ein kleiner junge, der sich etwas tiefer in den finger geschnitten hat.
ein kleiner junge, der von der schaukel fiel und sich dabei ein stück seiner zunge abgebissen hat.
ein junger mann mit allem anschein nach mehrfach zerschnittenen fingern.
eine frau, die die treppe runtergefallen ist.
ein zweijähriges kind, das ebenfalls die treppe runtergefallen ist.
und mein männerkind, das sehr unsanft auf dem ellbogen gelandet war.
den gestrigen abend verbrachte ich teilweise in der notaufnahme, weil ich mir nicht sicher war, ob die knochen im arm des sohnes noch alle intakt sind. die röntgenaufnahmen waren ok, eine oberarmgipsschiene durfte der junge herr aber trotzdem mitnehmen. am freitag, wenn sie wieder weg ist, wissen wir mehr.
übrigens: als der sohn mir erzählte, was passiert ist, konnte ich mir nach dem ersten schreck ein grinsen nicht verkneifen. er ist nämlich beim geradeauslaufen einfach nur über seine eigenen füße gestolpert. mit skateboard wär das nicht passiert.
freitag: feierabend mittags halb zwölf * mit den kids essen gegangen * die weltschönste puppe ausgepackt * überraschungsbesuch von zwei freundinnen * sekt und sonne auf dem balkon
samstag: das übliche haushaltsgedöns * vorglühen * party bis früh um vier
sonntag: frisch gebackene semmeln und viel kaffee zum spätstück * aspirin * sonnenbad auf dem balkon * essen mit freunden * mühühüüüde
fazit: es gab schon schlechtere wochenenden
“Aufgrund der rückwirkenden Mietveränderung wird ein Sondersoll … erhoben.”
so steht’s geschrieben im wirtschaftsplan der hausverwaltung, welcher mir neulich zugestellt wurde. und weil dieser posten noch nie dort aufgelistet war, obwohl die rückwirkende mietveränderung jedes jahr zustande kam, hab ich mich mit g**gle zum interview verabredet …
mitunter wünsche ich mir, das volk der deutschen hätte einen wesenszug der japaner abgekriegt und würde beim betreten der firma das privatleben weitestgehend draußen lassen.
… als ich wieder mal später als geplant aus dem büro marschierte, kurz vorm erreichen des autos mein handy klingelte und die nette junge dame sagte, dass alle aufgewacht sind.
meine rattenjungs wurden heute kastriert. als ich sie in der früh zur tierärztin brachte, war ich mir darüber im klaren, dass ich schlimmstenfalls keinen der kleinen racker lebend wiedersehe. aber es ist alles bestens verlaufen, wobei die OP selber ja auch nicht das problem war, sondern die narkose. sie haben sie gut verkraftet, wuselten nach der rückkehr in ihren käfig sogar schon darin herum, haben ein bisschen was gefressen und liegen jetzt schlummernd im häuschen.
ich bin verdammt froh … und erstaunt darüber, wie leicht meine jungs plötzlich sind
es liegt eine anstrengende arbeitswoche hinter mir. wollte ich nur mal erwähnt haben.
wordpress hat mir böse in die suppe gespuckt. bisher wurde die sammlung aller buchstabenbeiträge per copy & paste und viel klickerei erstellt, nachdem aber zum wiederholten male der quelltext nach dem speichern reichlich vermurkst war und links fehlten, habe ich nun im editor fast alles von hand getippt. leider übernimmt wordpress auch diesen quelltext nicht komplett richtig, aber immerhin scheinen die verlinkungen hinzuhauen. und wer weiß, vielleicht hab ich ja auch sauberes HTML verlernt.
heute gab es zeugnisse. ich bin zufrieden und erfreut darüber, dass nur noten von eins bis vier vertreten sind. beide kids haben das potential zu wesentlich besseren leistungen - das ist mir völlig klar - allerdings werde ich sie auch weiterhin nicht dazu zwingen, bis in die nacht hinein zu büffeln, so wie das bei manch anderen praktiziert wird. und auch die ferien bleiben lernfreie zeit.
ich habe endlich einen käfig gefunden, der platz für elf ratten bietet UND preislich zumindest einigermaßen erschwinglich ist. bleibt nur zu hoffen, dass ich die innenausstattung so hinkriege, wie sie in meinem kopf aussieht.
schönes wochenende euch allen
was habe ich schon für schauergeschichten über deutsche zollbeamte gelesen und gehört. gestern hatte ich meine erste begegnung mit solch einem, und weil die öffnungszeiten des zollamtes ausgesprochen arbeitnehmerfeindlich sind, rechnete ich bei meinem besuch während der mittagspause nicht nur mit regem andrang und langer wartezeit, sondern vor allem mit genervtem personal. doch weit gefehlt. keine zehn minuten hat’s gedauert, da wurde ich auch schon freundlich empfangen und bekam nach vorlage von rechnung und personalausweis und leistung eines obolus in die staatskasse meine post aus japan ausgehändigt. nun denn, auf die anzahl der wartenden hatte ich natürlich keinen einfluss, aber wer weiß … vielleicht war der herr beamte ja so nett, weil ich es ebenfalls war.
meine kids sind beide erkältet. sie halten sich tapfer, aber der husten ist einfach lästig. herkömmliche pharmazeutische produkte lehnen sie allerdings ab, und so musste die letzten tage mein aloe schon mehrmals dran glauben. löst man zwischen den kleingeschnippelten pflanzenteilen weißen kandis auf, entsteht nämlich ein lecker schmeckendes zaubermittel, welches die erkrankung nicht unterdrückt, dem rauen hals aber linderung verschafft. und ich bin fest davon überzeugt, dass auch die psyche damit gestreichelt wird, denn was hilft besser als mutterliebe?
