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lecker chili con carne

man nehme:
zwei kilo hackfleisch, vier dosen kidney bohnen, zwei dosen tomaten in stückchen, zwei päckchen passierte tomaten, drei dosen mais, je zwei rote und gelbe paprikaschoten, zwei liter wasser und … ja, ich geb’s zu, ich koche gelegentlich mit würzmischungen aus der tüte. nicht alles von diesem fertigzeugs ist genießbar, aber für chili ist das einfach die perfekte lösung, und dann schmeckt es auch jedes mal gleich gut. bei der menge braucht man für eine erträgliche schärfe sechs tüten. wer sich den verdauungstrakt ruinieren möchte, der kann natürlich mehr davon nehmen. 

chili_vorher.jpg

und dann braucht man einen richtig großen topf und etwas zeit und macht aus den zutaten das hier:

chili_nachher.jpg

das sollte doch reichen für zehn erwachsene und drei kinder, oder?

Geschrieben von emily am 6. September 2008 | Abgelegt unter geküchelt | 7 Kommentare

toter fisch am ostersonntag

wer sagt eigentlich, dass an ostern lamm oder hasenbraten verspeist werden muss? bei uns gab es heute fisch. mir war einfach nach lachs in schnittlauchsahnesauce. das geht übrigens schnell und denkbar einfach. zuerst dünstet man den in stücke geschnittenen fisch mit butter an. in der zwischenzeit wird der inhalt einer tüte kn*rr fix für lachs-sahne-gratin mit sahne und wasser angerührt und zum fisch gegossen. das ganze lässt man kurz köcheln. zum schluss würzt man noch mit etwas weißem pfeffer, muskatnuss, frischem schnittlauch und ein bisschen zitronensaft. fertig. lecker. alles aufgegessen.

lachs.jpg

Geschrieben von emily am 23. März 2008 | Abgelegt unter geküchelt | 5 Kommentare

kitchen|content

von montag bis freitag brauche ich nicht kochen. ich finde das wunderbar, denn generell weiß ich meine zeit angenehmer zu verbringen, als am herd stehend. als größtes problem entpuppt sich sowieso immer die frage, was ich eigentlich in pfannen und töpfe werfen soll, ohne gefahr zu laufen, von den kindern mit totaler verweigerung der nahrungsaufnahme bestraft zu werden. es ist ja nicht so, dass mein essen ungenießbar wäre. kochkünstlerische experimente verkneife ich mir aber regelmäßig, weil ich den friedlichen ablauf des gemeinsamen mittagsmahles sehr schätze. und so gibt es samstags fast immer nudeln mit tomatensoße. es sei denn, es wird ausdrücklich etwas anderes gewünscht. das können beispielsweise fischstäbchen sein oder spinat oder pizza oder hühnerbeine mit pommes. also dinge, die kinder einfach mit vorliebe verspachteln. bleibt trotzdem woche für woche die frage, was am sonntag auf den tisch kommt. heute sah das so aus:

paprikagulasch.JPG

es hat übrigens allen geschmeckt :)

Geschrieben von emily am 16. März 2008 | Abgelegt unter geküchelt | 9 Kommentare

beschwipstes huhn

es sah schon komisch aus, was ich heute gekocht habe. geschmeckt hat es aber um so besser. falls Sie das auch mal probieren möchten, hier ist das rezepte fürs beschwipste huhn.

Sie brauchen:
vier hühnerbrustschnitzel
ein bund frühlingszwiebeln
eine karotte
250 ml sahne
weißwein nach gefühl (ungefähr 125 ml)
salz, weißen pfeffer, paprika
butter

heizen Sie den backofen bei zweihundert grad vor, und lassen Sie eine pfanne mit butter auf dem herd heiß werden. darin braten Sie die gewürzten schnitzel von beiden seiten an. währenddessen schneiden Sie frühlingszwiebeln und karotten in streifen. legen Sie fleisch und gemüse in eine auflaufform. den bratensatz lösen Sie mit etwas wasser und rühren sahne, wein und noch ein bisschen salz und pfeffer darunter. schütten Sie das zeug in die form, deckel drauf und ab damit in den backofen. nach zwanzig bis fünfundzwanzig minuten ist alles fertig. die soße sollten Sie dann allerdings noch ein bisschen mit dem schneebesen bearbeiten. durch die säure des weins flockt nämlich die sahne.
schmeckt sehr lecker mit schupfnudeln, pommes duchesse oder ganz frischem baguette.

