samstag. weiberabend. 27 dresses. zunächst mal hatte ich beim gang durchs kino das gefühl, dass mich die menschen leicht irritiert anschauen. vielleicht bilde ich mir das ja nur ein, aber ich glaube, die halten die zwei kleinen zöpfe auf meinem kopf für antennen und mich für eine außerirdische. wenn die wüssten …
kommen wir zum film, der sich als bei weitem nicht so witzig erwies, wie ich es mir erhofft hatte. er drückte auch rein gar nicht auf die tränendrüsen. die story war ganz maßlos übertrieben und gleichzeitig komplett flach. da half es auch nicht viel, dass die akteure ihre rollen sehr gut spielten. lediglich zwei szenen, die tanz- und gesangseinlage in der kneipe und die schlusseinstellung mit allen siebenundzwanzig und zum schreien hässlichen brautjungfernoutfits, fand ich richtig gut. zwei von fünf EMIs. mehr geht diesmal einfach nicht.
für nach dem kino hatte ich mir ein bisschen spaß in einer bar vorgestellt. ich und meine ideen … börget und christine wollten nach hause und ließen sich davon auch nicht abbringen. es blieben also nur polli und ich übrig und eine kleine weinstube, in der ich mich wegen des durchschnittsalters der anderen anwesenden wie in einer gruft fühlte. da war praktisch an jedem tisch ein stuhl für gevatter tod reserviert. nun denn, lustig war es trotzdem, und mein weinschorle schmeckte ausgezeichnet.
und heute war nun endlich der tag, an dem der kleine hosenscheißer sein geschenk bekommen hat. als er das päckchen sah, kam er ganz schnell angerannt und drückte es erwartungsvoll an sich. was für eine freude, als die holzeisenbahn zum vorschein kam. beim verlegen der schienen musste ich dem zwerg natürlich noch helfen. doch danach war ich überflüssig und konnte mit freundin C. in aller ruhe kaffee schlürfen und kuchen essen.
mein wochenende war also ruhig, unspektakulär und mit angenehmem erholeffekt. und wie war das Ihrige?
Unspektakulär, wie so ein Wochenende halt ist. Samstag mit der weltbesten Ehefrau zu IKEA. Wenn IKEA, dann Samstags, danach immer das selbstgegebene Versprechen nie mehr Samstags zu IKEA. Nach zwei kompletten Regaldurchläufen, der Sichselbstausdemregalnehmenschlacht, in das Autoirgendwiehineinkriegen und der erfolgreichen Heimfahrt, mit lauter Langsamvorsichherträumern, haben wir den Sonntag zum Ausschlafen und ausgedehnten Erkundungsgängen genutzt. Ja und jetzt schreibe ich in Ihren Blog
, dann Fernsehen(?) und schon ist es vorbei, das Wochenende.
Wundervoll, dem Wetter sei Dank. Der Auslösefinger glüht. Die Frau Heigel aus dem Film habe ich geliebt, als sie noch in Roswell (http://www.imdb.com/title/tt0201391/) spielte, aber der 27 dingsbumsfilm ist wohl nix für mich…
@thomas: ich war noch NIE in so einem blau-gelben möbelhaus. aber falls ich jemals in so eins komme, dann nur an einem samstag und um live von dort zu bloggen.
crosa: der film ist eindeutig FSK weiblich.