von crosa wurde ich mit einem buch-stöckchen bedacht, und auch lillian bittet mich darum, ein paar worte zu zitieren. ich weiß gar nicht, warum ausgerechnet briefe über ein modell von hans löffler in meinem büroschrank liegt. nun denn, die spielregeln sehen so aus:
- Nimm das nächste Buch in deiner Nähe mit mindestens 123 Seiten.
- Schlage Seite 123 auf.
- Suche den fünften Satz auf der Seite.
- Poste die nächsten drei Sätze.
- Wirf das Stöckchen an fünf Blogger weiter.
Obwohl es keine Ähnlichkeit mit Schriftzügen gab, kam Konrad beim Anblick dieser Spuren eine Idee: Wenn er schon mit der Frau nicht sprechen könne, so dürfe er ihr doch etwas schreiben. Hastig lief er ins grüne Dickicht und brach einen Zweig von einem Baum, entfernte die Blätter und rannte wieder zum Ufer hinunter. Sie schlief immer noch: Wie war er gespannt und glücklich.
ich werfe das stöckchen weiter zu bina, fräulein anna, legolas, thomas und tokbela.
Stöckchenwerfer…
war auf Seite 123
Frau Emily hat mich zum Stöckchenwerfen herausgefordert, also was soll ich da machen. Hier noch mal die Regeln:
Nimm das nächste Buch in deiner Nähe mit mindestens 123 Seiten.
Schlage Seite 123 auf.
Suche den fünften Satz …
Ihre Sätze sind eindeutig schöner als meine
[…] Frau Emily hat mal wieder geworfen und ich fange es auf. […]
dankeschön an die herren fürs lesen und zitieren
@lillian: die geschichte geht nur leider nicht gut aus. die frau entdeckt das geschriebene und geht wütend auf konrad los. er stößt sie von sich, woraufhin sie nach hinten fällt, mit dem kopf voller wucht auf einen stein schlägt und tot ist. konrad überlebt das allerdings auch nicht. aus dem ende der geschichte geht nicht eindeutig hervor, was die eingeborenen der insel mit ihm gemacht haben. ich vermute mal, dass konrad dem kannibalismus zum opfer fiel.
[…] Emily und Fräulein Anna haben mich mit einem Stöckchen bedacht, das ich nur zu gerne bearbeite: […]
[…] ich hatte es ja schon mal gefangen, das stöckchen über seite einhundertdreiundzwanzig. nun wurde es mir von schoko-bella ein zweites mal zugeworfen. welch glück, dass ich heute in der bücherei einiges an lesbarem nachschub besorgt habe. die spielregeln erkläre ich nicht noch mal, und ich werde das stöckchen auch nicht weiterreichen, denn inzwischen dürften in kleinbloggersdorf wahrscheinlich alle bewohner ein bisschen was “vorgelesen” haben. hier kommen also die sätze sechs bis acht aus haruki murakamis blinde weide, schlafende frau. Ich möchte, dass jemand das Messer herauszieht, aber niemand weiß, dass es in meinem Kopf steckt. Ich will es mir selbst herausziehen, aber ich komme nicht dran. Es ist sehr sonderbar - ich kann auf mich einstechen, nicht aber das Messer aus mir herausziehen. […]
[…] Die feierbegeisterte Frau emily hat mit vor - ähm - einiger Zeit ein Stöckchen zugeschmissen. Es landete etwas ungünstig, deswegen werde ich es jetzt erst beantworten. […]