freitags-füller #49

1. gestern habe ich gelernt gemerkt, dass es mir immer weniger ausmacht, alleine durch die nacht zu streunen.
2. ich habe keinen ort, wo sich freunde und die familie treffen. dazu wohne ich viel zu weit von der familie weg.
3. in all diesen jahren nach meiner flucht aus dem mütterlichen nest bin ich zwar sehr selbständig, aber kein bisschen erwachsen geworden.
4. neunundvierzig zentimeter kurz und zweitausendachthundertfünfzig gramm leicht war ich, als ich angekommen bin.
5. die wahrheit ist, dass die zeit nicht alle wunden heilt.
6. mein ertrinken in seinen meerwasserblauen augen, das habe ich von dem tag am deutlichsten in erinnerung.
7. was das wochenende angeht, heute abend freue ich mich auf einen cineastischen ausflug ins wunderland, morgen habe ich die teilnahme an der allmonatlichen UHU-party geplant und sonntag möchte ich muss ich mich vom wochen(end)stress erholen!

via scrap-impulse

have a good weekend :)

Geschrieben von emily am 5. März 2010 | Abgelegt unter gefangen |

2 Kommentare zu “freitags-füller #49”

  1. paleicaam 8. März 2010 um 10:35 Link zum Kommentar

    das wird besser? ich bin nicht grade ein begeisterter indernachtalleinunterwegsseier.

    erwachsen bin ich auhc lange noch nicht. und irgendwie hoffentlich werd ich es auch nicht…

    die zeit heilt alle wunder, sagte mal ne band. ein anderes zitat in die richtung gefällt mir noch besser - die zeit heilt zwar nicht alle wunden, sie rückt sie aber aus dem mittelpunkt.

  2. emilyam 8. März 2010 um 12:07 Link zum Kommentar

    alleine unterwegs zu sein hat den vorteil, dass man von anderen besser wahrgenommen wird. außerdem trifft man doch sowieso immer jemanden, den man kennt. geht mir zumindest so.

    genau so meinte ich das auch mit den wunden. die zeit lässt die erinnerungen verblassen, aber narben bleiben trotzdem, und die tun weh, wenn das wetter im kopf umschlägt.

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