Monatsarchiv für Juni 2008

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wochen|ende

den tag nicht in wassernähe verbracht, weil akutes asthma beim sohn.
ein bisschen dies gemacht, ein bisschen jenes gemacht. nichts fertig gekriegt. unzufrieden mit mir selber.
frische tomatensoße gekocht. kräuter vom balkon. lecker.
spanien. verdient gewonnen, weil besser.
müde. kopfweh. durst auf eiskaltes leitungswasser.
draußen blitz und donner. abkühlung, bitte.

Geschrieben von emily am 29. Juni 2008 | Abgelegt unter gelebt | 5 Kommentare

projekt 52, woche 26: regenbogen

halbzeit beim projekt 52. und statt vieler worte gibt es diesmal einfach nur das foto zum thema regenbogen. bitteschön.

regenbogenblumen.jpg

Geschrieben von emily am 29. Juni 2008 | Abgelegt unter projekt 52 | 5 Kommentare

was bisher geschah

die hälfte vom wochenende ist geschafft. den vormittag verbrachte ich mit der erledigung einiger kleinigkeiten. ich war mit den kindern unterwegs, um ihnen protektoren fürs inlinern zu kaufen. wir schlenderten ein bisschen über den wochenmarkt und erlaubten uns den luxus eines zweiten frühstücks. wir tätigten den einkauf für die nächsten tage und besorgten ein geburtstagsgeschenk. am nachmittag war der haushalt dran. zumindest ansatzweise. und den abend verbrachten wir bei freundin C. mit leckeren sachen vom grill und konversation in englisch. dabei merkte ich wieder mal, dass der nächste woche beginnende sprachkurs dringend nötig ist, denn ich verstand zwar so ziemlich alles, aber wenn es darum ging, mich selbst zu äußern, fehlten mir immer wieder die passenden worte. nicht mehr lange, hoffentlich.
morgen könnte es durchaus sein, dass ich mich in wassernähe aufhalte. mal schauen, ob das wetter damit einverstanden ist. am abend ist fußball. was sonst.
und jetzt gehe ich erst mal auf mückenjagd. diese elenden blutsauger werden es noch bereuen, in meine nähe gekommen zu sein.

Geschrieben von emily am 28. Juni 2008 | Abgelegt unter gelebt | 2 Kommentare

projekt 52, woche 21: streetlife

mit einiger verspätung kommt das foto für woche 21 zum thema streetlife. es enstand auf einem stapel bistrostühlen stehend und als nachtaufnahme ohne stativ. deshalb ist es so “verwackelt”. deshalb gefällt es mir aber auch so gut, denn es zeigt das leben in einer seiner schönsten form: ausgelassen und mitten auf der straße.
ihr seht hier die kronenstraße mit angrenzendem rathausplatz nach dem sieg der deutschen fußballer im halbfinale.
(klick macht BIG)

streetlife_klein.jpg

Geschrieben von emily am 26. Juni 2008 | Abgelegt unter projekt 52 | 6 Kommentare

FINALE !!!

ich treffe immer wieder die gleichen leute in der bigBOX und frage mich inzwischen, ob die alle kein schönes zuhause haben. ich kann von meiner hütte auf jeden fall behaupten, dass sie derzeit ein nicht sonderlich gemütliches obdach darstellt. und ehrlich gesagt bin ich froh, dass diese fußballgeschichte am sonntag ein ende hat. das ist doch eine recht zeitfressende angelegenheit. vieles bleibt einfach liegen, weil ich unterwegs bin, um mir die spiele anzuschauen. nun ja, noch ein mal, denn auch fürs finale hat die partygemeinde karten. ich freue mich drauf.
schön war’s heute wieder. und als am allerschönsten empfand ich, dass die türken danach mit uns gefeiert und ihre fahnen weiter geschwenkt haben. schließlich seien sie hierher nach deutschland gekommen und würden doch irgendwie dazugehören, das vernahm ich unter anderem von ihnen. sehr angenehm waren auch die deutschen fans, die weder rumpöbelten noch aggressiv auftraten. so muss fußball sein :)

