Archiv für die Kategorie 'gelebt'

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auf kriegsfuß mit laktose

ich.
deshalb gibt es seit einiger zeit zweierlei milchsorten in meinem haushalt. normale für die kids, laktosefreie für mich. im kaffee ist das zeug wirklich ok. milchreis und grießbrei lassen sich damit bestimmt auch gut kochen. aber nachdem ich neulich feststellen durfte, dass kartoffelbrei durch die in glukose und galaktose aufgespaltene laktose wahrlich kein genuss mehr, aber wenigstens noch essbar ist, habe ich heute die käsesauce bereitwillig durchs spülbecken entsorgt.
und dann noch mal welche gemacht.
mit bauchwehmilch.
(käse vertrage ich übrigens wesentlich besser als sein ausgangsprodukt.)

Geschrieben von emily am 8. März 2010 | Abgelegt unter gelebt | 3 Kommentare

ich spreche sarkasmus … fließend

regen, der spätabends in schnee übergeht und anschließend eine sternenklare nacht. das lässt das herz eines jeden autofahrers mit freiluftgarage frühmorgens vor freude höher schlagen.

Geschrieben von emily am 3. März 2010 | Abgelegt unter gelebt | 9 Kommentare

sehr geehrter herr RA O.T. aus O.

ich finde Ihren gedankenansatz, bei der deutschen post durch das massenhafte versenden Ihrer “Forderung aus Dienstleistungsvertrag …” arbeitsplätze zu erhalten oder gar neue zu schaffen durchaus löblich, jedoch bitte ich Sie zu bedenken, dass papier ein rohstoff ist, der über den wertstoffkreislauf zurückgeführt werden soll, damit erneut papier daraus entstehen kann. genau das werden die meisten menschen, die post von Ihnen erhalten, mit selbiger aber nicht tun. sie werden diese - so wie ich - liebevoll abheften und als erinnerung aufbewahren. sie werden hoffentlich auch so schlau sein wie ich, und keinen cent für einen gar nicht zustande gekommenen vertrag bezahlen. am ende hat also niemand etwas davon, denn Sie bekommen kein geld, Ihr zwielichtiger auftraggeber bekommt kein geld, und ich gehe erst recht leer aus, denn die vielen briefe können nicht mal zu etwas aufbereitet werden, womit sie einen sinnvollen zweck erfüllen würden: toilettenpapier, dreilagig, mit blauen blümchen drauf.
mein sohn ist übrigens dreizehn jahre jung. falls Sie ihn also nochmals kontaktieren möchten, dürfen Sie auf die förmlich anrede “Sehr geehrter Herr B.” gern verzichten.

hochachtungsvoll
frau emily

Geschrieben von emily am 2. März 2010 | Abgelegt unter gelebt | Keine Kommentare

drei-tage-rückblick und dies und das

samstag: am vormittag den großeinkauf erledigt, mittags auf ausdrücklichen wunsch der kids pfannkuchen gemacht und dann den rest des tages unfreiwillig in der horizontalen verbracht. der kalt-warm-wetterwechsel brachte meinen kreislauf zum erliegen.

sonntag: in der hütte aufgeräumt, leckeren zitronenkuchen gebacken, weniger leckere cranberrymuffins gebacken (auf wessen kappe geht eigentlich dieses beschissene rezept?), mit einem teil der clique sehr gemütlich zusammen gehockt und geplaudert und gelacht. der warm-kalt-wetterwechsel war kein problem.

montag: der tag war heavy [punkt]

und dies: ich koche derzeit fast jeden abend für den nächsten tag. nur für mich, denn die kids essen in der schule. heute habe ich eine reis-gemüse-pfanne gemacht und dazu eine portion leberkäs-champignon-geschnetzeltes aus dem gefrierer geholt, die von letzter woche übrig war. beim kochen vom reis ganz wichtig: das wasser nicht nur mit salz würzen, sondern auch ein lorbeerblatt und ein paar pimentkörner reinwerfen. das gibt einen sehr feinen geschmack.

und das: etwas kopfzerbrechen bereitet mir das projekt 52, nicht nur weil diese woche mit auf achse! ein sehr schwieriges thema gezogen wurde. ich bin gerade im zwiespalt, ob es bei den fotos in erster linie um das jeweilige thema gehen oder ob figur/gegenstand den mittelpunkt darstellen soll …

Geschrieben von emily am 1. März 2010 | Abgelegt unter gelebt | 3 Kommentare

ver|schla|fen

am siebten februar wurde emilys welt vier jahre alt …
niemand hat dran gedacht, inklusive meiner wenigkeit. also gehen wir jetzt alle mal in die ecke zum kuscheln schämen.

Geschrieben von emily am 25. Februar 2010 | Abgelegt unter gelebt | 4 Kommentare

dreißig jahre garantie

ihr kennt doch sicher die werbung mit der gerissenen windschutzscheibe, die in nullkommanix repariert wird. ich gehe mal davon aus, dass die für ihre dienstleistung werbende firma keinen scheiß erzählt und wirklich gute arbeit leistet. aber warum geben die darauf dreißig jahre garantie? dreißig jahre … die meisten autos landen doch sowieso schon viel eher in der schrottpresse.

