Monatsarchiv für Juni 2008

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das neueste von der front

dank eines netten kollegen, der mir ein paar tools zum testen von hardware zur verfügung gestellt hat, konnte ich heute ebendiese durch mein scheintotes schleppi kriechen lassen. ich war sehr gespannt, ob sie es überhaupt bis zum ausgang schaffen. und siehe da, kein problem. es kam auch keinerlei beanstandung. alle komponenten sind laut analyse in wunderprächtigstem zustand. das lässt mich nun doch etwas grübeln. was war am wochenende nur mit dem kleinen los? andererseits … die kiste läuft seit fast zwei stunden stabil und schnurrt leise vor sich hin. das ist doch fast schon ein grund zum feiern!!! wozu soll ich mir darüber gedanken machen, wenn ich gerade so unglaublich glücklich bin (und wehe, der zustand hält nicht länger an als trölfmillionen jahre).
ja, Ihr lieben da draußen. ein wie durch zauberhand ins leben zurückgeholtes laptop macht mich verdammt glücklich. außerdem fährt mein auto immer noch. (das eindringende regenwasser wird vorläufig noch ignoriert.) die waschmaschine hat kein leck. der kühlschrank erzeugt eine optimale kälte. der herd bringt mich das essen zum kochen. und der staubsauger frisst schmatzend achtbeiner, die ungebeten und ohne miete zu zahlen bei mir einziehen. die technik liebt mich. und der rest des lebens? alles halb so wild. der fleck, der nächste woche entfernt wird, ist bestimmt genauso harmlos wie der vor zwei jahren. die scheidung kriege ich problemlos über die bühne. mich liebt auch ganz sicher jemand, ich habe es nur noch nicht gemerkt. und … hey … am samstag ist party. der tisch ist reserviert. die gute laune ist reserviert. und zum anziehen finde ich auch noch etwas hübsches.
das leben ist schön. die welt ist gut. und die arschlochkarte darf ruhig der behalten, der sie im moment sein eigen nennt. amen.
(und jetzt fragen Sie mich nicht, woher der optimismus kommt. ich weiß es selber nicht. ein funktionierendes schlepptop kann unmöglich der einzige grund sein.)

Geschrieben von emily am 4. Juni 2008 | Abgelegt unter gelebt | 13 Kommentare

schneiden oder nicht schneiden?

der moment der entscheidung kam heute früh um acht uhr. die frau doktor wird wieder an mir herumschneiden. einer der vielen pigmentflecke soll nächste woche donnerstag dem skalpell (oder was auch immer die dafür nimmt) geopfert werden. diesmal wird aber anders vorgegangen. vor zwei jahren entfernte frau U. ein verhältnismäßig großes stück fleisch und vernähte die wunde mit einem stacheldrahtähnlichen material. diesmal wird der fleck nur oberflächlich herausgeschält (so hat sie das bezeichnet). nur wenn der laborbefund positiv sein sollte, dann muss sie vielleicht doch noch mal tiefer schneiden. der vorteil der methode: die wunde ist vergleichbar mit einer hautabschürfung und braucht deshalb nicht genäht werden. damit entfällt auch das zweiwöchige tragen von wasserdichtem pflaster. vielleicht ist das leben ja ausnahmsweise wieder mal nett zu mir und beschert mir den befund: negativ.
damit komme ich auch direkt zum thema der heutigen dienstagsplauderei. bisher musste die hautkrebsvorsorge vom patienten selbst bezahlt werden. das war mit einundzwanzig euronen zwar nicht allzu teuer, stieß bei mir und vielen anderen aber auf keinerlei verständnis. nun tritt am ersten juli eine änderung in kraft. dann kann jeder ab dem fünfunddreißigsten lebensjahr zumindest alle zwei jahre auf kosten der krankenkasse zur fleischbeschau. eine längst überfällige sache, die sicher dazu führen wird, dass mehr menschen die untersuchung wahrnehmen. wie halten Sie es denn eigentlich mit so was? zahnarzt, allgemeinmediziner und für die vertreter der weiblichen rasse der frauenarzt: überall gibt es vorsorgeprogramme. lassen Sie sich regelmäßig durchchecken? und glauben Sie, dass in sachen früherkennung noch mehr angeboten werden sollte?

Geschrieben von emily am 3. Juni 2008 | Abgelegt unter gelebt, gefragt | 8 Kommentare

emilys rückkehr per notfallprogramm

ich melde mich zurück, zumindest mit einer temporären notlösung, und hoffe, dass sich irgendwo eine festplatte für mein laptop auftreiben lässt.
durch den technischen ausfall am wochenende fehlen noch zwei bilder der blütenwoche. nummer sechs finden Sie am ende dieses beitrags. es handelt sich um die erste blüte des hibiscusbäumchens auf meinem balkon. foto nummer sieben kommt morgen.
was war denn los die letzten tage. am samstag war ich zum ersten sommerfest des jahres eingeladen. anfangs fühlte ich mich etwas unwohl, weil ich, vom gastgeber mal abgesehen, niemanden kannte. mich überraschte dann aber ein mitglied unserer partygemeinde, womit der abend gerettet war. die rettung bezüglich des wetters war diesmal das zelt, unter dem wir einen heftigen gewitterguss äußerlich trocken überlebten. später am abend traf sich unsere truppe seit langer zeit wieder mal komplett in der TRIO. wir feierten in einen geburtstag rein. dabei fiel ein sehr schöner spruch, den ich Ihnen nicht vorenthalten möchte.

Wenn ein Prinz auf dem Pferd dahergeritten kommt, dann riecht er nun mal nach Pferd. 

der sonntag war sehr ruhig. die kinder hatten keine lust zu irgendwelchen unternehmungen. so konnte ich das schöne wetter mit der nachbarschaft genießen. heute stand und steht der normale alltagswahnsinn auf dem programm. am nachmittag tobte ein unwetter vom allerfeinsten übers städtchen, welches derzeit auch keine anstalten macht, sich gänzlich in eine andere gegend zu verziehen. es blitzt und donnert und regnet immer noch, und die luft riecht unglaublich frisch.
nun denn, die waschmaschine hat mir gerade durch ihr piepsen mitgeteilt, dass sie fertig ist. ich bin dann mal im dienste des haushalts und der familie unterwegs.

hibiscus.jpg

Geschrieben von emily am 2. Juni 2008 | Abgelegt unter gelebt, geblüht | 3 Kommentare

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