heute gibt es wieder mal eine dienstagsfrage. aus aktuellem anlass …
ich hab ja jetzt ein auto mit klimaanlage. feine sache, so ganz prinzipiell. klimaanlagen neigen im sommer aber dazu, einem erkältungen zu verschaffen, weil man sie aus lauter spaß an der freude zu erfrischend einstellt und weil das ding wennschondennschon dann richtig was zu tun haben soll. also doch lieber die fenster runterlassen und sich ne bindehautentzündung holen? wie macht ihr das denn?
die zeit eilt dahin, das erste quartal des jahres ist schon fast vorbei, und damit stehe ich wieder mal vor der frage, mit welchen geburtstagsgeschenken ich meine “maikätzchen” diesmal überraschen kann. wobei … stand ich vor der frage ist eigentlich zutreffender, denn theoretisch ist das schon entschieden. sie sollen beide eine microstereoanlage kriegen, und zwar ohne kassettendeck, aber dafür unbedingt mit USB-anschluss und für maximal hundert euro pro stück. bevor ich nun losziehe und meine kostbare zeit einer rundreise durch diverse technikmärkte opfere, frage ich euch am besten mal. gibt es in dieser preisklasse überhaupt so was? ich erwarte natürlich keinen perfekten sound, der die hörwindungen in ekstase versetzt, aber akkustische unterscheidungen zwischen hannah montana und peter fox sind auf jeden fall wünschenswert. (das sind übrigens die silberlinge, die meine kids dazu bekommen sollen.) einfach bedienbar und den durch pubertierende teenies ausgesetzten belastungen gewachsen müssen sie außerdem sein. also, hat jemand von euch erfahrungen, ideen, vorschläge?
so sieht das gebilde aus, das für mich beim bleigießen in der silvesternacht entstanden ist. und ich dachte mir, am ersten dienstag des jahres könnte ich euch dazu gleich mal etwas fragen. was stellt das denn eurer meinung nach dar? welche überraschung hält null neun für mich bereit? und wie steht ihr zu dingen wie bleigießen und den damit verbundenen deutungen für die zukunft?


bei vielen liedern trällert man einfach mit und macht sich kaum gedanken darüber, was man eigentlich singt. bei den deutschsprachigen fetenhits versteht man zumindest die meist sehr sinnfreien inhalte. aber wie ist es denn bei englischen songtexten? aktuell dudelt im autoradio eine CD mit den best of the 80s. unter anderem ist “changing minds” von 16 bit dabei. der herr väth gibt da folgendes von sich …
read the instructions on your plasma screen
store your program on disc
and now you move with the cursor
up and down
left and right
printing directly from the keyboard
change line fourty in your program
insert a sheet of paper
and let the system run
wie ist das denn bei euch? denkt ihr manchmal darüber nach, was für seltsame lyrics euch um die ohren gehauen werden? singt ihr dann trotzdem noch mit? vielleicht sogar lauter als vorher? und habt ihr ein beispiel für etwas besonders “gelungenes” parat?
beim letzten der fünf offiziell existierenden sinne geht es heute um den tastsinn. wie schon bei den vorherigen beiträgen zum hören, sehen, schmecken und riechen möchte und werde ich auch diesmal keine wissenschaftliche abhandlung dazu niederschreiben, weil ich zum einen viel zu faul bin, um mich darüber bis ins letzte detail schlau zu machen und weil die dienstagsfrage zum anderen auch weiterhin ein locker-lustiges spiel bleiben soll. ich nenne je ein beispiel zu den verschiedenen mechanischen reizen druck, berührung, vibration, schmerz und temperatur und möchte dann folgendes wissen: was fällt euch ganz spontan noch dazu ein? ist ja eigentlich ganz einfach, und deshalb hoffe ich auch auf rege beteiligung
druck - unbequeme schuhe
berührung - schneeflocken, die auf meiner haut landen
vibration - mein handy, wenn es klingelt
schmerz - verursacht durch spritzen aller art
temperatur - heiße luft, die aus dem backofen strömt
dienstag abend, zeit für eine frage. nach hören, sehen und schmecken ist beim thema sinne diesmal das riechen an der reihe. wenn ich darüber nachdenke, welchen geruch ich gar nicht gern in meiner nase habe, dann fallen mir als erstes die biologischen abfallprodukte unseres allgäuer braunviehs ein, die deren herrchen regelmäßig und wahrscheinlich viel öfter als erlaubt, aber dennoch mit begeisterter miene auf ihren wiesen versprühen. das stinkt einfach ekelhaft, weshalb ich mich auch lieber den düften zuwende, die ich mag. wenn ich ein päckchen kaffee öffne, dann muss ich beispielsweise immer meine nase reinhalten, weil das so lecker riecht. ich schnupper gern an rosen und habe festgestellt, dass die orangefarbenen meistens das betörendste aroma verströmen. kann ich nicht dran vorbei gehen, ohne eine nase voll mitzunehmen. der süße geruch von frisch gebackenen plätzchen ist für mich unwiderstehlich. und es gibt parfums, die mich regelrecht um den verstand bringen, wenn sie vom dazu passenden mensch getragen werden. ist es der falsche mensch, bewirkt es das genaue gegenteil. etwas eigenartig finden es die meisten leute, dass ich den “gestank” der benachbarten eisengießerei mag. doch er weckt erinnerungen an meine kindheit und die schmiedewerkstatt der großeltern und daran, wie mein papa gerochen hat, wenn ich auf seinem schoß saß und er mich im arm hielt. die liste mit den von mir bevorzugten gerüchen ließe sich fast endlos fortsetzen. was mir gerade noch eingefallen ist: pfeffer hat bei mir einen eher neutralen status. während meiner schwangerschaften führte allerdings schon der gedanke an diesen geruch zu brechreiz.
