Archiv für die Kategorie 'gefragt'

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a little respect

freunde, ihr braucht nicht verwirrt im kalender nachzuschauen, welchen wochentag wir gerade haben. es ist mittwoch und nicht dienstag. trotzdem möchte ich heute eine frage stellen, weil mich eure meinung dazu ganz brennend interessiert.
das ist jetzt übrigens eine rein hypothetische geschichte. falls sich also irgendjemand persönlich angesprochen fühlen sollte, dann ist das purer zufall und ganz sicher keine absicht. ich schwöre.
mal angenommen, ihr kennt jemanden schon ein paar jahre, mögt sie/ihn aber nicht, und die/derjenige kann euch auch keine sympathien entgegenbringen. ihr versucht, den kontakt auf ein minimum zu reduzieren, lauft euch aber gezwungenermaßen immer wieder über den weg. zwischen solchen menschen ist doch zumindest eine begrüßungsformel angebracht. würde ich zumindest sagen. wenn ihr diese nun hervorbringt und von der anderen seite dafür lediglich einen … sagen wir mal unfreundlichen blick erntet, ist das dann respektlos und inakzeptabel? wie seht ihr das? und was würdet ihr in so einem fall tun? ebenfalls den mund halten? unfreundlich zurückschauen? oder vielleicht ganz besonders freundlich lächeln?

Geschrieben von emily am 1. Oktober 2008 | Abgelegt unter gefragt | 11 Kommentare

mit allen sinnen: hören

das sehen hatten wir schon. diese woche geht es beim special sinne um die radarlöffel, die links und rechts des kopfes angebracht sind. mal abgesehen davon, dass sie unserem gleichgewichtssinn sehr dienlich sind, nehmen wir mit ihnen in erster linie die akkustischen reize auf, die um uns herum vorhanden sind. ich sitze, wie fast immer beim tippen, im wohnzimmer und höre zunächst mal das typische klappern einer laptoptastatur. im käfig hinter mir raschelt es, denn die pelznasen haben gerade ihr frühstück bekommen, und jede von ihnen ist nun bestrebt, für sich selbst die besten und meisten leckerbissen zu sichern. aus der beschallungsanlage bahnen sich die klänge von herrn manson ihren weg in meine gehörgänge und versuchen, mich wach zu kriegen. und ganz leise, kaum wahrnehmbar, dringt aus dem bad das rauschen des wassers zu mir herüber.
und was hört ihr gerade?

Geschrieben von emily am 30. September 2008 | Abgelegt unter gefragt | 16 Kommentare

mit allen sinnen: sehen

es ist schon wieder mittwoch, und ich habe die ganze woche noch nichts erzählt. dabei hatte ich mir doch fest vorgenommen, eine dienstagsfrage zu stellen. gestern abend ist mir allerdings etwas dazwischen gekommen …
nun denn, ich hole das jetzt gleich mal nach und beginne mit einem thema, das sich über mehrere wochen verteilen wird. es geht dabei um die sinne, mit denen der mensch seine umwelt und sein ganzes leben wahrnimmt. gestartet wird mit dem sehen. ich liefere allerdings keine hochkomplizierte erläuterung über die augen und ihre arbeitsweise, sondern möchte stattdessen von euch wissen, was ihr dort, wo ihr euch gerade befindet, alles erblickt.
ich sitze im wohnzimmer und sehe zunächst mal mein laptop, das vor mir im büroschrank liegt. dabei fällt mir auf, dass der schrank wieder mal aufgeräumt werden sollte. wenn ich mich so umschaue, neben der tür beginnend und im uhrzeigersinn weiter wandernd, dann bleibt mein blick als erstes am käfig der pelznasen hängen. daneben stehen einen vitrine und das kleine regal mit fernseher und beschallungsanlage. nach balkontür und fensterfront mit viel grünzeug kommt die kuschelecke mit zwei mal couch, sessel und tisch. dann wäre da noch das in die wand eingelassene regal mit CDs, DVDs, spielen, büchern und ein bisschen dekorativem krimskrams und mein “fahrrad”, das davor steht und auf seine benutzung wartet. was sehe ich noch? die wände sind weiß mit einem unregelmäßigen gelben muster. eine andere farbe wäre nach acht jahren nicht schlecht. das ist mir aber zu viel arbeit, und eine vorstellung, wie das endergebnis aussehen könnte, habe ich leider auch nicht. an den wänden hängen zwei bilder von kandinsky und ein großes foto, das mir ein kollege geschenkt hat, weil ich es so schön fand. und zu guter letzt erinnert mich mitten im raum stehend das bügelbrett an das, was ich jetzt unbedingt tun muss.
und was seht ihr um euch herum?

