drei tage im schnelldurchlauf

oh weh, die woche ist fast vorüber, und ich schulde euch noch die berichterstattung von den letzten drei tagen …
freitag. bis nachmittags halb vier tobte der ganz normale wahnsinn. abends war ich eingeladen, in einen geburtstag reinzufeiern. angenehmerweise hat man mich chauffiert, und mir wurde bei der gelegenheit gleich noch ein “neuer” tisch fürs wohnzimmer geliefert. die party war verdammt lustig, das essen ganz hervorragend und der französische cabernet sauvignon aus biologisch angebauten trauben der oberhammer. da merkt man nach einer flasche so gut wie nix und kann getrost weitertrinken. und der gutschein für einen kurs zum herstellen von pralinen bei einer der besten konditormeisterinnen der gegend, der kam bei der beschenkten noch um einiges besser an als ich gehofft hatte. alles bestens am freitag.
samstag. wieder der ganz normale wahnsinn, diesmal mit einkaufen und haushalt. am nachmittag unternahm ich mit einem … ähm, ich nenne ihn mal an-mir-interessierten (wie erkläre ich ihm am besten, dass er ein netter kerl ist und punkt und ende?) … einen spaziergang inklusive einkehr in einer wirtschaft. ich genoss den ersten federweißer der saison und dazu lecker zwiebelkuchen. abends bin ich seit langer zeit wieder mal auf der couch liegend ins land der träume entschwunden und erst um viertel nach zwei aufgewacht. auch am samstag alles bestens.
sonntag. das war heute kein normaler wahnsinn. ich verbrachte nämlich wesentlich mehr zeit in der küche, als das bei mir üblich und erwünscht ist, und verwandelte sie dabei in ein mittelprächtiges schlachtfeld. zuerst war das mittagessen dran. es gab hackbraten, und ich habe dafür eins komma fünf kilo durchgedrehtes fleisch verarbeitet. wann lerne ich es eigentlich, einigermaßen normale portionen zu kochen? und warum sieht das beim einkaufen immer nach so wenig aus? naja, das zeug kann man wenigstens einfrieren und hat was da, wenn’s mal schnell gehen muss. dann habe ich gebacken, eine käsesahnetorte und einen zwetschgendatschi mit streuseln obendrauf. was für einen geschirrberg die herstellung von so ein bisschen kuchen verursacht … unglaublich. ich habe heute das erste mal eine spülmaschine vermisst und war so was von froh, als die vielen schüsseln und sonstigen utensilien wieder sauber im schrank verstaut waren. trotzdem sage ich jetzt einfach mal: auch am sonntag alles bestens, denn schließlich habe ich das ja freiwillig gemacht.
und nun ist es schon wieder zeit, ins bett zu gehen. kommt gut in die neue woche.

Geschrieben von emily am 21. September 2008 | Abgelegt unter gelebt |

4 Kommentare zu “drei tage im schnelldurchlauf”

  1. crosaam 22. September 2008 um 10:03 Link zum Kommentar

    Oh, das aber schade, dass der Kerl nicht der richtige war. Ansonsten habe ich jetzt Hunger ;)

  2. emilyam 22. September 2008 um 22:01 Link zum Kommentar

    ich bezweifle ja nicht, dass es den richtigen für mich gibt, aber er will mir einfach nicht begegnen *grübel*
    vom käsekuchen wäre übrigens noch ein stück da und auch ein bisschen was vom zwetschgendatschi.

  3. Ronnieam 23. September 2008 um 21:58 Link zum Kommentar

    Der Richtige kommt schon (welch Wortspiel) und wird Dich glücklich machen. Kommt Zeit - kommt Mann. Federweißer gab es auch schon die zweite Flasche dieses Jahr. Die erste habe ich in den Kühlschrank gelegt. Du weißt, was das für eine Sauerei nach sich zieht :-) , oder?

  4. emilyam 24. September 2008 um 20:40 Link zum Kommentar

    wenn er nicht kommt, dann ist er sowieso der falsche :mrgreen:
    und ja, ich weiß, was federweißer in liegender position für eine schweinerei macht, allerdings nicht aus eigener erfahrung.

Einen Kommentar schreiben