projekt 52, woche 50: kitsch

als kitsch definiere ich persönlich all die gegenstände, die einen rein dekorativen zweck erfüllen sollen, dabei aber optisch so unmöglich sind, dass ich sie nicht mal unter androhung der todesstrafe in meine hütte bringen würde. gerade in der weihnachtszeit wird die welt ja von solchem plunder überhäuft. was man da alles zu sehen kriegt. bunt blinkende lichter in den fenstern finde ich beispielsweise völlig daneben. ein übermaß an glitzer und gold gehört für mich ebenfalls in diese schublade. und als ganz besonders grauenvoll stufe ich das ein, was ich als motiv für das projektthema der letzten woche gewählt habe: einen künstlichen nadelbaum, der beim vorbeigehen augen und mund öffnet und singt. er ist sowohl fürs auge als auch für die ohren eine zumutung und ich hoffe, dass in den verbleibenden tagen bis weihnachten niemand auf die idee kommt, dieses grässliche ding anzuschalten.
(und diesmal wird mit klick nichts BIG.)

projekt52_50.jpg

Geschrieben von emily am 16. Dezember 2008 | Abgelegt unter projekt 52 |

5 Kommentare zu “projekt 52, woche 50: kitsch”

  1. Thomasam 17. Dezember 2008 um 11:45 Link zum Kommentar

    Was ist das Ding abstoßend, fehlt nur noch der besoffen-schnarchende Weihnachtsmann in der Schubkarre.

  2. alexandraam 18. Dezember 2008 um 10:55 Link zum Kommentar

    das ist kein kitsch, sondern eine zumutung :-) wie furchtbar. ich mag ja klicki-bunti-blinkie, aber DAS ist dann auch für mich zuviel …

  3. emilyam 19. Dezember 2008 um 22:38 Link zum Kommentar

    @thomas: erinner mich nicht an den schnarchenden weihnachtsmann. das sind doch kulturbanausen, die sich so was in die hütte stellen.

    @alexandra: danke für die zustimmende meinung.

  4. crosaam 21. Dezember 2008 um 16:59 Link zum Kommentar

    *lach* Das Thema ist wirklich voll getroffen ^^

  5. Miciam 5. Januar 2009 um 20:50 Link zum Kommentar

    irgendwie kriegt man das gefühl, dass der baum einen anschaut

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