Geschrieben von emily am 25. Juni 2008 | Abgelegt unter gelebt | 2 Kommentare

wie war euer tag?

das ist die heutige dienstagsfrage, weil mir gerade nichts besseres einfällt.
mein tag gestaltete sich durchwachsen. nach dem aufstehen kam erst mal die übliche frage: was ziehe ich an? nach der fast schon unerträglichen hitze von gestern, entschied ich mich für etwas luftigeres, ein kurzes kleidchen. keine gute idee, denn schon bald nach verlassen der hütte zogen dicke wolken auf, und es kühlte spürbar ab. die kollegen hat es natürlich nicht gestört, dass ich zeitweise wirklich gefroren habe. im büro nichts neues, außer dass mir jemand netterweise mitteilte, ich wäre “wirklich clever”. am nachmittag holte ich schnell die tochter ab, fuhr nach hause, stellte mich unter die dusche, schlüpfte in frische klamotten und düste wieder los zu einem arzttermin. memo an mich: solche termine zukünftig nicht mehr vor halb sechs machen!!! anschließend habe ich das letzte bisschen geld vom konto abgeräumt, die reservierten karten fürs finale gekauft und bin wieder nach hause gefahren. ein wenig zeit für die kinder. ein wenig zeit für den haushalt. ein telefonat mit dem vermögensmensch. noch mal zeit für die kinder. der einstufungstest für den englischkurs. das war mein tag. unspektakulär. durchschnittlich. langweilig.
morgen wird es besser. morgen ist fußball.
jetzt besuche ich mal noch ein paar von euch, und dann ist es schon wieder zeit für eine kleine lektüre und meinen schönheitsschlaf. bis demnächst, hier in diesem theater :)

Geschrieben von emily am 24. Juni 2008 | Abgelegt unter gefragt | 9 Kommentare

projekt 52, woche 25: marodes

ursprünglich wollte ich mit der kamera einen streifzug durchs städtchen machen und dabei etwas digital einfangen, das zum aktuellen thema des projektes 52 passt. doch warum in die ferne schweifen, wenn das marode ist so nah? direkt neben meiner haustür führt eine treppe hinab zum fahrradkeller. ich war schon seit mehreren jahren nicht mehr in dem gemeinschaftsraum, denn die erinnerung an den verwahrlosten zustand und den gestank nach feuchtigkeit und verfall ist nicht gerade einladend. dass ich den familienfuhrpark lieber im eigenen keller abstelle, wird wohl jeder beim betrachten des bildes verstehen. sehr interessant ist auch der untere wandabschluss links im bild. dort staut sich eindeutig die nässe. dass wasser ganz skrupellos mauern durchdringt, ist selbst bautechnisch unterbelichteten menschen klar. und natürlich zeigt die wand von innen spuren der zersetzung, bis hinunter ins kellergeschoss. das wissen alle. das weiß auch der verein, der das haus gegen eine unverschämte gebühr verwaltet. aber was hat man gemacht, als vor zwei jahren die treppenhäuser saniert wurden? frischen putz drüber, frische farbe drauf, alles gut. inzwischen sieht man innen die wasserschäden wieder. inzwischen wird darüber gesprochen, einen spezialputz aufzutragen, der die feuchtigkeit nicht durchlässt. warum das vor zwei jahren nicht gemacht wurde? fragt mich nicht. warum man der ursache nicht auf den grund geht? das kostet geld. da warten wir doch lieber, bis der schaden noch größer ist. vielleicht wird’s dann billiger. wenn ich im winter dauererkältet bin, weil ich mit bauchfreien shirts rumlaufe, dann werde ich etwas dagegen tun. ich kann mich entweder der jahreszeit und witterung entsprechend anziehen oder husten und schnupfen mit drogen bekämpfen. der verwalter unseres hauses hat sich für variante zwei entschieden.
(klick macht BIG)

