ich finde Ihren gedankenansatz, bei der deutschen post durch das massenhafte versenden Ihrer “Forderung aus Dienstleistungsvertrag …” arbeitsplätze zu erhalten oder gar neue zu schaffen durchaus löblich, jedoch bitte ich Sie zu bedenken, dass papier ein rohstoff ist, der über den wertstoffkreislauf zurückgeführt werden soll, damit erneut papier daraus entstehen kann. genau das werden die meisten menschen, die post von Ihnen erhalten, mit selbiger aber nicht tun. sie werden diese - so wie ich - liebevoll abheften und als erinnerung aufbewahren. sie werden hoffentlich auch so schlau sein wie ich, und keinen cent für einen gar nicht zustande gekommenen vertrag bezahlen. am ende hat also niemand etwas davon, denn Sie bekommen kein geld, Ihr zwielichtiger auftraggeber bekommt kein geld, und ich gehe erst recht leer aus, denn die vielen briefe können nicht mal zu etwas aufbereitet werden, womit sie einen sinnvollen zweck erfüllen würden: toilettenpapier, dreilagig, mit blauen blümchen drauf.
mein sohn ist übrigens dreizehn jahre jung. falls Sie ihn also nochmals kontaktieren möchten, dürfen Sie auf die förmlich anrede “Sehr geehrter Herr B.” gern verzichten.
hochachtungsvoll
frau emily