Monatsarchiv für November 2007

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angenehme überraschung

theoretisch kann ich sie jetzt kaufen. praktisch werde ich es auch tun.
DANKE an den edlen spender :)
bald gehören sie mir.

Geschrieben von emily am 13. November 2007 | Abgelegt unter gelebt | 4 Kommentare

gut oder besser oder auch mal ganz schlecht

ist Ihnen aufgefallen, dass die letzte musikalische dienstagsfrage schon acht wochen alt ist? skandalös, aber schnell zu ändern, denn heute gibt es wieder eine. thema diesmal: alle möglichen guten und schlechten sachen. so wie beispielsweise bei diesen songs.

goody two shoes - adam ant
wouldn’t it be good - nik kershaw
all good things - nelly furtado
good life - inner circle
music sounds better with you - stardust
dub be good to me - beats international
du riechst so gut - rammstein
bad day - daniel powter
fairytale gone bad - sunrise avenue
why does my heart feel so bad - moby

ich bin gespannt, was Ihnen dazu alles einfällt :)

Geschrieben von emily am 13. November 2007 | Abgelegt unter gehört, gefragt | 7 Kommentare

vom wetter und so weiter

gestern hat es den ganzen tag geschneit. dazu blies ein phänomenal kräftiger wind. ich wollte die warme hütte eigentlich gar nicht verlassen, doch sowohl kühl- als auch vorratsschrank waren so erschreckend leer, dass ich die familie nur durch den kauf von lebensmitteln vor dem sicheren hungerstod bewahren konnte. der weg zum parkplatz musste natürlich erst mal freigeschaufelt werden, weil das faule hausmeisterpack seine überbezahlte arbeit nicht verrichtet hatte. vom corsa fegte ich dann schätzungsweise dreißig zentimeter des traums in weiß. kann auch mehr gewesen sein. ich hatte leider nichts zum abmessen dabei. dann saß ich im auto und …

nächstes thema. dieser corsa ist kein auto, sondern eine krankheit. da bin ich mir ganz sicher. er hat mich zwar bis jetzt überallhin gebracht, aber ich frage mich ernsthaft, wie lange das noch funktioniert. seit einiger zeit haben wir nämlich verständigungsprobleme. immer dann, wenn er warm ist, meint er, nicht so richtig gas geben zu müssen, wenn ich das von ihm verlange. macht voll spaß im stadtverkehr. glauben Sie mir. aber das ist natürlich noch nicht alles. gestern musste ich mit entsetzen feststellen, dass oben an der beifahrertür die verkleidung nass ist. vom dach läuft irgendwo wasser rein. damit komme ich um einen besuch in der werkstatt wohl nicht mehr herum. ich würde nächste woche wirklich gerne mehr als drei richtige im lotto haben wollen. sechs richtige wären gut.

sex wäre übrigens auch gut. hatte ich nämlich schon lange keinen mehr. wenn es wieder mal dazu kommen sollte, dann weiß ich wahrscheinlich gar nicht mehr, wie das geht und was wohin gehört. blödes thema.

also noch mal zurück zum wetter. heute hat es geregnet. den ganzen tag. es blies immer noch ein phänomenal kräftiger wind, der sogar die regentonnen über die wiese pustete. unglaublich, wie schön es da zu hause ist. es gab auch keinen grund, die warmen und schützenden vier wände zu verlassen. ich lümmelte den ganzen tag auf der couch herum, habe abwechselnd gelesen und geschlafen, mit den kindern ein paar spiele gemacht und mich ansonsten am nichtstun erfreut. naja, so ganz und gar nichts vernünftiges habe ich natürlich nicht getan. essen kochen musste schon sein. gemüsesuppe. ganz frisch. mit viel fleisch. und viel gemüse natürlich. gestern mittag gab es übrigens buchstabensuppe. wir haben wörter am tellerrand zusammengebaut und namen. ich habe Siewissenschonwen gegessen :)

was gibt es denn sonst noch zu erzählen. nichts schönes. ebola ist krank. vor ein paar tagen plauderte ich mit den kollegen noch über haustiere und deren lebenserwartung und das leidige thema krebs, der bei ratten die wohl häufigste todesursache ist. ich sagte, dass meine pelznasen putzmunter und bei bester gesundheit sind. und nun musste ich bei ebola einen kleinen knoten am bein entdecken. es stellt sich mir wieder mal die frage, ob eine OP sinn macht oder nicht. sie ist immerhin schon über zwei jahre alt. ich muss noch mal eine nacht drüber schlafen.

jetzt fällt mir aber wirklich nichts mehr ein. gute nacht. 