marode_klein.JPG

Geschrieben von emily am 21. Juni 2008 | Abgelegt unter projekt 52 | 1 Kommentar

emilys auftritt als rattenfänger

ich hatte dem sohn gestern mit sehr viel nachdruck in der stimme gesagt, dass ich von montag bis freitag in der zeit zwischen halb acht uhr morgens und vier uhr nachmittags keine anrufe mehr von ihm bekommen möchte. als ich heute in dieser sperrzeit die altbekannte nummer im display sah, wollte ich ihm schon eine standpauke halten. doch seine worte, dass etwas ganz furchtbares passiert wäre, hielten mich davon ab. die hiobsbotschaft: als er von der schule nach hause kam, waren die käfigtüren offen und zwei pelznasen verschwunden. ach du scheiße!!! dachte ich mir. da liegen kilometerweise kabel. wenn die da reinbeißen, überleben sie das vielleicht nicht. ich muss SOFORT etwas unternehmen. rein ins auto. ab nach hause. proxy und naoko saßen im käfig. mitsuko und yoshiko waren aus etwa siebig zentimetern höhe todesmutig auf den boden gesprungen und hatten sich verkrochen. normalerweise schrecken ratten vor solchen distanzen zurück. bis zu dreißig zentimeter sind theoretisch kein problem. die praxis bewies heute etwas anderes. nun denn, die beiden ausreißer mussten irgendwie gefangen werden. der sohn hatte sie bereits gesucht, gefunden und aufgepasst, dass sie die location nicht wechseln. mitsuko saß unter dem alten schreibtisch, auf dem der käfig steht. hinter der kiste mit futter und einstreu hatte sie sich verschanzt. es war kein problem, das kleine, völlig verstörte ding einzusammeln. sie hatte eiskalte füßchen und zitterte wie espenlaub. yoshiko war ein etwas komplizierterer fall, denn sie saß hinterm büroschrank. zum glück hat der an der rückwand eine große öffnung für die kabel. ich versperrte ihr von einer seite den fluchtweg, während der sohn in den schrank kroch und von der anderen seite nach ihr griff. nach ein paar versuchen erwischte er ihren schwanz und zog sie mit aller gewalt aus dem versteck, weil ich ihm gesagt hatte, dass er ruhig fest zupacken soll. auch yoshiko war eiskalt. hoffentlich gibt das keinen schnupfen …
ungeklärt ist leider die frage, warum die käfigtüren offen waren. die tochter ist sehr gewissenhaft und zuverlässig und versicherte mir, dass sie diese nach dem servieren des frühstücks geschlossen hat. der sohn sagte ebenfalls, dass die türen beim verlassen der hütte zu waren. und bis jetzt hat es noch keine ratte geschafft, sie zu öffnen. haben wir einen kobold, der uns ärgern will? oder sind unsere kleinen nager ausbruchskünstler?

Geschrieben von emily am 20. Juni 2008 | Abgelegt unter gelebt | 2 Kommentare

das wort zum freitag

guten morgen welt. ich sollte schon längst im bett liegen. ich muss aber noch etwas loswerden.

