unser rattenkäfig ist inzwischen kein einfaches “gefängnis” mehr, sondern ein hochsicherheitstrakt. nachdem yoshiko es geschafft hat, die türen aufzustemmen, dachte ich anfangs, es würde reichen, diese zusätzlich mit gardinenklipsern zu sichern. falsch gedacht. die türen gehen so zwar nicht mehr auf, sie geben aber immer noch weit genug nach, um ein entwischen durch den so entstanden spalt zu ermöglichen. masako saß neulich trotz geschlossener türen AUF dem käfig. und glaubt mir, wenn ratten grinsen könnten, dann hätte sie es getan. ich musste mir also etwas anderes einfallen lassen und verriegel nun den fluchtweg mit schaschlikspießen.
faschingskostüm nummer zwei passt. bleibt nur zu hoffen, dass es am rosenmontag nicht so kalt ist. gefrierbrand am hintern sieht nämlich unschön aus.
wenn man etwas mit viel liebe kocht, dann schmeckt es einfach besser. heute hat der sohn beim kochen geholfen und außer den lebensmittelbestandteilen anscheinend zu meiner liebe noch seine liebe in den topf geworfen. es schmeckte auf jeden fall um welten besser als sonst.
ich müsste jetzt die küche einer grundreinigung unterziehen und wäsche abnehmen und so weiter und so fort. aber die sonne scheint ganz wunderprächtig, und da wäre es ja eine schande, in der hütte zu bleiben. darum geh ich lieber einen schneemann bauen.
einen schönen sonntag und bis bald