Geschrieben von emily am 24. September 2008 | Abgelegt unter gefragt | 11 Kommentare

gegensätzliches

der letzte beitrag schreit förmlich danach, dass wir uns mal etwas ausführlicher darüber unterhalten. und nachdem es mit der dienstagsfrage in letzter zeit auch nicht mehr so richtig geklappt hat, gibt es heute außerplanmäßig ein spielchen zum thema gegensätze. genau die werden nämlich gesucht. ich stelle dabei nur eine einzige regel auf: es darf sich jeder so oft zu wort melden, wie er mag, aber dann immer nur ein beispiel nennen. anfangen darf natürlich ich, wer sonst, und ich starte mit meinem gestrigen gegensatz voll und leer. und nun bin ich gespannt, was euch alles einfällt :)

Geschrieben von emily am 4. September 2008 | Abgelegt unter gefragt | 32 Kommentare

verklickt und zugenäht

das war heute wieder ein marathon im www. von einer seite zur anderen bin ich gesprungen. hier ein bisschen schauen, dort ein bisschen mitmachen und gelegentlich etwas dazu sagen. so war das eigentlich nicht geplant. es passiert mir aber immer wieder, dass ich mich hoffnungslos in den tiefen des internet verlaufe und den weg aus dem irrgarten nicht so schnell finde.
geht euch das auch so? oder gehört ihr eher zu den konsequenten leuten, die nach ein paar minuten mit der klickerei aufhören können?

Geschrieben von emily am 5. August 2008 | Abgelegt unter gefragt | 6 Kommentare

und wie lief’s heute?

gestern hat sich der sohn ja reichlich seltsam benommen. im positiven sinne. nun könnte ich euch natürlich erzählen, ob die einhundertachtziggraddrehung von dauer war oder der kleine mann wieder zu seinen alten verhaltensmustern zurückgekehrt ist. stattdessen möchte ich aber von euch wissen, was ihr glaubt. wie ist der heutige tag gelaufen? gut oder schlecht oder irgendwas dazwischen?

Geschrieben von emily am 29. Juli 2008 | Abgelegt unter gefragt | 6 Kommentare

die dienstagsfrage + emily erklärt die welt: kinder auf der lohnsteuerkarte

vorhin hat mich der erzeuger meiner kinder angerufen und darum gebeten, ihm steuerliche lebensbescheinigungen von seinen sprösslingen zu schicken. die meisten von euch werden das nicht wissen, aber bei einer trennung wird der nachwuchs einfach zwischen den eltern aufgeteilt. da fragt niemand nach, ob das für die betroffenen so in ordnung ist oder nicht. halbe halbe und fertig. auf meiner lohnsteuerkarte steht demzufolge nur ein kind drauf. unterm strich bringt das für mich keinen allzu großen finanziellen verlust mit sich. deshalb nahm ich bisher auch davon abstand, einen nachmittag in die bürokratischen tiefen des einwohnermeldeamtes abzutauchen, um das zweite kind ebenfalls für mich zu vereinnahmen, was auf jeden fall möglich ist. doch nun müsste ich sowieso dort hin, weil die steuerlichen lebensbescheinigungen nach drei jahren abgelaufen sind und der andere elternteil natürlich weiterhin in den genuss eines steuerlich geltend zu machenden kindes kommen möchte. allerdings bin ich der meinung, dass ihm die über den daumen gepeilten zehn euronen monatlich noch nie zustanden. schließlich zahlt er keinen unterhalt. dass er das tun würde, wenn er könnte, ist eine andere geschichte. fakt ist, dass er nicht zahlt und ich alles, alles, wirklich ALLES alleine finanzieren muss.
und nun möchte ich von euch wissen, wie ihr das seht. bin ich ein egoistischer unmensch, wenn ich beide kinder auf meiner lohnsteuerkarte eintragen lasse? vor allem die meinung meiner männlichen gäste würde mich dazu interessieren, denn oftmals werden alleinerziehende frauen ja als geldgierige wesen dargestellt, die ihrem ex sogar die haut abziehen würden, um diese zu verhökern.