falls ihr es noch nicht bemerkt habt: mein wahrnehmungsvermögen ist schwer geschädigt. ich bilde mir das nämlich alles nur ein. dieser eindruck wurde mir heute jedenfalls zum wiederholten male vermittelt. wenn ich hier in meinem weblog, dessen domain ich gekauft habe und für dessen virtuellen server ich jeden monat ein bisschen kohle locker machen muss, das mir per grundgesetz garantierte recht auf freie meinungsäußerung noch genießen dürfte, dann könnte ich euch wieder eine geschichte vom allerfeinsten erzählen. wahrscheinlich würdet ihr nicht darüber lachen, sondern so wie ich in tränen ausbrechen. ja ihr lieben, die emily hat wieder mal einen lustigen nervenaussetzer inklusive wasserrohrbruch hinter den augen erlebt. und es gibt menschen, die sich darüber mal gedanken machen sollten anstatt zu sagen, dass ärzte alles mögliche auf krankenscheine schreiben können. da hat mir doch tatsächlich jemand unterstellt, dass ich im februar nur simuliert habe. ganz nebenbei wird damit dem hausarzt meines vertrauens vorgeworfen, er hätte mich grundlos krankgeschrieben. das ist ja wohl der gipfel. dieser person dürfte damals nicht entgangen sein, in welchem zustand ich mich befand. und wenn sein blick nicht derart vernebelt wäre, dann hätte er auch diesmal bemerkt, dass ich wegen völlig unqualifiziertem verbalen dünnschüss gelaber zwangsweise und ganz unfreiwillig in grenzwertige gefilde geworfen wurde. und um das ganze gedanklich weiterzuspinnen … wenn ich diesmal wieder um eine audienz bei meinem arzt gebeten hätte, dann wäre ich per verordnung für mindestens eine woche außer gefecht. es gibt nämlich diagnosen, die sich sehr einfach stellen lassen, wenn sich ein arzt mit seinem gegenüber ein paar minuten sehr aufmerksam unterhält und dabei feststellt, dass keine zwei sätze ohne tränenattacke möglich sind und ein böses zittern den ganzen körper in schach hält. mehr darf ich hier wegen des mir verpassten maulkorbs leider nicht preisgeben. es lebe das grundgesetz!!! es lebe die meinungsfreiheit!!! alle menschen sind gleich, aber manche eben gleicher und besser und unfehlbar und unersetzlich und allem anschein nach göttlich. und ich bin einfach nur ein störenfried und durch und durch schlecht. vielen dank für die aufmerksamkeit. ich werde zukünftig einfach die fresse halten und meinen arsch nicht mehr zum reintreten hinhalten. dafür ist er nämlich viel zu schön. ein pluspunkt für mich. ich habe den geileren hintern. das ist doch mal was.

anderes thema.
war das ein spiel. ich saß mit den mädels und andi in der bigBOX und war anschließend zum feiern auf dem rathausplatz. dann marschierte ich barfuß mit der nachbarin im schlepptau in richtung heimat und schaffte es tatsächlich, ein taxi anzuhalten. und jetzt möchte ich nur noch in mein bett. ich möchte bitte sanft in den schlaf gleiten und etwas richtig schönes träumen.

und noch was. ich habe euch, also die menschen, die jeden tag hier sind und mit mir die höhen und tiefen des lebens meistern, verdammt lieb. muss ich einfach mal sagen. diese welt, auch wenn sie nur virtuell existiert, wäre ohne euch kein schöner ort. es spielt keine rolle, ob ich euch persönlich kenne oder nicht. ihr gehört zu meinem leben, und ich bin sehr froh, dass es euch gibt. amen.

Geschrieben von emily am 20. Juni 2008 | Abgelegt unter gelebt | 7 Kommentare

zehn dinge und eine beule am kopf

kaum biete ich den leuten das DU an, werden sie frech und bewerfen mich mit holz. der herr crosa hat mir ein stöckchen an den kopf gehauen. das wird eine riesengroße beule, weiß ich jetzt schon.
zehn dinge, auf die ich voll abfahre, soll ich ihm und der menschheit verraten. ich schreibe das einfach mal kommentarlos und in alphabetischer reihenfolge auf.

  1. ebay
  2. herr der ringe
  3. internet
  4. lachen
  5. liebe
  6. marilyn manson
  7. parties
  8. schuhe
  9. thunfischpizza
  10. vollmond

natürlich gibt es da noch viel vieeel VIEL mehr. aber das ist mir mal spontan eingefallen.
so, und an wen übergebe ich das stöckchen jetzt? an jule und thomas. bitteschön.

Geschrieben von emily am 18. Juni 2008 | Abgelegt unter gefangen | 12 Kommentare

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