schwieriges thema, denn es ist ja nicht nur eine leidenschaft, von der ich immer wieder befallen werde …
eine von ihnen ist das fotografieren. egal ob geplant oder ganz spontan, ich gehe dabei keineswegs professionell vor, habe keine besonders gute kamera, kein stativ (es sei denn, man bezeichnet das bügelbrett als solches) und probiere in der regel einfach aus. nicht immer stellen mich die ergebnisse zufrieden, aber learning by doing halte ich in der hinsicht für den besten weg, und da gehört das fehlermachen nun mal dazu. ein fehler bei diesem projektfoto, welches heute bei allerfeinstem herbstwetter entstand, war beispielsweise die wahl des falschen fensters, aus dem ich die kamera gehalten habe. der baum im vordergrund links stört einfach. trotzdem gefällt es mir, und deshalb möchte ich es euch auch nicht vorenthalten. bitteschön.
(klick macht BIG)

ich glaub’ ich steh’ im wald … das thema hatte ich gestern mittag gelesen, kurz bevor ich mich bei allerprächtigstem sonnenschein mit meinen teenagern zu einem waldspaziergang aufmachen wollte. perfekt, dachte ich mir zunächst, doch schon nach ein paar minuten kamen mir zweifel, denn inmitten der bäume ein foto zu machen … da musste es doch noch etwas kreativeres geben. mir fiel dann recht schnell der schilderwald ein, der beim städtischen THW wächst, und damit hätte die sache eigentlich fast schon abgehakt werden können. eigentlich. und es wäre auch dabei geblieben, wenn der sonst wirklich fußfaule sohn nicht darauf bestanden hätte, die lieblingswaldrunde zu drehen, die wir dieses jahr noch kein einziges mal erkundet hatten. es ging also zum seerosenteich und durchs kleine buchenwäldchen und immer weiter. und dann blitzte plötzlich etwas rotes zwischen all dem grün, und ich dachte noch so das wird doch nicht etwa … aber es war tatsächlich eine mit kugeln, lametta und sternen geschmückte tanne. das licht fiel sehr ungünstig, da habe ich mit meiner kamera einfach schlechte karten. aber was soll’s, das bäumchen ist in seiner ganzen pracht zu erkennen, und als beweis für die aktualität des fotos sind die herbstlich verfärbten blätter einiger buchen im hintergrund zu sehen.

oh, es gibt sehr vieles, was für mich zum goldenen herbst gehört. ich mag den morgendlichen nebel, der sich von der sonne vertreiben lässt und das licht, das die welt in eine ganz zauberhafte stimmung taucht. vor begeisterung bis zu den ohren grinsend, raschel ich mit frisch geputzten schuhen durchs bunte laub. es fällt mir nicht mal schwer, mich von biergärten und straßencafés zu verabschieden und den rückzug in die kuschelige behausungen anzutreten. und dann wären da noch die kürbisköpfe …
letzte nacht wurde bei einer freundin eine geschmeidige studenten-halloween-singstar-party gefeiert, und zur dekoration gehörte unter anderem dieser von meiner tochter zurechtgeschnitzte kürbiskopf. ist er nicht goldig?