 beschwipstes_huhn.jpg

Geschrieben von emily am 9. März 2008 | Abgelegt unter geküchelt | 5 Kommentare

auf wiedersehen weihnachten, bis nächstes jahr

nun ist weihnachten fast vorbei. ganz anders als sonst war es, nämlich richtig schön. wiederholung erwünscht.
natürlich belästige ich Sie auch heute wieder mit einem bild vom mittagsmahl. das ist dann aber vorläufig das letzte. wie kartoffelpampe und andere alltagsleckereien aussehen, das wissen Sie ja selber. und das ist die gulaschsuppe á la emily. inhalt: lecker fleisch, paprika, kartoffeln, zwiebeln, tomaten, diverse kräuter und gewürze und ein ordentlicher schuss sahne.

gulaschsuppe.jpg

und nun muss ich schauen, dass ich in die gänge komme. die nachbarschaft wird gleich zum besäufnis christbaumloben eintreffen. ich sollte mir langsam etwas publikumstaugliches anziehen und ein bisschen farbe im gesicht verteilen.
auf wiederlesen.

Geschrieben von emily am 26. Dezember 2007 | Abgelegt unter gelebt, geknipst, geküchelt | 5 Kommentare

knusprige ente mit kalten ohren

ein weiterer schöner tag geht zur neige. und auch heute habe ich wieder lecker gekocht. ich dachte immer, ich kann das nicht und war ein bisschen skeptisch, weil mein zukünftiger ex, seines zeichens koch von beruf, der meinung war, dass karamelisierte kartoffeln und ente nicht zusammenpassen. von wegen. die ente war innen weich und außen super knusprig. die soße hatte einen angenehmen, aber nicht zu aufdringlichen apfel-orangen-geschmack. und die kartoffeln, mit butter, zucker und ein paar kräutern in der pfanne zubereitet, schmeckten ganz hervorragend. es war eine perfekte kombination. ich kann es also doch!

ente.jpg

und sonst? das wetter war heute ganz wunderbar und lud zu einem nachmittäglichen spaziergang mit den kindern ein. in der sonne war es herrlich warm, im schatten dafür umso frostiger. nach einer dreiviertelstunde hatte ich die befürchtung, dass mir ohren, nase und hintern gleich abfrieren. ein guter grund für einen glühwein. wieder aufgewärmt, startete ich mit den zwergen die ”deutschlandreise”, ein wirklich empfehlenswertes spiel. wie immer lagen wir dabei auf dem wohnzimmerboden. und das war keine gute idee, denn meinem rücken hat das überhaupt nicht gefallen, was ich allerdings erst merkte, als ich nach knapp zwei stunden wieder in die vertikale wollte. autsch! ein heißes bad bringt hoffentlich die nötige entspannung. schließlich will ich heute noch ins PT :)

Geschrieben von emily am 25. Dezember 2007 | Abgelegt unter gelebt, geknipst, geküchelt | 2 Kommentare

ein ganz besonderes fest

was hatte ich panische angst davor, dass der tag in einem tiefen loch endet. und was war er schön!!! als ich in der mittagszeit die geschenke unter dem baum platzierte, fühlte ich, wie sich das erste mal echte weihnachtliche gefühle in mir breitmachten. am spätnachmittag, gerade als ich mit meiner kleinen kochorgie beginnen wollte, rief die alex überraschend an … ob sie schnell zum christbaumloben vorbeikommen könnte, wenn es mich nicht stört. natürlich störte es nicht. das essen konnte auch noch ein paar minuten warten. und der martini stand ja schon im kühlschrank. eine ganz herzliche begrüßung war es, wie man sie selbst unter allerbesten freunden nur selten erlebt. und der baum gefiel ihr richtig gut. der martini ebenfalls. zum kochen kam ich schließlich auch noch. die kinder halfen dabei, wendeten das fleisch und rührten das gemüse und die nudeln dazu. sehr gut hat es geschmeckt.

