Monatsarchiv für Oktober 2009

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erFAHRungen

heute früh hatte ich einen punto vor mir, dessen stoßstange mit einem aufkleber verziert war, auf dem GUMMIBEREIFTE KASPERBUDE stand. das sagt doch viel aus über das verhältnis zwischen fahrzeug und besitzer. ich habe mir übrigens noch nie etwas aufs auto geklebt, außer insekten bei der fahrt auf der autobahn. unfreiwillig.
heute früh hatte ich außerdem ein fahrzeug hinter mir, in dem ein wahres sahneschnittchen saß. schade, dass ich irgendwann richtung büro abbiegen musste. den jungen herrn hätte ich mir sehr gern noch länger im rückspiegel angeschaut.
und dann ist mir noch etwas seltsames aufgefallen. eigentlich fiel es mir schon vor längerer zeit auf, aber heute passt es gut zum thema. es gibt männer, die fahren früh zur arbeit, und weil deren frau an diesem tag das auto braucht, fährt sie mit. das heißt, sie hockt auf dem beifahrersitz, und an der arbeitsstelle des mannes gibt es einen fliegenden wechsel. so weit, wo gut, wobei ich da bereits in grübeln komme. am nachmittag holt dann die frau ihren mann wieder ab, und … jetzt gerate ich völlig durcheinander. es gibt nämlich den nächsten fliegenden wechsel, weil der mann ans steuer kann, muss, will, darf oder wie auch immer. ich verstehe das nicht. warum bleiben die damen (ja, davon gibt es nach meinen beobachtungen mehrere) nicht einfach sitzen und spielen den chauffeur? dürfen die nicht? wollen die nicht? oder trauen sie sich vielleicht nicht? habt ihr dafür eine erklärung?

Geschrieben von emily am 29. Oktober 2009 | Abgelegt unter gelebt | 10 Kommentare

projekt 52/09, woche 43: quadratisch - praktisch - gut

ein feines thema hat die sari diese woche gezogen. quadratisch - praktisch - gut heißt es, und woran dabei wahrscheinlich jeder denkt, dürfte klar sein. natürlich kam auch mir als naschkätzchen als erstes ein schokoladiges foto in den sinn, aber im dialog mit meinem hirn gelangten wir zu der überzeugung, dass uns ein bisschen nachdenken sicher zu einer besseren idee verhilft. et voilà … bereits quadratisch zugeschnitten ist das origamipapier, was sich als sehr praktisch erweist, und wenn man beim falten des papiers alles richtig macht, kommt ein schöner kranich dabei heraus, und alles ist gut :)

quadratisch-praktisch-gut.JPG

Geschrieben von emily am 28. Oktober 2009 | Abgelegt unter projekt 52/09 | 5 Kommentare

MOST WANTED

ORIGAMIPAPIER
FEINSTE QUALITÄT
VERSCHIEDENE FARBEN
CA. 950 BLATT

neulich habe ich aufgeräumt und mir dabei gedacht, dass es fürs origamipapier einen besseren platz gibt als den wohnzimmertisch. in den letzten zwei stunden habe ich wirklich sehr verzweifelt nach diesem besseren platz gesucht, denn dort liegt das papier, das ich dringend brauche, inzwischen. finden konnte ich ihn nicht. wer eine idee hat, wo der platz sein könnte … für sachdienliche hinweise wäre ich sehr dankbar.

Geschrieben von emily am 27. Oktober 2009 | Abgelegt unter gelebt | 2 Kommentare

projekt 52/09, woche 41: unverzichtbar

spätestens dann, wenn sie einem verloren ging, merkt man, dass liebe unverzichtbar ist …

unverzichtbar.jpg

Geschrieben von emily am 25. Oktober 2009 | Abgelegt unter projekt 52/09 | 8 Kommentare

auch mal schön …

… wenn man am freitag um sechs uhr aufsteht, nach einem kurzen abstecher ins bad an die tanke fährt, um die kinder mit frischen semmeln zu überraschen, die beiden zur schule bringt und anschließend wieder nach hause düst, weil die beste freundin am donnerstag mittag die idee hatte, wir könnten doch ganz spontan urlaub nehmen und mal zusammen frühstücken gehen. einfach so :)

Geschrieben von emily am 23. Oktober 2009 | Abgelegt unter gelebt | 2 Kommentare

bin da!!!

wer noch???
(sorry, aber etwas tiefsinnigeres, tiefgründigeres, tiefwasauchimmer will mir heute ums verrecken nicht einfallen … außer, ich hatte zwei herzschmerzige und doch so beflügelnde beinahebegnungen, und ich hab mir beim versuch, einem knapp zwanzig kilo schweren paket bei seiner reise von deutschland nach irland behilflich zu sein, zwei finger gequetscht. und morgen muss das paket irgendwie aus dem kofferraum meines autos raus. möglichst ohne weitere verletzungen.)

Geschrieben von emily am 20. Oktober 2009 | Abgelegt unter gelebt | 2 Kommentare

schlaf gut, kleine masako

es sah so aus, als würde alles wieder gut werden. masako lief zwar wackelig, doch sie fraß und trank, kletterte sogar aufs häuschen und erholte sich scheinbar. heute früh jedoch lag sie fast bewegungslos im käfig, und als ich sie heraus nahm, zeigte sie kaum eine reaktion. dafür war blut um ihre augen herum zu sehen, und da wusste ich, dass alles hoffen vergebens war. das einzige, was ich noch für sie tun konnte, war, sie mit ins büro zu nehmen und in der mittagspause zur tierärztin zu fahren.
masako ist heute mittag gegen zwölf in meinen händen eingeschlafen.

Geschrieben von emily am 19. Oktober 2009 | Abgelegt unter gefühlt | Comments Off

ein funken hoffnung

es passierte am vormittag um kurz nach zehn, und ich war den tränen nahe. masako, meine schokoladenbraune pelznase, ist beim laufen plötzlich zur seite gekippt und machte einen völlig hilflosen und verwirrten eindruck. ich rief sofort bei der tierärztin an, und obwohl die sprechstunde schon ein paar minuten zu ende war, sollte ich mit der kleinen schnellstens vorbei kommen. die untersuchung ergab zwar keine klare diagnose, am wahrscheinlichsten ist aber, dass sie einen schlaganfall hatte. als es hieß, es bestünde ein funken hoffnung und dass man durchaus versuchen könnte, sie medikamentös und mit viel liebe wieder aufzupäppeln, zögerte ich keine sekunde und ließ ihr die drei notwendigen spritzen geben. wer selber haustiere hat, wird sich denken können, wie erleichtert ich darüber war, meine masako lebend wieder mit nach hause nehmen zu können. und nun heißt es: einzelhaft und abwarten …

Geschrieben von emily am 17. Oktober 2009 | Abgelegt unter gelebt | 5 Kommentare

boshafter zwischenruf

es heißt ja über manche leute, man könne ihnen beim laufen die schuhe besohlen. ich kenne auch welche, bei denen sich während des sprechens problemlos der zahnstein entfernen ließe.

Geschrieben von emily am 15. Oktober 2009 | Abgelegt unter gelebt | 1 Kommentar

memo an mich

wer mit lactose auf kriegsfuß steht, der sollte keinen milchreis essen. auch dann nicht, wenn er liebevoll vom sohn gekocht wurde.

Geschrieben von emily am 15. Oktober 2009 | Abgelegt unter gelebt | 2 Kommentare

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