Monatsarchiv für Februar 2010

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doppelter abschied

es ist unbeschreiblich schmerzhaft, wenn man im warteraum der tierarztpraxis sitzt mit menschen, deren hund ein bisschen hinkt oder die ihre kahlgeschorene und von der narkose noch leicht benommene katze abholen und weiß, dass man selber zwei leblose körper mit nach hause nehmen wird.
schlaft gut, yoshiko und mitsuko.

Geschrieben von emily am 26. Februar 2010 | Abgelegt unter gefühlt | 4 Kommentare

freitags-füller #48

1. saure gurken kann frau auch mit begeisterung essen, wenn sie nicht schwanger ist.
2. obwohl ich sie mir sonst öfter angeschaut habe, hatte ich diesmal überhaupt kein interesse für die olympischen spiele.
3. der schnee an den straßenrändern sieht furchtbar schmutzig aus.
4. ein exzessiver frühjahrsputz ist dringend nötig in meinem haus.
5. es ist 16.45 uhr, das bedeutet zumindest heute nichts gutes.
6. die nadel im heuhaufen ist schwer zu finden .
7. was das wochenende angeht, heute abend freue ich mich auf das telefonat mit einer freundin, morgen habe ich noch nichts außergewöhnliches geplant und sonntag möchte ich cranberrymuffins und zitronenkuchen backen und mit der clique kaffeeklatschen!

via scrap-impulse

schönes wochenende allerseits!!!

Geschrieben von emily am 26. Februar 2010 | Abgelegt unter gefangen | Keine Kommentare

ver|schla|fen

am siebten februar wurde emilys welt vier jahre alt …
niemand hat dran gedacht, inklusive meiner wenigkeit. also gehen wir jetzt alle mal in die ecke zum kuscheln schämen.

Geschrieben von emily am 25. Februar 2010 | Abgelegt unter gelebt | 4 Kommentare

Ich bin wirklich erleichtert, dass sich das Universum erklären lässt. Ich dachte schon, das Problem läge bei mir.

Woody Allen

ich würde zu gerne auch denken wollen (können), dass das problem nicht bei mir liegt. also kann mir mal bitte jemand das universum erklären?

Geschrieben von emily am 23. Februar 2010 | Abgelegt unter gelesen | 2 Kommentare

ohne worte …

fasching-2010.JPG

Geschrieben von emily am 22. Februar 2010 | Abgelegt unter geknipst | 11 Kommentare

projekt 52/10, woche 8: wärme

welch treffenderes thema hätte die sari für den heutigen sonntag ziehen können …
der fasching ist vorbei, und damit steht im allgäu und keine ahnung wo sonst noch in der welt der funkensonntag im kalender. ich hatte hier schon mal über diesen brauch berichtet, allerdings nicht vollständig. es ist ja so, dass im vorfeld dieses spektakels ein großer haufen errichtet wird, der aus einem baumstamm in der mitte besteht und holzpaletten und ausrangierten christbäumen außenrum, und am baumstamm ganz oben hängt eine hexe. wird das ganze entzündet und die hexe verbrennt, dann hat man den winter und böse geister vergetrieben. so weit, so gut. aber mit dem funken hat es ähnlich wie mit dem maibaum eine ganz besondere bewandnis. so wie beim maibaum die mitglieder benachbarter gemeinden versuchen, diesen vor dem fest abzusägen und zu stehlen, so wird beim funken versucht, diesen vorher zu entzünden. um das zu verhindern, werden extra wachen aufgestellt, aber bei uns scheint diese geschlafen zu haben, denn der funken brannte schon letzte nacht und musste gelöscht werden. was dazu führte, dass er heute trotz intensiver bemühungen der feuerwehrler it gscheit brenna wollt. die hexe hatte jedenfalls auch nach anderthalb stunden noch nicht das zeitliche gesegnet, was mich hinsichtlich des winters und vor allem der bösen geister schlimmes erahnen lässt. nichtsdestotrotz wagte ich mich ganz nah ans feuer und hab für euch einen moment der wohligen wärme eingefangen …

waerme.JPG

Geschrieben von emily am 21. Februar 2010 | Abgelegt unter projekt 52/10 | 12 Kommentare

