Monatsarchiv für Februar 2008

Du suchst im Moment im Archiv von .

freitag, wochenende und so weiter

freitag. es regnet. es wird wohl auch die nächsten zwei tage regnen. und kälter soll es werden. der wetterbericht hat auf seinem flyer schnee im sonderangebot. wahrlich bescheidene aussichten sind das, und mit grausen denke ich gerade zwei jahre zurück. bis zu den knien stand ich damals anfang märz in dem weißen zeug. keine wiederholung, bitte.

wochenende. heute geht gar nichts mehr. ich bin total geplättet und nur noch fähig, auf der couch in die horizontale zu sinken. es ist mir gerade egal, wie es in der hütte aussieht oder ob gebügelt und aufgeräumt werden müsste. das schwarze kuscheldingens, ein buch, ein bisschen rotwein, fertig. morgen ist auch noch ein tag. und morgen ist partynacht im PT. der tisch ist reserviert. die gästeliste steht. es kann gefeiert werden. endlich. über sonntag denke ich noch nicht weiter nach. kommunalwahl. alles andere hängt davon ab, in welchem zustand ich die FSK 30 überlebe. liebe PT-ler, wie wär’s, wenn ihr diesmal einen alkoholfreien cocktail als special anbietet?

und sonst? neulich ist mir wieder mal aufgefallen, dass staatsbedienstete frauen in ihren uniformen zumeist etwas seltsam aussehen. sie können nicht mal was dafür und sind eigentlich bedauernswert, aber wenn sie auch noch trekkingschuhe dazu tragen, wird’s optisch wirklich grenzwertig. das letzte bisschen weiblichkeit geht allerdings verloren, wenn sie sich zu allem übel den geldbeutel in die gesäßtasche stopfen. mädels, das geht echt nicht.

schluss, aus, schönes wochenende.

Geschrieben von emily am 29. Februar 2008 | Abgelegt unter gelebt | 4 Kommentare

demnächst in meinem briefkasten

zwischen spam, post aus der schweiz, einer reservierungsbestätung und einem optischen leckerbissen fand ich dieser tage eine mail, mit der ich ins kino eingeladen werde. horton hört ein hu startet am dreizehnten märz, und ich bekomme drei eintrittskarten geschenkt. einfach so, weil man mir eine freude machen möchte. manchmal gibt es sie eben doch, diese dünnen sonnenstrahlen zwischen den dicken grauen wolken des lebens.

horton.jpg

Geschrieben von emily am 28. Februar 2008 | Abgelegt unter gelebt | 7 Kommentare

projekt 52, woche 9: die farbe rot

beim projekt 52 geht es in dieser woche um die farbe rot.
rot ist ein warnsignal. rot ist die farbe der liebe. blut ist rot. doch extra in den finger schneiden wollte ich mir nicht, obwohl das sicher sehr schön ausgesehen hätte. wein ist auch rot. wein ist aber gerade keiner da. erdbeermarmelade? ein paar tomaten? ein stück rohes fleisch? lieber nicht. meine lieblingsschuhe kennen Sie bereits. und die roten dessous sind für die augen meiner männlichen gäste eher weniger geeignet. vielleicht die plüschhandschellen? oder etwas triviales wie teelichthalter, blumenvasen oder eine armee aus kerzen? die türen der wandschränke? oder doch lieber der ferrari aus legobausteinen?
es war diesmal wirklich schwer, denn mir ist viel zu viel eingefallen, und trotzdem wollte nichts so richtig passen. bis ich mich an den samtig weichen und mit spitze und federn geschmückten hut erinnerte, mit dem ich vor zwei jahren in der faschingszeit als rotkäppchen unterwegs war. hier ist er. bitteschön.

rot.jpg

Geschrieben von emily am 27. Februar 2008 | Abgelegt unter projekt 52 | 15 Kommentare

bringen scherben glück?

die zeichnung ist nicht von mir. SIDdeBy hat sie für mich gemacht. neunzehnhundertsechsundachtzig. es kann auch siebenundachtzig gewesen sein. so genau weiß ich es nicht mehr. sie hat einen großen und zwei kleine umzüge überlebt. geknickt ist sie, vergilbt und an einer stelle gerissen. macht nichts. sie ist trotzdem noch genauso schön wie damals. deshalb liegt sie auch nicht irgendwo im verborgenen, sondern hängt an der wand. hing an der wand. als ich sie vorhin herunternahm, fiel das glas heraus. scherben. ganz viele. vielleicht bringen sie ja glück. ganz viel glück.

SIDdeBy.jpg

Geschrieben von emily am 26. Februar 2008 | Abgelegt unter gelebt | 2 Kommentare

musikalische erinnungen

nach einer woche pause gibt es heute wieder eine dienstagsfrage. mir wäre ja beinahe nichts eingefallen. doch das radio lieferte mir gerade etwas futter. sie spielten “new soul” von yael naim. kennen Sie nicht? doch, kennen Sie. zumindest wenn Sie geduldig sind und im TV nicht ständig hin- und herhüpfen, denn dann ist Ihnen die werbung für dieses bezaubernde kleine ichwillindeinenbriefkasten-macbook namens air sicher schon mal begegnet. wenn ich das lied höre, kann ich auch an nichts anderes mehr denken als daran, wie dieses schnuckelige teil langsam aus dem umschlag gezogen wird. manche lieder, nicht nur aus der werbung, sind in meinem kopf einfach fest mit einer bestimmten sache verknüpft. geht es Ihnen auch so?