Geschrieben von emily am 11. November 2007 | Abgelegt unter gelebt | 7 Kommentare

ein abend in drei akten

erster akt: grand avenue

zweiter akt: christian venus

dritter akt: sunrise avenue

sunrise_avenue.jpg

PHANTASTISCH !!!

Geschrieben von emily am 7. November 2007 | Abgelegt unter gelebt, geknipst | 2 Kommentare

wortassoziationen

lassen Sie uns heute wieder mal ein bisschen spielen. in verbaler form. “wortassoziationen” heißt das ganze. wie es geht? ich beginne beispielsweise mit dem wort BLAU. vielleicht fällt Ihnen dazu ganz spontan HIMMEL ein. dann schreiben Sie das in die kommentare. der nächste verbindet HIMMEL mit ENGEL. aus dem ENGEL werden FLÜGEL und daraus FEDERN und so weiter. aus BLAU kann natürlich auch ALKOHOL - WHISKY - SCHOTTLAND - RINDER - BSE … werden.
kann’s losgehen? fein, ich starte mit PIZZA.

Geschrieben von emily am 6. November 2007 | Abgelegt unter gefragt | 118 Kommentare

nur eine tote wurzel ist eine gute wurzel

spritze, gerätschaften, die an einen schlechten horrorfilm erinnern, ein bisschen grün wie im OP, bohrer in allen möglichen größen, spitze nadeln, diverse flüssigkeiten, drei röntgenaufnahmen, füllmasse. und zwischendurch die beklemmende angst, dass der ganze kram den kiefer durchdringt, sich einen ausgang durch meine haut bahnt, und dass der schmerz irgendwann kommen muss.
ich habe die wurzelbehandlung überstanden. nur die spritze hat weh getan, und der druck auf dem zahnfleisch war sehr unangenehm. von den psychischen schäden rede ich jetzt lieber nicht. die werde ich gleich mit einer unzulässigen menge alkohol eliminieren. sabine hat zum geburtstag eingeladen. das ist genau das, was ich im moment brauche. eine party. und sekt per trinkhalm. hallelujah.

Geschrieben von emily am 2. November 2007 | Abgelegt unter gelebt | 2 Kommentare

wünsch dir was: “… trotz aller last eine große lust …”

justina hat sich beim wunschkonzert ein plädoyer für kinder gewünscht. emi, damit kennst du dich bestens aus, dachte ich mir. daraus machst du in nullkommanix einen beitrag. etwa drei wochen lang habe ich geschrieben, verworfen, gelöscht und sätze hin- und hergeschoben. ich könnte immer noch schreiben, verwerfen, löschen und sätze hin- und herschieben. aber jetzt ist schluss damit. jetzt wird der button “veröffentlichen” gedrückt.