beim kleinen Eee gleichzeitig drei browser zu nutzen, ist quälerei. sowohl für mensch als auch maschine. die CPU ist dann teilweise bis zum anschlag ausgelastet, und die nerven liegen blank. aber selbst mit zwei browsern ist das ganze grenzwertig. firefox zieht permanent knapp fünfzig promille. opera ebenfalls.
neulich beim blauen F gefunden: “Ich fahr zu IKEA setz mich in nen Schrank und wenn ihn wer öffnet sage ich: “Willkommen in Narnia.” (wirklich brillant, trotz fehlender kommata)
nachträglich alles liebe zum geburtstag, emilys welt, und sorry, dass ich am siebten februar dein fünfjähriges verpennt habe.
… sind die zulässigen geschwindigkeiten in meinem städtchen. meistens missachte ich sie, weil ich im gemeinschaftlichen verkehr einfach mitfließe und sich - wie heute wieder mal live erlebt - nicht mal die grün gekleideten daran halten. aber diese woche fahre ich ganz bewusst ganz vorbildlich. auf die idee brachte mich ein newsletter, den ich vor einiger zeit las. da wurde mir empfohlen, mein hektisches und allzu oft von den zeigern der uhr bestimmtes leben zu entschleunigen und als kleinen schritt in diese richtung den fuß vom gaspedal zu nehmen. ich hab mir gedacht, dass ich das unbedingt mal ausprobieren muss und kann nach zwei tagen feststellen, dass es auf jeden fall machbar ist, auch wenn ich sicher schon dafür verflucht und gedanklich aufs perverste gefoltert wurde. es gibt nun mal straßen, die regelrecht zum gas geben verleiten, und auf denen stelle ich bei der durchführung meines experimentes eine wahre spaßbremse dar. was soll’s, damit kann ich gut leben. der zeitliche verlust, den mir die spazierfahrten bescheren, halten sich übrigens in kaum messbaren grenzen.
wie sieht das denn bei euch aus? wie schnell seid ihr unterwegs? und habt ihr euch auch schon mal ganz bewusst an die vorgeschriebene geschwindigkeit gehalten?
getreu dem motto hauptsache, es kommt etwas auf den tisch! wurden heute gegen fünfzehn uhr drei pizzen margherita aus dem gefrierer geholt, von jedem mitglied der familie nach wunsch dekoriert und das festmahl nach ausreichend backzeit genossen.
(letzte nacht war party …)
der herr axel hat rumgemeckert, weil es hier seit längerer zeit nur noch um fotoprojekte geht und ich mein leben fast vollständig außen vor lasse. und damit mich der herr axel auch weiterhin lieb hat, gibt’s für ihn und meine gesamte fangemeinde wieder mal ein bisschen was zu lesen. also macht es euch gemütlich und genießt das bunte durcheinander …
heute war ich in der bibliothek und habe mich mit reichlich lektüre eingedeckt. insgesamt neun bücher gilt es in den nächsten vier wochen durchzuwälzen. inhaltlich hat sich dabei noch nichts geändert. mein herz und meine seele klammern sich nach wie vor an japan fest, und ich verspüre einen wissensdurst wie schon seit jahren nicht mehr. natürlich überschneiden sich die themen immer wieder, aber bisher wurden mir in jedem buch auch überraschungen geboten. bis neulich wusste ich beispielsweise nicht, dass die drei affen, die nichts böses sehen, hören und sagen, ihren ursprung in der japanischen stadt nikko haben.
nach der beschaffung des informativen lesestoffes war ich mit dem tochterkind noch ein paar dringend benötigte dinge besorgen. es ist ja immer wieder seltsam, wie ein gestern noch zu mindestens einem viertel gefüllter antifaltencremetiegel über nacht vollkommen leer werden kann, und in meinem alter gleicht es nun mal einem super-GAU, wenn frau sich beim morgendlichen entknittern der oberen körperpartie mit pflegemitteln der teenager behelfen muss. nun denn, als wir so durchs städtchen spazierten und uns tapfer gegen die überredungskünste diverser schaufensterdekos zur wehr setzen, entdeckten wir in einem von ihnen einen fisch. einen aus plüsch. so, und nun sagt mal alle “fisch” und danach “plüsch” und dann versucht euch mal an einem korrekt und fließend ausgesprochenen “plüschfisch”. kriegt das jemand von euch hin? oder wird’s bei euch auch ein “plüschfüsch”?
meinen vierbeinigen familienmitgliedern geht es übrigens prächtig. da sich zehn der elf ratten noch im wachstum befinden, vertilgen sie futter in ungeahnten mengen. was extrem auffällt: der käfig mit den drei jungs stinkt bereits nach kurzer zeit wirklich oberübel. ich hätte nicht gedacht, dass das so schlimm ist. da hilft nur häufiges ausmisten und putzen. außerdem zeigen sich die jungs wesentlich aggressiver untereinander und kappeln, beißen und jagen sich durch den käfig, und die einstreu landet dabei natürlich außerhalb ihres reviers. mein staubsauger muss derzeit wirklich tapfer sein …
neulich beim blauen F ge- und für hervorragend befunden:
“Dich mag ich. Du hast genauso einen an der Klatsche wie ich.”
so, das war jetzt hoffentlich zu euer aller zufriedenheit. und, herr axel, beim projekt 52 fehlen aktuell zwölf fotos. du wirst also noch einiges über dich ergehen lassen müssen