Geschrieben von emily am 26. Februar 2008 | Abgelegt unter gefragt | 10 Kommentare

ratatazong …

… weg ist der balkon, dong. es ist nicht der bernhard, der das haus gerade erzittern lässt, und es ist auch kein presslufthammer. direkt hinter meinem balkon werden gerade die neuen heizungsrohre zugebuddelt, und nun muss das erdreich natürlich ganz gewalttätig verdichtet werden. die feinen risse im putz meines wohnzimmers, deren ursache ich gar nicht wirklich wissen will, lässt das hoffentlich unbeeindruckt …

Geschrieben von emily am 25. Februar 2008 | Abgelegt unter gelebt | 6 Kommentare

projekt 52, woche 3: werbung

vor zwei wochen bin ich mit etwas verspätung ins projekt 52 eingestiegen. ich hatte damals angekündigt, alle verpassten themen nachzureichen, und bis auf woche 3: werbung ist das auch passiert. zu diesem thema hatte ich zwar sofort eine vorstellung vom ergebnis, die umsetzung dauerte aber doch länger als erwartet und ist auch noch nicht abgeschlossen. trotzdem möchte ich Ihnen heute einen ersten grobentwurf präsentieren. es handelt sich diesmal um ein mit dem bleistift gefertigtes “werk”, das anschließend mit dem edding nachgezogen, gescannt und ein klein wenig mit dem grafikprogramm bearbeitet wurde. (klick macht BIG)

projekt_52_3_klein.jpg

Geschrieben von emily am 24. Februar 2008 | Abgelegt unter projekt 52 | 6 Kommentare

zwanzig grad im schatten

das erzählt mir das thermometer auf meinem balkon. und es scheint recht zu haben. ein ausgedehnter spaziergang mit den kindern liegt hinter mir, und wir mussten uns doch tatsächlich der dünnen jacken entledigen, weil es in ihnen viel zu warm wurde. nun habe ich mir gerade einen bequemen stuhl vom dachboden geholt und werde mir leicht bekleidet und mit kaffee und buch bewaffnet die sonne auf den schneewittchenweißen bauch scheinen lassen :)

Geschrieben von emily am 24. Februar 2008 | Abgelegt unter gelebt | Keine Kommentare

wenn die nase träumt

wer während des schlafens etwas schönes riecht, der hat auch schöne träume. das wurde mir gerade aus dem radio zugeflüstert. schade, dass ich mich nicht an den traum der letzten nacht erinnern kann.

Geschrieben von emily am 24. Februar 2008 | Abgelegt unter gelebt | Keine Kommentare

projekt 52, woche 8: was macht mir angst?

es gibt vieles, was mir angst macht. dicke spinnen, böse albträume, volle aufzüge, gewalt, psychische grausamkeit, der missbrauch meines vertrauens, lügen, einsamkeit, krankheiten, der tod …
… und engstirnigkeit. in den köpfen viel zu vieler menschen wohnt ein regelrechter zwang, dass alles seine ordnung und bedingungslose regelmäßigkeit haben muss, von der auch kein halber millimeter abgewichen werden darf. ich ging heute durch ein treppenhaus, das tapeziert war mit zetteln und schildern, welche in mir ein beklemmendes gefühl hervorriefen. gerade in einer wohngemeinschaft sind gewisse vorschriften erforderlich. das ist mir klar. aus eigener erfahrung weiß ich allerdings, dass viel zu oft auf deren strikte einhaltung gepocht wird, selbst wenn sie keinen sinn machen. geht die welt unter, wenn das treppenhaus nicht am freitag, sondern erst am samstag geputzt wird? müssen kinder bei allerschönstem wetter während der mittagszeit den spielplatz meiden, selbst wenn sie dort fast geräuschlos schaukeln, rutschen und sandeln können? spricht etwas dagegen, am sonntag die flüsterleise waschmaschine anzuschalten, nur weil durch die hausordnung ein verbot verhängt wurde? ich wohne zum glück in einer gemeinschaft, die viele vorschriften nicht so eng sieht und recht viel platz für eigenverantwortliche entscheidungen bietet. wird das nicht ausgenutzt und gelegentlich auch mal ein zugeständis eingeräumt, dann klappt es auch mit den nachbarn.
stellvertretend für eine meiner ängste, mangelnde flexibilität durch engstirniges denken und correctness bis zum bitteren ende, und zwar in allen bereichen des lebens, entstand diese fotoschnipselei.

angst.JPG

Geschrieben von emily am 23. Februar 2008 | Abgelegt unter projekt 52 | 6 Kommentare

- Nächste Einträge »