projekt 52/09, woche 5: sinnesflut

man nehme ein glas, befülle es etwa zur hälfte mit eiswürfeln, presse den saft einer halben limette hinein, gebe einen guten schuss kubanischen rum dazu (nur spießer messen die menge ab!!!), fülle mit cola auf, garniere das glas mit der restlichen limette und einem optisch ansprechenden trinkhalm und fertig ist der cuba libre …  eine wahre sinnesflut. das saftige grün der limetten steht dabei fürs sehen, der verführerisch zarte duft fürs riechen, das klimpern der eiswürfel fürs hören, die sich in der kehle ausbreitende eiseskälte fürs fühlen und das getränk selber fürs schmecken.
puuuuuh, nach über einem jahr habe ich es endlich geschafft, dieses projektthema hinzukriegen. ich schäme mich fast schon ein bisschen deswegen, aber alle fünf sinne in ein foto zu packen, das ist ja auch nicht so einfach. ich hoffe, es gefällt trotz verspätung. prost ;-)
so, ihr lieben, nun ist vom letzten jahr nur noch das abschlussthema übrig, mit dem ein blick hinter die kamera gewünscht wurde. wie das aussehen soll, weiß ich sehr genau, und ich denke, in den nächsten tagen lässt sich das auch umsetzen …

sinnesflut.JPG 

Geschrieben von emily am 20. Februar 2010 | Abgelegt unter projekt 52/09 | 2 Kommentare

freitags-füller #47

1. warum müssen wir uns manchmal dinge über dritte anhören, die wir gar nicht hören wollen?
2. der vierzehnuhrkaffee mit dem lieblingskollege, das ist inzwischen eine schöne gewohnheit.
3. unser gähnend leerer kühlschrank erinnert mich daran, dass wir morgen einkaufen MÜSSEN.
4. “ich mache das auch weiterhin so wie ich es immer mache.” diese aussage könnte mich bisweilen zur weißglut treiben.
5. “wie sollte ich denn wissen, dass der regalboden mein gewicht nicht aushält …” so ähnlich artikulierte sich neulich mein sohn, als der regalboden unter ihm durchbrach.
6. der büchereiausweis ist für leseratten eine preiswerte lösung.
7. was das wochenende angeht, heute abend freue ich mich auf ruhe und entspannung und einen spaziergang durch die blognachbarschaft, morgen habe ich unter anderem das ausfüllen des fragebogens zum versorgungsausgleich und das vorletzte projekt-52-foto des jahres null neun geplant und sonntag möchte ich mit den kids zum traditionellen funken gehen, dabei den letzten glühwein der saison trinken und anschließend in die fastenzeit starten!

via scrap-impulse

euch allen ein angenehmes wochenende :)

Geschrieben von emily am 19. Februar 2010 | Abgelegt unter gefangen | Keine Kommentare

dreißig jahre garantie

ihr kennt doch sicher die werbung mit der gerissenen windschutzscheibe, die in nullkommanix repariert wird. ich gehe mal davon aus, dass die für ihre dienstleistung werbende firma keinen scheiß erzählt und wirklich gute arbeit leistet. aber warum geben die darauf dreißig jahre garantie? dreißig jahre … die meisten autos landen doch sowieso schon viel eher in der schrottpresse.

Geschrieben von emily am 18. Februar 2010 | Abgelegt unter gelebt | 4 Kommentare

närrischer rückblick

ach ja, da war doch noch die party bitches & players im PT und der kehraus, wovon ich mal kurz berichten wollte. ersteres erwies sich als überaus spaßige angelegenheit mit vielen bekannten gesichtern und tollen kostümchen, und ich hätte sicher eine lange nacht erleben können, wenn ich nicht extrem kopfweh bekommen hätte. langsam nervt das, und ich sollte mal darüber nachdenken, was die ursache sein könnte. geht doch nicht, dass mir dadurch immer wieder die laune verdorben wird. der kehraus war ebenfalls eine überwiegend prächtige angelegenheit. verabschiedet wurde der fasching von mir mit einem teil der clique. es ging bereits am frühen nachmittag los, zunächst in einer völlig überfüllten weinschenke, danach in einer bar, in der wir’s richtig krachen ließen. dann trennten sich allerdings unsere wege, denn als wir vor dem nächsten ziel standen, dem besten pub außerhalb des vereinigten königreichs, wollten plötzlich alle woanders weiterfeiern. nur ich nicht. ich hatte richtig doll hunger, und da hört für mich der spaß ganz einfach auf. also bin ich alleine ins pub, aber weil ich jede menge leute kenne, befand ich mich natürlich gleich in bester gesellschaft, hab mich mit cheeseburger, pommes, sandwich und salat bis oberkante unterkiefer vollgestopft und bin dann satt, glücklich und (fast) zufrieden zum nächsten taxistand gehüpft.
schön war der fasching, und obwohl ich froh bin, dass jetzt erst mal alles vorbei ist, freue ich mich schon auf die närrische zeit im nächsten jahr …

Geschrieben von emily am 17. Februar 2010 | Abgelegt unter gelebt | Keine Kommentare

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