das wochenende im schnelldurchlauf

das darf ja wohl nicht wahr sein! das wochenende ist schon wieder fast vorbei. und was hat es mir gebracht? das weiß ich gerade auch nicht so genau. aber wenn ich mal kurz darüber nachdenke, dann fällt mir sicher ein bisschen was ein. ich beginne mal mit …

… samstag. neun stunden erholsamer schlaf waren mir vergönnt. das kommt so selten vor, dass ich nicht viel arbeit damit hätte, mir das im kalender anzukreuzen. den tag verdarb ich mir größtenteils mit so banalen dingen wie einkaufen, putzen, wäsche waschen und ähnlichem kram. abends war ich mit freunden im kino und amüsierte mich über lissi und ihren wilden kaiser. auf dem weg ins lichtspielhaus erreichte mich die allerwunderschönste email seit menschengedenken. ich bin immer noch ganz hin und weg, hach. kaum war ich wieder zu hause, bimmelte mein blackberry. bei dem neuen klingelton marke eigenbau wollte ich erst gar nicht rangehen. aber es war meine nachbarin alex, und das ließ einen lustigen ausklang des abends vermuten. so war es auch. mit glühwein, geplauder und kindischem gelächter ging es in richtung …

… sonntag. nach einer sehr schlechten nacht schwankte ich heute bereits um kurz nach sieben durch die wohnung. ein ganz abscheulicher nieselregen winkte mir durchs fenster entgegen. aber dafür haben die kerzen beim frühstück um so schöner geleuchtet. mittags habe ich gekocht. also, richtig gekocht. das lohnt sich eigentlich nur, wenn es etwas gibt, was allen ganz sicher schmeckt. bei rouladen ist das der fall. normalerweise. heute war “normalerweise” ausverkauft. der sohn, der sowohl schinken als auch saure gürkchen und zwiebeln isst, hat die innereien komplett vom fleisch gekratzt. der anblick seines tellers ließ die große schlacht im dritten teil vom “herr der ringe” auf kindergeburtstagsniveau schrumpfen. den nachmittag verbrachte ich horizontal auf der couch. und dann war ich bei der bine, um mit ihr am PC eine kontaktanzeige zu verfassen. ähm, also nicht für mich. für die bine. vor zwei jahren hat sie das schon mal versucht. ich bin wahnsinnig gespannt, wie viele herren von damals sich diesmal wieder um einen platz an ihrer seite bewerben.

so, meine lieben, das war mein recht unspektakuläres wochenende. und nun sitze ich hier mit einem glas weißwein, das nach kork schmeckt. so kann ich doch den tag nicht verabschieden. ist noch glühwein da? ja, es ist noch welcher da. und *trommelwirbel* in der mikrowelle wird der in nullkommakeineahnung heiß.

das leben ist schön. die welt ist gut. ich bin sehr glücklich. und wehe, wenn mir jemand dieses allesistsowunderbare gefühl kaputt macht. amen.

Geschrieben von emily am 25. November 2007 | Abgelegt unter gelebt |

Ein Kommentar zu “das wochenende im schnelldurchlauf”

  1. Ronnieam 25. November 2007 um 22:04 Link zum Kommentar

    Dann proste ich mal aus der Entfernung zu und gebe Ihnen natürlich recht: Das Leben ist schön! Packen wir es an.

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