Geschrieben von emily am 18. Februar 2010 | Abgelegt unter gelebt | 4 Kommentare

närrischer rückblick

ach ja, da war doch noch die party bitches & players im PT und der kehraus, wovon ich mal kurz berichten wollte. ersteres erwies sich als überaus spaßige angelegenheit mit vielen bekannten gesichtern und tollen kostümchen, und ich hätte sicher eine lange nacht erleben können, wenn ich nicht extrem kopfweh bekommen hätte. langsam nervt das, und ich sollte mal darüber nachdenken, was die ursache sein könnte. geht doch nicht, dass mir dadurch immer wieder die laune verdorben wird. der kehraus war ebenfalls eine überwiegend prächtige angelegenheit. verabschiedet wurde der fasching von mir mit einem teil der clique. es ging bereits am frühen nachmittag los, zunächst in einer völlig überfüllten weinschenke, danach in einer bar, in der wir’s richtig krachen ließen. dann trennten sich allerdings unsere wege, denn als wir vor dem nächsten ziel standen, dem besten pub außerhalb des vereinigten königreichs, wollten plötzlich alle woanders weiterfeiern. nur ich nicht. ich hatte richtig doll hunger, und da hört für mich der spaß ganz einfach auf. also bin ich alleine ins pub, aber weil ich jede menge leute kenne, befand ich mich natürlich gleich in bester gesellschaft, hab mich mit cheeseburger, pommes, sandwich und salat bis oberkante unterkiefer vollgestopft und bin dann satt, glücklich und (fast) zufrieden zum nächsten taxistand gehüpft.
schön war der fasching, und obwohl ich froh bin, dass jetzt erst mal alles vorbei ist, freue ich mich schon auf die närrische zeit im nächsten jahr …

Geschrieben von emily am 17. Februar 2010 | Abgelegt unter gelebt | Keine Kommentare

das mach ich doch mit links

nur ganz kurz, denn die sehnen meines rechten armes müssen geschont werden, und mit links tippt es sich nicht wirklich gut.
faschingsball am freitag. mein kostüm erwies sich als perfekt, schwarz und pink ist nun mal eine geile farbkombination. die stimmung war prächtig, wollte bei mir aber nicht richtig ankommen. keine ahnung, warum. deshalb der rückzug bereits gegen halb zwei.
gestern alles bestens, bis zur mittagszeit. da fing das handgelenk an zu schmerzen. es wurde immer schlimmer und zog sich schließlich bis zum ellbogen. bandage. medikamente. den abend außerordentlich brav lesend und fernsehschauend auf der couch verbracht.
heute immer noch schmerzen. nicht nur im rechten arm. der valentinstag ist einfach nix für mich.
kommt gut in die neue woche. helau :)

Geschrieben von emily am 14. Februar 2010 | Abgelegt unter gelebt | 3 Kommentare

kindermund tut wahrheit kund

ich stecke in den vorbereitungen für die heutige party. vor ein paar minuten wollte die tochter wissen, was ich anziehen werde. als ich ihr das kleidchen zeigte, war ihr kommentar: “naja, darin sieht man wenigstens deine speckröllchen nicht.”
kleines miststück.

Geschrieben von emily am 6. Februar 2010 | Abgelegt unter gelebt | 8 Kommentare

eine katastrophe unbekannter ursache

heute früh war noch alles in ordnung. ich hab wie immer kurz nach dem verlassen des kuschligen bettchens mein schleppi hochgefahren und nach dem rechten geschaut. als ich nach feierabend das gleiche wiederholen wollte, wurde ich bereits bei der anmeldung stutzig. der account meiner tochter fehlte. und dann kam’s knüppeldick: keine einzige seite im www, nicht mal der googlehupf ließ sich anzeigen, weil der jugendschutz dies verhinderte. jugendschutz? der ist doch nur bei den kids aktiviert. ich schaute auf mein benutzerkonto und glaubte, meinen augen nicht zu trauen. ich bin plötzlich kein admin mehr, und der jugendschutz ist tatsächlich eingeschaltet und - wie sollte es auch anders sein - ausgegraut und demzufolge nicht deaktivierbar. nun stellt sich mir die frage, was da passiert ist. der sohn war zwar nachmittags online, aber er hat definitiv keine administrativen rechte. er kann also nichts kaputt gemacht haben. und die nächste frage: was tun? ich bin aktuell mit dem einzigen halbwegs funktionierenden account des sohnes angemeldet und habe inzwischen alle daten auf dem stick gesichert. das einzige, was mir jetzt einfällt, ist … das schleppi neu aufsetzen. die arbeit würde ich mir aber gerne ersparen. hat jemand ne bessere idee?

Geschrieben von emily am 3. Februar 2010 | Abgelegt unter gelebt | 3 Kommentare

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