fernoestlich.jpg

und dann, endlich, gab es die geschenke. im wohnzimmer duftete es nach räucherwerk. die kerzen leuchteten. der christbaum glitzerte. aus der spieluhr erklang “stille nacht”. es war alles so wie jedes jahr. doch diesmal war ich wahrscheinlich aufgeregter als die kinder. ich musste wissen, was in diesen päckchen ist. zuerst kamen die dran, die mir die zwerge ”heimlich” unter den baum gelegt hatten. es folgte das geschenk meines fachbereichsleiters (verliehen für außerordentliche verdienste bei der ausübung meines nebenjobs als sekretöse). der inhalt der tüte vom wichtelabend war mir ja schon bekannt. ich hatte sie nur der vollständigkeit halber dazu gestellt. mein geschenk für mich selbst (ich schenke mir immer etwas) war natürlich auch keine überraschung. und dann waren die letzten zwei päckchen an der reihe, und es war genau das drin, was ich mir gewünscht hatte. *seufz*
gerade war die alex noch mal da. nun ist die flasche martini leer. die kinder sind im bett und träumen vielleicht in genau diesem moment etwas schönes. es war ein ganz wundervolles fest. ich hoffe, dass sie den tag genau so schön (v)erleben konnten.
hallo welt - frohe weihnachten :)

Geschrieben von emily am 24. Dezember 2007 | Abgelegt unter gelebt, geknipst, geküchelt | 3 Kommentare

bewaffnet mit kochlöffel und co.

kaum kommentare, keine mails, keine SMS, keine anrufe. kleinbloggersdorf und der rest der welt hüllen sich in schweigen. wer weiß, ob das überhaupt jemand liest. ich erzähle Ihnen trotzdem, was es an weihnachten und den feiertagen bei uns zu essen gibt. dass ich normalerweise nicht so gern am herd stehe, habe ich sicherlich schon mal erwähnt. doch diesmal habe ich lust aufs kochen, und entsprechend lecker klingt auch der speiseplan.
heiligabend essen wir fernöstlich. das ist zwar etwas ungewöhnlich, geht aber schnell und schmeckt allen. dafür habe ich gerade das hühnchenfleisch in einer mixtur aus teriyaki-, austern- und sojasauce eingelegt. es wird mit zuckerschoten, karotten, blumenkohl und zucchini (praktischerweise aus dem tiefkühler) angebraten und gedünstet. zum schluss kommen “gelockte” nudeln dazu.
am ersten feiertag gibt es ente mit apfel-orangen-sauce und karamelisierten kartoffeln. das koche ich das erst mal. hoffentlich kommt etwas genießbares dabei heraus.
und für den zweiten feiertag fiel die entscheidung auf eine deftige gulaschsuppe, in die noch allerhand weitere zutaten wie kartoffelstückchen, paprika, tomaten und mais hineinkommen. dazu reiche ich mit käse überbackenen toast.
mmmhhh, das macht richtig appetit … 

Geschrieben von emily am 23. Dezember 2007 | Abgelegt unter geküchelt | 9 Kommentare

