so ein langes wochenende sollte ja primär der erholung dienen. und warum tut es das bei mir nicht? weil ich mir jedesmal denke, dass ich mich auch später noch ausruhen kann. irgendwann mal. wenn ich alt bin beispielsweise.
gestern wuselte ich den ganzen tag herum. am abend hat man(n) mich netterweise zur party abgeholt. und was soll ich sagen, es war wieder mal eine berauschende nacht. ich hatte mich also nicht umsonst darauf gefreut. dass ich danach allerdings weniger als drei stunden schlaf abbekommen habe, gleicht fast schon einer katastrophe. das seltsame ist, dass ich mich direkt nach dem aufstehen jedesmal zwar müde, aber ansonsten gut fühle. das hält nur nicht lange an. dann erzählt mir der kreislauf, er hätte keinen bock und würde jetzt auf sparflamme schalten. hilft weder kaffee noch gut zureden. unangenehme geschichte.
unangenehm ist auch, dass sich bei dieser sache keine änderung zeigt. selbst mit einem freundlichen lächeln kombiniert, ist die reaktion auf meinen gruß nur ein unfreundlicher blick. ich werde das jetzt noch eine weile so handhaben und bei gleichbleibendem ergebnis aufs ignorieren wechseln.
was gibt’s denn sonst noch zu erzählen. seit gestern habe ich eine “neue” kamera. für die freunde der fotografie sei gesagt, dass ich bisher mit der olympus camedia C-160 geknipst habe. die bilder waren ok. mehr aber auch nicht. nun gab es diese woche bei einem discounter wieder mal digitalkameras, und da hat sich die bine von nebenan eine gekauft, weil die so schön klein und leicht ist und für ihre bedürfnisse völlig ausreicht. und mich hat sie dann gefragt, ob ich ihre alte kamera will. und natürlich wollte ich die. jetzt besitze ich also eine olympus camedia C-4000. sie ist, das muss ich zugeben, ziemlich groß und schwer, aber dafür hat sie so schöne spielereien wie beispielsweise den optischen zoom, den ich bisher wirklich vermisst habe. außerdem kann ich mit ihr nahaufnahmen ab zwei zentimeter abstand machen. die vielen einstellmöglichkeiten erschlagen mich erst mal, weil ich davon weniger als die hälfte verstehe. aber ich werde einfach ein bisschen rumprobieren und mich von den ergebnissen überraschen lassen und zusätzlich jemanden fragen, der sich damit auskennt.
so ihr lieben, bevor ich mich an die erklimmung des wäschegebirges wage und anschließend zum spieleabend fahre, werde ich mir nun doch eine kurze phase der erholung gönnen und mich ein halbes stündchen auf den balkon in die sonne lümmeln. ist zwar kalt, aber mit einer kuscheligen decke geht das sicher. ich wünsche euch allen noch einen schönen restlichen sonntag. und nicht vergessen: immer freundlich lächeln
war das ein leckeres frühstück. mädels, das sollten wir öfter machen. nächstes mal dann bei mir. versprochen.
der für heute geplante ausflug zum alternativmarkt ist, für mich zumindest, leider ausgefallen, denn gesundheitlich betrachtlich befinde ich mich nun doch auf dem weg der besserung, und wenn dann das wetter völlig daneben ist und mir bereits bei den wenigen metern bis zum auto kälte und regen derart zusetzen, dass ich durchgefroren bin bis auf die knochen, ist es ganz sicher vernünftiger, sich in der warmen hütte aufzuhalten und auch weiterhin brav tee zu trinken.
der rest des tages wird nun folgendermaßen aussehen: büroschrank aufräumen und vor allem den kabelsalat beseitigen, wäsche waschen, ein bisschen telefonieren, fotos sortieren und bearbeiten, eine runde durchs www spazieren oder vielleicht auch zwei, lesend auf der couch rumlümmeln und dabei die kuscheldecke bis zur nasenspitze hochziehen, mit den kindern ein paar spiele machen, zwischendurch immer wieder mal was essen, dem blöden wetter die zunge rausstrecken. hach, so ein feiertag ist doch ganz angenehm.
zehn antworten zur gestrigen frage sind bisher eingegangen. das ergebnis sieht so aus:
eine stimme: einfach nur grüßen und dabei kein freundliches gesicht aufsetzen
vier stimmen: völlige ignoranz
fünf stimmen: freundlich lächelnd “guten morgen” sagen
ich muss gestehen, dass ich zwischen erstem und zweitem platz geschwankt habe. deshalb wollte ich auch eure meinung dazu wissen. und was werde ich zukünftig machen? im ignorieren bin ich ja weltklasse, und ich war wirklich geneigt, genau dieses mittel einzusetzen. einerseits würde ich dadurch ein “du bist mir noch viel mehr egal als ich dir” auf ganz wundervolle weise zum ausdruck bringen. anderseits lasse ich mich damit aber auf genau das gleiche billige niveau meines gegenübers herab. habe ich das nötig? nein. wenn ich in zukunft freundlich lächelnd grüße, dann signalisiere ich damit, dass ich ihn respektiere und mir seine existenz trotz mangelnder sympathien eben nicht vollkommen egal ist. ob ihn das zum nachdenken bewegt, wage ich zu bezweifeln. aber MIR kann dann ganz sicher niemand vorwerfen, dass ich mich respektlos und ungebührend verhalte. und meinem grundsatz, so oft es mir möglich ist nett zu sein, wird das auch gerecht.
