man nehme ein glas, befülle es etwa zur hälfte mit eiswürfeln, presse den saft einer halben limette hinein, gebe einen guten schuss kubanischen rum dazu (nur spießer messen die menge ab!!!), fülle mit cola auf, garniere das glas mit der restlichen limette und einem optisch ansprechenden trinkhalm und fertig ist der cuba libre … eine wahre sinnesflut. das saftige grün der limetten steht dabei fürs sehen, der verführerisch zarte duft fürs riechen, das klimpern der eiswürfel fürs hören, die sich in der kehle ausbreitende eiseskälte fürs fühlen und das getränk selber fürs schmecken.
puuuuuh, nach über einem jahr habe ich es endlich geschafft, dieses projektthema hinzukriegen. ich schäme mich fast schon ein bisschen deswegen, aber alle fünf sinne in ein foto zu packen, das ist ja auch nicht so einfach. ich hoffe, es gefällt trotz verspätung. prost 
so, ihr lieben, nun ist vom letzten jahr nur noch das abschlussthema übrig, mit dem ein blick hinter die kamera gewünscht wurde. wie das aussehen soll, weiß ich sehr genau, und ich denke, in den nächsten tagen lässt sich das auch umsetzen …
natürlich hätte ich die roten schlappen schon vor wochen vom balkon evakuieren können. ich hatte schlichtweg keine lust dazu und freue mich nun ausnahmsweise mal über meine eigene faulheit, denn durch sie kann ich endlich einen haken hinter dieses projektthema setzen.
(damit sind nur noch zwei themen vom letzten jahr übrig
)

man sollte meinen, es wäre ein einfaches thema, aber für mich war’s das nicht, obwohl viel spielraum für allerlei interpretationen gegeben war. man hätte den winter oder weihnachten im bild einfangen können, aber ich wollte nun mal beides zusammen …
das foto entstand am zwölften des monats kurz nach feierabend, und ich war mir bis heute nicht sicher, ob ich es euch als winter - weihnachtszauber anbieten werde. doch jetzt bin ich mir sicher, dass es genau das richtige ist und dass sich ende januar auch kein anderes motiv mehr bieten wird. zu sehen ist mein etwas mehr als zwei meter großer christbaum, der am straßenrand stehend und auf abholung wartend seinen weihnachtlichen zauber zwar verloren hat, bedeckt mit schnee aber trotzdem noch ganz zauberhaft winterlich aussieht.
(fehlen nur noch drei themen vom letzten jahr …)

wieder mal eine altlast in sachen projekt 52.
bunte tücher, weiße tauben, kuschelige kaninchen … alles kinderkram. doch eine ratte aus dem hut zu holen, das ist echte zauberei. wobei es bei der entstehung dieses fotos eher ein problem war, naoko dazu zu bringen, dass sie im zylinder bleibt, weshalb die qualität der aufnahme auch nicht die beste ist. klick macht trotzdem BIG.
(damit sind’s noch vier themen vom letzten jahr, die auf ihre umsetzung warten.)

noch ein projekt-52-nachzügler vom letzten jahr, diesmal zum thema türme. ich muss zugeben, dass mir dazu rein gar nichts einfallen wollte. also bin ich gestern mal durch die hütte spaziert, habe mich nach etwas brauchbarem umgeschaut und die spardose des sohnes entdeckt, in der sich eine unmenge münzen tummeln. und da sah ich sie auch schon vor mir: die skyline von kleingeldhausen 
(damit sind’s noch fünf fotos, die fehlen …)

ich hätte zählen sollen, wie viele fotos ich von diesen bekackten kugeln gemacht hab, bis eins dabei war mit genau dem effekt, den ich beabsichtigt hatte. vor zwei jahren hatte ich sie extra als schmuck für den christbaum gekauft, doch seitdem lagen sie unnütz auf dem dachboden herum. neulich entdeckte meine tochter den karton, in dem sie aufbewahrt werden und wollte wissen, ob sie die dinger in ihrem zimmer aufhängen darf. und da kam mir die idee fürs projektthema funkelwunder, denn wenn die sonne auf die spiegelstückchen scheint, gibt das ganz tolle effekte, für die es sich echt lohnt, die kamera und sich selbst ein bisschen zu quälen

man nehme zwei halbe überraschungseier, beklebe sie mit blauen sternchen, dekoriere damit die tochter und … fertig ist der spaß mit dem ü-ei. so einfach ist das. naja, ehrlich gesagt, hatte ich gehofft, mir würde noch etwas besseres einfallen, aber allzu viel spielraum ließ einem dieses thema nun mal nicht. und so kam das kind wenigstens mal zu blauen augen ;-)

achtung, gruselige szene! nachgestellt mit einem leblosen objekt aus dem gänsehautfundus der tochter. und das ist auch gut so, denn die achtbeinigen tiere sind für mich, wie inzwischen alle wissen dürften, der horror schlechthin. diese szene in echt würde jedenfalls dazu führen, dass ich mein schlafgemach erst dann wieder betreten könnte, wenn mir jemand das monster unterm bett zermatscht präsentiert hat.

seit heute ist es amtlich: das projekt 52 geht nächstes jahr in die dritte runde. nun wird es aber wirklich zeit, die längst überfälligen beiträge abzugeben.
vergangene zeiten hieß das thema in woche achtunddreißig. für mich persönlich sehr passend ist da der ehering, den ich zwar noch besitze, aber schon lange im schrank verstaut habe. wie entwickelt sich denn aktuell der goldpreis? lohnt es sich, das ding zu verkaufen oder soll ich damit noch warten?

das jahr nähert sich seinem ende, und mir fehlen leider immer noch jede menge beiträge zum projekt 52. diese woche kann ich allerdings wieder mal einen pünktlich präsentieren, und wer weiß … vielleicht kommen ja in den nächsten tagen weitere dazu.
das aktuelle thema lautet zeitkapsel. es handelt sich dabei nicht um einen phantasiebegriff, sondern um etwas tatsächlich existentes. in zeitkapseln werden nämlich typische dinge der gegenwart für die nachwelt aufbewahrt. ich interpretiere das wort aber ganz anders: bei mir bedeutet zeit fünf minuten in form von sand, eingekapselt in einer eieruhr.