marmelade, extra lecker

mitte september ist die zeit der holunderbeeren. jedes jahr ziehe ich mit einem karton zum sammeln los, diesmal wurde in der KiTa geernet. die meisten wissen, dass man aus den beeren saft und wein gewinnen kann, die wenigsten dagegen haben schon mal marmelade daraus gemacht. ich gebe zu, dass das eine recht aufwändige angelegenheit ist. die beeren müssen nämlich handverlesen werden. ich kann mir gut vorstellen, dass die gebrüder grimm dereinst eine küchenmagd dabei beobachtet haben und so die geschichte vom aschenputtel entstanden ist. ich fühle mich dabei jedenfalls so. aber ich schweife vom thema ab, denn eigentlich will ich Ihnen ja erzählen, wie Sie auch zu dieser leckeren marmelade kommen können. hier also mein rezept.
ernten Sie vom holunderbusch/-baum Ihres vertrauens reichlich dolden, am besten mit einer schere abschneiden. die beeren sollten Sie von hand verlesen, die guten ins töpfchen, die schlechten ins kröpfchen. nee, das ist jetzt unfug. werfen Sie vertrocknete oder überreife exemplare einfach in den biomüll. und achten Sie darauf, dass möglichst keine stiele mehr an den früchtchen dran sind. waschen Sie anschließend die beeren, lassen Sie sie gut abtropfen und stellen Sie sie auf die waage. ein kilo ist ok.

lady_marmelade.jpg

jetzt brauchen Sie süße äpfel, die Sie schälen, vom kerngehäuse befreien und in kleine stückchen schneiden müssen. auch die äpfel sollten ein kilo auf die waage bringen.
beeren und apfelstückchen gehören zusammen in einen großen topf. geben Sie zwei kilo gelierzucker “1 und 1″ und zwei gestrichene teelöffel zimt dazu. schalten Sie den herd auf “volle kraft voraus” und bringen Sie das ganze unter rühren zum kochen. nach vier minuten kochzeit bei geringer wärmezufuhr ziehen Sie den topf vom herd und holen Ihren zauberstab. nein, das ist jetzt der falsche. mit magischen sprüchen und einem dazu geschwungenen zahnstocher in XXL werden Sie die früchte nicht klein kriegen. ich meine diese geniale erfindung unserer schweizer nachbarn. mit dem pürrieren Sie alles. aber vorsicht! gekochte holunderbeeren sind sehr leicht reizbar und hinterlassen bleibende schäden in form von nicht entfernbaren flecken.
füllen Sie die heiße masse randvoll in leere gläser, verschließen Sie diese gut und stellen Sie sie erst mal auf den kopf. nach ein paar minuten dürfen Sie die gläser umdrehen und sich aufs nächste frühstück freuen.

Geschrieben von emily am 24. September 2006 | Abgelegt unter geküchelt | 4 Kommentare

backe backe kuchen

und zwar zwetschgendatschi, ein ganzes backblech voll.
man nehme für den teig

  • 300 g mehl
  • 150 g zucker
  • 160 g quark
  • je 6 esslöffel öl und milch und
  • 1 päckchen backpulver

kneten Sie das zeug bitte zu einem schönen teig, den Sie dann ausrollen. für alle, die dabei keinen nervenzusammenbruch oder wutanfall erleiden wollen, ein kleiner tipp: versuchen Sie das gar nicht erst auf einer bemehlten arbeitsfläche. der teig ist sehr widerspenstig und zieht sich sofort in seine ursprüngliche größe plus maximal ein paar millimeter zusammen. rollen Sie ihn also am besten gleich auf dem gefetteten blech aus. fertig? dann kommen jetzt die früchte drauf. Sie können sie in gleichmäßigen reihen oder mustern oder einfach irgendwie anordnen. da sind Ihrer fantasie und kreativität keine grenzen gesetzt. sehr lecker wird der kuchen, wenn Sie auch noch zimtzucker und mandelsplitter darauf verteilen. zum schluss vermischen Sie bitte

  • 200 g mehl
  • 100 g zucker und
  • 100 g butter

zu einer krümelig-süßen masse und streuseln sie oben drüber. das blech gehört bei etwa 175 grad für (über den daumen gepeilt) eine dreiviertel stunde in den backofen. rausnehmen, ein paar minuten abkühlen lassen, zerstückeln und genießen.
guten appetit.

Geschrieben von emily am 4. September 2006 | Abgelegt unter geküchelt | 5 Kommentare