warum nicht mal ein foto machen, auf dem zum thema gaumenschmaus überhaupt nichts essbares zu sehen ist? kann doch nicht so schwer sein … dachte ich mir, hampelte mit kamera und stativ rum, fluchte über lichtspiegelungen, dunkelte den raum ein bisschen ab, machte ihn wieder heller, spielte mit blende und belichtungszeit und bekam am ende ein brauchbares ergebnis. guten appetit
diesmal bin ich wirklich geschwindefix und kann mein projektfoto am tag der bekanntgabe des themas veröffentlichen. ist schon lange her, dass ich das geschafft habe. ist auch schon lange her, dass ich die gitarre in die hand genommen und versucht habe, ihr ein bisschen sound zu entlocken …
ursprünglich war das foto, das heute bei einem tagesausflug entstand, gar nicht fürs projekt 52 gedacht. ich finde allerdings, dass es durchaus geeignet ist, denn es zeigt einen einzigartigen teil des fleckchens erde, auf dem ich zu hause bin: den illerursprung bei oberstdorf im allgäu, meiner heimat. laut www handelt es sich dabei nämlich um eine geographische singularität, weil die iller der einzige fluß dieser größenordnung ist, der aus drei anderen flüssen entsteht.
zum foto. die qualität lässt zu wünschen übrig. darüber brauchen wir gar nicht diskutieren. die nachmittagssonne brannte gegen drei uhr erbarmunglos von der seite und ließ das sprudelnde wasser der trettach - ganz links im bild - extrem stark reflektieren. daneben - mit dem strommast im hintergrund - kommt die stillach angeplätschtert. neben dem baumstreifen in der bildmitte gesellt sich dann noch die breitach dazu. und fertig ist die iller, die sich von dort aus einhundertsiebenundvierzig kilometer nordwärts schlängelt und kurz vor ulm in die donau mündet.
und nun viel spaß beim suchen des ganz besonderen herz 
(klick macht BIG)
once upon a time … da gab es mal jemanden, der sich über meine mit viel liebe aufs briefpapier gedrückten küsschen gefreut hat.
das thema licht und schatten gab es beim projekt 52 schon mal. damals sah mein beitrag SO aus. diesmal musste es also etwas anderes sein, und ich hatte da auch eine feine idee, deren umsetzung aber an der richtigen lokation in kombination mit der richtigen uhrzeit und dem richtigen wetter scheiterte. lange habe ich nach einer guten alternative gegrübelt und nun endlich eine gefunden. bitteschön
… ganz still und stumm.
mein männlein ist allerdings nicht die hagebutte, um die es im kinderlied geht, sondern ein pilz, den ich beim heutigen waldspaziergang entdeckt habe. und es trägt auch kein schwarzes käppelein auf dem kopf, sondern hat sich fürs projekt 52 mit dem ganz besonderen herz geschmückt.
verbote gibt es viele, meistens in form von schildern, doch so eins wollte ich nicht ablichten, zumal das ganz besondere herz schwierig bis unmöglich auf dem foto unterzubringen gewesen wäre. also hab ich ein bisschen überlegt und kam schließlich auf
messer, gabel, schere, licht
sind für kleine kinder nicht.

tja, liebe emily, hast wohl nicht damit gerechnet, dass ich mich aus der puppenkiste befreie, in die du mich gesteckt hast. ich hab es sogar geschafft, sie zu erklimmen, damit ich an das ganz besondere herz rankomme, das du unvorsichtigerweise dort abgelegt hast. gleich gehört es mir …
wird zeit, dass ich wieder mal ein projektfoto pünktlich abgebe. viel sagen brauche ich dazu wohl nicht, denn dass honig zuckersüß ist, weiß schließlich jeder.
den toast habe ich übrigens brav gegessen. ohne herz

eine reise in die zukunft muss kein sprung ins nächste jahrzehnt oder gar jahrhundert sein, denn bereits das, was in der nächsten sekunde passieren wird, stellt in der gegenwart die zukunft dar, die kurz darauf allerdings auch schon wieder der vergangenheit angehört.
mit dem ersten foto meines irlandurlaubs zeige ich euch, wie sich mir am pfingstmontag um fünfzehn uhr siebzehn GMT die zukunft präsentierte.