so, und nun möchte ich natürlich wissen, welche düfte euch die nase rümpfen lassen und bei welchen ihr dahinschmelzt. riecht ihr vielleicht jetzt gerade etwas ganz besonderes? und gibt es gerüche, die erinnerungen in euch wachrufen?
nach hören und sehen kommt heute das schmecken als nächster sinn dran. süß, sauer, salzig, bitter. das sind die geschmacksrichtungen, die die äußerst empfindlichen knospen auf unserer zunge wahrnehmen. sie werden von ihnen zu unterschiedlichen elektrischen impulsen umgewandelt und dadurch vom hirn richtig erkannt. schokolade schmeckt süß, essig sauer, die suppe eventuell zu salzig und radicchio nun mal bitter. so einfach ist das.
meine geschmacksknospen haben dem kopf gerade erzählt, dass sich kaffee im mund befindet. der ist übrigens bitter, wobei die intensität sehr stark von röstung und zubereitung abhängt. der inhalt der vor mir stehenden tasse ist auf jeden fall sehr gut.
was schmeckt ihr denn gerade? gibt es etwas, was eure geschmacksknospen gar nicht mögen? und was bringt sie und damit euch in verzückung?
freunde, ihr braucht nicht verwirrt im kalender nachzuschauen, welchen wochentag wir gerade haben. es ist mittwoch und nicht dienstag. trotzdem möchte ich heute eine frage stellen, weil mich eure meinung dazu ganz brennend interessiert.
das ist jetzt übrigens eine rein hypothetische geschichte. falls sich also irgendjemand persönlich angesprochen fühlen sollte, dann ist das purer zufall und ganz sicher keine absicht. ich schwöre.
mal angenommen, ihr kennt jemanden schon ein paar jahre, mögt sie/ihn aber nicht, und die/derjenige kann euch auch keine sympathien entgegenbringen. ihr versucht, den kontakt auf ein minimum zu reduzieren, lauft euch aber gezwungenermaßen immer wieder über den weg. zwischen solchen menschen ist doch zumindest eine begrüßungsformel angebracht. würde ich zumindest sagen. wenn ihr diese nun hervorbringt und von der anderen seite dafür lediglich einen … sagen wir mal unfreundlichen blick erntet, ist das dann respektlos und inakzeptabel? wie seht ihr das? und was würdet ihr in so einem fall tun? ebenfalls den mund halten? unfreundlich zurückschauen? oder vielleicht ganz besonders freundlich lächeln?
das sehen hatten wir schon. diese woche geht es beim special sinne um die radarlöffel, die links und rechts des kopfes angebracht sind. mal abgesehen davon, dass sie unserem gleichgewichtssinn sehr dienlich sind, nehmen wir mit ihnen in erster linie die akkustischen reize auf, die um uns herum vorhanden sind. ich sitze, wie fast immer beim tippen, im wohnzimmer und höre zunächst mal das typische klappern einer laptoptastatur. im käfig hinter mir raschelt es, denn die pelznasen haben gerade ihr frühstück bekommen, und jede von ihnen ist nun bestrebt, für sich selbst die besten und meisten leckerbissen zu sichern. aus der beschallungsanlage bahnen sich die klänge von herrn manson ihren weg in meine gehörgänge und versuchen, mich wach zu kriegen. und ganz leise, kaum wahrnehmbar, dringt aus dem bad das rauschen des wassers zu mir herüber.
und was hört ihr gerade?
es ist schon wieder mittwoch, und ich habe die ganze woche noch nichts erzählt. dabei hatte ich mir doch fest vorgenommen, eine dienstagsfrage zu stellen. gestern abend ist mir allerdings etwas dazwischen gekommen …
nun denn, ich hole das jetzt gleich mal nach und beginne mit einem thema, das sich über mehrere wochen verteilen wird. es geht dabei um die sinne, mit denen der mensch seine umwelt und sein ganzes leben wahrnimmt. gestartet wird mit dem sehen. ich liefere allerdings keine hochkomplizierte erläuterung über die augen und ihre arbeitsweise, sondern möchte stattdessen von euch wissen, was ihr dort, wo ihr euch gerade befindet, alles erblickt.
ich sitze im wohnzimmer und sehe zunächst mal mein laptop, das vor mir im büroschrank liegt. dabei fällt mir auf, dass der schrank wieder mal aufgeräumt werden sollte. wenn ich mich so umschaue, neben der tür beginnend und im uhrzeigersinn weiter wandernd, dann bleibt mein blick als erstes am käfig der pelznasen hängen. daneben stehen einen vitrine und das kleine regal mit fernseher und beschallungsanlage. nach balkontür und fensterfront mit viel grünzeug kommt die kuschelecke mit zwei mal couch, sessel und tisch. dann wäre da noch das in die wand eingelassene regal mit CDs, DVDs, spielen, büchern und ein bisschen dekorativem krimskrams und mein “fahrrad”, das davor steht und auf seine benutzung wartet. was sehe ich noch? die wände sind weiß mit einem unregelmäßigen gelben muster. eine andere farbe wäre nach acht jahren nicht schlecht. das ist mir aber zu viel arbeit, und eine vorstellung, wie das endergebnis aussehen könnte, habe ich leider auch nicht. an den wänden hängen zwei bilder von kandinsky und ein großes foto, das mir ein kollege geschenkt hat, weil ich es so schön fand. und zu guter letzt erinnert mich mitten im raum stehend das bügelbrett an das, was ich jetzt unbedingt tun muss.
und was seht ihr um euch herum?