Geschrieben von emily am 22. Juli 2008 | Abgelegt unter gelebt, gefragt | 7 Kommentare

wie man sich bettet

bevor ich ins bett entschwinde und mich einer weiteren und hoffentlich erfolgreichen nächtlichen ruhephase widme, melde ich mich spät, aber immerhin rechtzeitig mit der inzwischen üblichen dienstagsfrage zu wort. und diesmal geht es ums schlafen.
es soll ja menschen geben, die sich abends irgenwie ins bett fallen lassen und dann einfach schlummern wie die engel auf den wolken. ich kann das nicht. weder auf dem rücken noch auf dem bauch liegend kriege ich das hin. nur seitlich in position gebracht und mit leicht angezogenen beinen kann ich ins land der träume abtauchen. dabei ist es zusätzlich aber ganz wichtig, dass ich aus dem bett hinausschauen können muss. das heißt, ich muss zum “ausgang” des bettes blicken. das führt dazu, dass ich zu hause, wo ich unangenehmerweise die meisten nächte verbringe, immer auf der linken körperseite liege. theoretisch wäre das ja nicht mal schlimm. also, das mit der linken seite. mir drängt sich in letzter zeit aber immer häufiger der verdacht auf, dass ich mich während des vormichhinschlafens keinen halben millimeter bewege. ich wache früh zumindest genau so auf, wie ich mich abends gebettet habe. anders lässt sich wohl auch nicht die tatsache erklären, dass sich morgens die linke emily seltsam plattgedrückt fühlt und deutlich sichtbare knitterfalten aufweist, während die rechte emily zwar müde, aber wenigstens in gewohnter schönheit durch die hütte trottet. teilweise ist sogar mein linkes ohr unfähig, dem brodelnden geräusch der kaffeemaschine mit voller hingabe zu lauschen, weil es allem anschein nach die ganze nacht ins kopfkissen gedrückt wurde …
ich finde es seltsam, mein schlafverhalten. ich würde liebend gern auch irgendwie einschlafen können. ins bett legen, decke drüber, fertig. wie ist das denn bei euch? könnt ihr auch nur in gewissen körperhaltungen der erholung etwas abgewinnen? oder ist es egal, wie ihr euch bettet, hauptsache bequem?

Geschrieben von emily am 8. Juli 2008 | Abgelegt unter gefragt | 11 Kommentare

vor- und nachteile

seit ein paar tagen telefoniere ich fast nur noch per headset. das ständige hörerzwischenschulterundkopfklemmen hatte im laufe der zeit nämlich dazu geführt, dass ich dauerverspannt war und schmerzen ertragen musste, die ich nicht länger mein eigen nennen wollte. durch den einsatz des headsets wurde das sofort besser. eindeutig ein vorteil. allerdings musste ich auch schon einen nachteil entdecken. das reinsprechdingens versperrt den weg zum mund. telefonieren und nebenbei die trockene kehle mit kaffee ölen, das geht jetzt nicht mehr.
gibt es in eurem umfeld auch einen gegenstand oder eine sache, bei der ihr eindeutig vor- UND nachteile feststellen könnt?

Geschrieben von emily am 1. Juli 2008 | Abgelegt unter gefragt | 6 Kommentare

wie war euer tag?

das ist die heutige dienstagsfrage, weil mir gerade nichts besseres einfällt.
mein tag gestaltete sich durchwachsen. nach dem aufstehen kam erst mal die übliche frage: was ziehe ich an? nach der fast schon unerträglichen hitze von gestern, entschied ich mich für etwas luftigeres, ein kurzes kleidchen. keine gute idee, denn schon bald nach verlassen der hütte zogen dicke wolken auf, und es kühlte spürbar ab. die kollegen hat es natürlich nicht gestört, dass ich zeitweise wirklich gefroren habe. im büro nichts neues, außer dass mir jemand netterweise mitteilte, ich wäre “wirklich clever”. am nachmittag holte ich schnell die tochter ab, fuhr nach hause, stellte mich unter die dusche, schlüpfte in frische klamotten und düste wieder los zu einem arzttermin. memo an mich: solche termine zukünftig nicht mehr vor halb sechs machen!!! anschließend habe ich das letzte bisschen geld vom konto abgeräumt, die reservierten karten fürs finale gekauft und bin wieder nach hause gefahren. ein wenig zeit für die kinder. ein wenig zeit für den haushalt. ein telefonat mit dem vermögensmensch. noch mal zeit für die kinder. der einstufungstest für den englischkurs. das war mein tag. unspektakulär. durchschnittlich. langweilig.
morgen wird es besser. morgen ist fußball.
jetzt besuche ich mal noch ein paar von euch, und dann ist es schon wieder zeit für eine kleine lektüre und meinen schönheitsschlaf. bis demnächst, hier in diesem theater :)

Geschrieben von emily am 24. Juni 2008 | Abgelegt unter gefragt | 9 Kommentare

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