mein sohn, das engelchen, ist elf. meine tochter, die prinzessin, ist neun. ich habe schon mehrere phasen ihrer rasant voranschreitenden entwicklung mit-, er-, durch- und überlebt. das leben mit kindern ist in erster linie anstrengend, da kann ich nichts beschönigen. wenn sie ganz klein sind, dann kannst du konsequent sein und sie nachts schreien lassen oder sie, so wie ich, schlaftrunken durch die wohnung tragen, schaukeln, füttern, stinkende windeln gegen frische wechseln und dabei vom mensch zum zombie mutieren. du verzichtest auf freizeitaktivitäten, die du sonst durchgezogen hättest, und beschränkst dich auf spaziergänge durch die natur, spaziergänge durch die fußgängerzone der stadt und spaziergänge zur krabbelgruppe. der nachwuchs wird größer. du rennst zu vorsorgeuntersuchungen und impfterminen beim kinderarzt. du lässt füße vermessen und investierst unsummen in die besten und schönsten kinderschuhe, auch wenn du selbst auf die sandalen, die du so geil findest, verzichten musst. du schiebst panik bei fieberkrämpfen, leidest selbst an atemnot bei der kindlichen lungenentzündung und fühlst den schmerz bei jeder beule am kopf des nachwuchses. die kindergartenzeit beginnt. du freundest dich mit läusen und windpocken an, obwohl du sie nicht magst, und bist froh über jede seuche, von der du verschont bleibst. du bäckst kuchen für geburtstage und gemeinnützige veranstaltungen, arbeitest aktiv und ehrenamtlich beim gebrauchtwarenbasar mit und springst bei schließtagen des kindergartens als betreuung ein, weil sich das personal ja auch mal fortbilden muss. endlich kommt die schulzeit. jetzt wird es besser, denkst du. doch elternabende, elternstammtische und bastelnachmittage für den weihnachtsbasar belehren dich eines besseren. leistungsdruck ist ein ständiger begleiter. aus dem nachwuchs soll ja mal etwas gescheites werden. du liest mit dem kind, rechnest und schreibst und malst mit ihm. du zweifelst und verzweifelst und versuchst, dich an die eigene schulzeit zu erinnern und fragst dich, ob du damals auch so blöd warst. du musst irgendwann entscheiden, welchen weg dein kind gehen soll und kann und trägst die verantwortung dafür. eine verantwortung, unter deren last du manchmal fast erdrückt wirst. du tröstet bei misserfolgen in der schule und beim verlust von freunden. du erträgst zornausbrüche und chaotische zustände im kinderzimmer. du bestreitest machtkämpfe und ziehst grenzen, die permanent in frage gestellt und übeschritten werden. du musst dir einen altersgerechten betreuungsplatz für deine kinder suchen, weil du ja nebenbei auch noch einem fulltimejob nachgehst. du verteidigst deine kinder vor den nachbarn, weil sie nur ganz normal laut sind und ihren fußball ganz sicher nicht absichtlich immer wieder im blumenbeet platzieren. und wenn es dir so geht wie mir, dann kannst du nichts davon auf deinen partner abwälzen. die ganze scheiße bleibt an dir alleine kleben.

ABER

dann siehst du strahlende kinderaugen, weil es im kino endlich wieder mal popcorn und cola gab oder weil du dir bei klirrender kälte bereitwillig den hintern beim rodeln abgefroren hast. du fühlst die kleine warme und weiche hand in deiner eigenen, die kalt und vom geschirr spülen ganz rauh ist. du hörst dieses “mama, kommst du auf die couch und kuschelst mit mir” oder nach ein paar tagen schullandheim sogar ein “ich hab dich vermisst”. das schadenfrohe grinsen lässt dich vergessen, dass du kein einziges mal beim menschärgerdichnichtspielen gewonnen hast. du bist den tränen nahe, wenn du einen voller liebe gerupften und mit blattläusen bevölkerten waldundwiesenblumenstrauß in die vase steckst. du freust dich sogar über das hässliche und unbrauchbare geschenk, das alljährlich schlampig verpackt unterm weihnachtsbaum liegt. und du weißt, dass dein leben ohne diese kinder nichts wert wäre. obwohl sie dir so viel zeit, kraft und nerven rauben, bereichern sie dein leben auf ganz phantastische weise. sie geben dir etwas, das zwar quantitativ kaum messbar, dafür aber qualitativ mit nichts auf der welt vergleichbar und schon gar nicht zu ersetzen ist. sie schenken dir ihr lachen, ihre freude und vor allem grenzenloses vertrauen. wer oder was kann das sonst? nichts, kein gebrauchsgegenstand und kein luxusartikel. und niemand, die beste freundin nicht und auch nicht der partner und nicht mal die eigenen eltern. das schaffen nur kinder. und deshalb gehören sie zu mir und zu uns allen und sind ein unverzichtbarer bestandteil unserer gemeinschaft [punkt und ende]

Geschrieben von emily am 1. November 2007 | Abgelegt unter gelebt, gefragt | ">12 Kommentare

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