ich sage an dieser stelle DANKE für eure meinungen und wende mich dem “und so weiter” zu.
langes wochenende. morgen bin ich zum frühstück eingeladen. hach, das wird sicher lustig. danach geht es bei trockenem wetter auf den jährlich stattfindenden alternativmarkt. memo an mich: am besten GAR KEIN geld mitnehmen. samstag ist party im PT. der tisch wurde reserviert, die gästeliste an die chefin verschickt, und ich freu mich schlimmer als ein kleines kind. jetzt wäre es nur wünschenswert, wenn sich dieser hartnäckig an mir klebende husten endlich verziehen würde. in dieser hinsicht halte ich überhaupt nichts von treue. memo an mich: im herbst der witterung entsprechend anziehen. am sonntag ist abends kässpatzenessen bei einer freundin mit anschließender spielerunde. darauf freue ich mich auch ganz sehr, weil ich kässpatzen mag und der spieleabend vor unendlich langer zeit eine idee von mir war. schön, dass es nun endlich dazu kommt. memo an mich: tisch für den wichtelabend der clique reservieren.
und was noch? heute in der mittagspause war ich im städtchen. nun habe ich endlich die eintrittskarte für montag abend. und auch darauf freue ich mich so sooo sooooo sehr. schaut einfach mal in meinen kalender. es ist übrigens immer ein bisschen schwierig, in der nähe des einkaufstempels und der gegenüberliegenden bigBOX einen abstellplatz fürs auto zu bekommen. ins parkhaus wollte ich nicht, weil ich beim rausfahren jedesmal kurz vorm kollabieren bin. da muss man nämlich mehrfach im kreis fahren, was ich allerhöchstens auf dem beifahrersitz und dort auch nur bei angemessen geringer geschwindigkeit vertrage. es musste also etwas anderes gefunden werden. nun gibt es zwar einen riesigen parkplatz im freien, aber der ist kostenlos und demzufolge extrem stark frequentiert. und wenn darauf auch noch jede menge autos mit eins-komma-null-breite fünfzig prozent mehr als den für sie notwendigen platz belegen, weil deren fahrer noch weniger gut einparken können als ich, sieht es einfach bescheiden aus. aber die emily ist ja nicht blöd, auch wenn manche sie dafür halten. es gibt ja gleich in der nähe einen laden von or*ion mit ausreichend platz für mein töfftöff. da parkte ich dann auch, und es fiel mir echt schwer, als krönenden abschluss der mittagspause dort NICHT einkaufen zu gehen. die zeit war einfach zu knapp. vielleicht nächste woche. ich bräuchte ganz dringend wieder mal etwas hübsches für untendrunter und bin gespannt, ob ich dann die in meiner phantasie gesehenen wäschestückchen finden kann.
ach du schreck, jetzt habe ich aber viel geschrieben. und so durcheinander. hoffentlich habe ich keinen von euch verwirrt. ich wünsche allen meinen freunden und nichtfreunden und den sympathisanten von charlotte und den bekennenden und dies abstreitenden umsatzmachern bei or*ion ein geschmeidiges wochenende. seid lieb zueinander und …
… da fällt mir noch etwas ein. als ich heute früh an der tanke stand und meinem corsa an säule sechs das frühstück einflößte, da fuhr ein junger herr an die säule neben der meinigen, um seinem gefährt(e) ebenfalls eine stärkung zu gönnen. und der junge herr stieg aus, lächelte mich doch tatsächlich an und sagte freundlich “guten morgen”. dabei kannte er mich nicht mal. so viel dazu. geht doch.
freunde, ihr braucht nicht verwirrt im kalender nachzuschauen, welchen wochentag wir gerade haben. es ist mittwoch und nicht dienstag. trotzdem möchte ich heute eine frage stellen, weil mich eure meinung dazu ganz brennend interessiert.
das ist jetzt übrigens eine rein hypothetische geschichte. falls sich also irgendjemand persönlich angesprochen fühlen sollte, dann ist das purer zufall und ganz sicher keine absicht. ich schwöre.
mal angenommen, ihr kennt jemanden schon ein paar jahre, mögt sie/ihn aber nicht, und die/derjenige kann euch auch keine sympathien entgegenbringen. ihr versucht, den kontakt auf ein minimum zu reduzieren, lauft euch aber gezwungenermaßen immer wieder über den weg. zwischen solchen menschen ist doch zumindest eine begrüßungsformel angebracht. würde ich zumindest sagen. wenn ihr diese nun hervorbringt und von der anderen seite dafür lediglich einen … sagen wir mal unfreundlichen blick erntet, ist das dann respektlos und inakzeptabel? wie seht ihr das? und was würdet ihr in so einem fall tun? ebenfalls den mund halten? unfreundlich zurückschauen? oder vielleicht ganz besonders freundlich lächeln?