verschlüsselte nachricht

über die bescheidenen fetzen meiner träume, die morgens nach dem erwachen noch übrig sind, lohnt sich weiteres nachdenken meistens nicht. der traum der letzten nacht war anders. es sind nicht nur bruchstücke hängengeblieben. der ganze traum ist noch da. und er war leider einer der überhaupt nicht schönen sorte.
ein riesiger bär spukte blutrünstig durch meine nacht und löschte alles leben aus, das ihm dabei begegnete. panisch rannte ich vor ihm weg und flüchtete in ein haus. ich wähnte mich dort in sicherheit. doch das monstrum durchschlug mit seinen pranken die wand und baute sich in seiner ganzen größe und abscheulichkeit vor mir auf. an dieser stelle wurde ich wach, lag weinend im bett und habe mir gewünscht, dass jemand da ist, der mich mit den simplen worten es war doch nur ein traum beruhigt. dass es nicht nur ein traum war, weiß ich natürlich. es ist eine verschlüsselte nachricht meines unterbewusstseins.
was der bär zu bedeuten hat, können Sie bei interesse hier nachlesen.

Geschrieben von emily am 23. November 2007 | Abgelegt unter gelebt, gefühlt |

9 Kommentare zu “verschlüsselte nachricht”

  1. michaelam 23. November 2007 um 13:34 Link zum Kommentar

    Also der Deutung zufolge wünsche ich Ihnen keine der beiden zutreffenden Möglichkeiten, ich drücke Ihnen die Daumen, dass es nur ein böser Traum war.

  2. Katjaam 23. November 2007 um 14:54 Link zum Kommentar

    OH… dann hoffe ich doch daß es ein weißer Bär war….

  3. Juleam 23. November 2007 um 17:04 Link zum Kommentar

    Träume sind Schäume…oder so!
    Ich hoffe doch, dass sowas ohne Bedeutung ist.

    Ich habe neulich von einer riiiiiiiiiiiiesen Wurst (ja eine stinkende) geträumt. Die lag neben mit im Bett. Ich fürchte/hoffe, dass es dafür keine Deutung gibt. *gg

  4. schoko-bellaam 23. November 2007 um 18:09 Link zum Kommentar

    ui! das ist ja übel, so nachts wach zu werden, und dann ist auch noch niemand da zum trösten. aber machen sie sich bitte nicht zu viele sorgen, manchmal ist es schlicht nur alltagsbewältigung.
    wie sah denn das haus aus, in das sie geflüchtet sind?

  5. emilyam 23. November 2007 um 19:23 Link zum Kommentar

    @michael: beim träumen schiebt das unterbewusstsein sonderschichten. meistens hat es also etwas zu bedeuten.

    @katja: er war leider sehr braun und zottelig :(

    @jule: für Ihren traum konnte ich keine deutung finden. ist vielleicht auch besser so ;-)

    @schoki: es war eine mir unbekannte wohnsiedlung, in der alle häuser gleich aussahen. die wände waren weiß, der raum, in dem ich mich befand fast leer. ich kann mich zumindest nur an eine kommode erinnern und an einen kamin. komische geschichte.

  6. michaelam 24. November 2007 um 12:34 Link zum Kommentar

    @emily
    Das ist schon klar, nur wünschen tue ich es ihnen trotzdem, dass es nur ein böser Traum war.

  7. schoko-bellaam 26. November 2007 um 23:14 Link zum Kommentar

    zum haus hab ich das noch gefunden:
    In Frauenträumen zeigt der Zustand des Hauses die augenblickliche Situation.
    st das Haus beschädigt, haben Sie sich vielleicht von einer Vorstellung gelöst, die nicht in die Tat umzusetzen war. Es kann auch der Hinweis auf eine körperliche Störung vorliegen.
    Jedes Zimmer im Haus hat seine eigene Bedeutung.
    Gehen Sie von einem Zimmer in ein anderes, dann deutet das einen Wandel an. Hierbei ist zu beachten, von welchem Zimmer Sie ausgehen und wohin Sie sich begeben.
    Im Keller lauern unbewusste, versteckte Begierden.
    Die Küche weist auf das Weibliche, Mütterliche in Ihnen, sie ist auch der Ort der Verarbeitung von seelischen Informationen.
    Das Wohn - oder Arbeitszimmer ist der Ort der Entspannung und Erholung.
    Die oberen Räume, auch der Dachboden, zeigen auf den geistigen Bereich, das Verstandesleben hin.
    Das Dach muss als die das Gehirn schützende Schädeldecke verstanden werden.
    Gehen Sie in einen neuen, leeren Raum, werden Sie neue Erfahrungen sammeln, Ihren Horizont erweitern.
    Oft entdeckt man neue Räume, in die ein Vordringen nicht möglich ist. Das zeigt Hemmungen und Komplexe auf einem Gebiet.
    Durchforschen Sie im Traum das Haus, versuchen Sie sich zu ergründen.
    Wird Ihr Haus im Traum gerade erstellt, basteln Sie vielleicht gerade an einer neuen Liebe oder Ihrer Karriere.

  8. emilyam 27. November 2007 um 22:37 Link zum Kommentar

    @schoki: danke für die ausführliche erläuterung. ich nehme dann mal den neuen, leeren raum. das kommt dem ganzen wohl am nächsten. und eine erweiterung des horizonts klingt doch recht positiv :)

  9. […] wenn Sie in den abendstunden im wohnzimmer nur mal schnell ein regal umdekorieren wollen und schon im vorfeld wissen, dass dann ein paar dinge auf den dachboden müssen … wenn Sie außerdem eine scheißangst davor haben, nachts bei romantischer dezenter beleuchtung den dachboden zu betreten, weil Sie viel zu oft viel zu böse filme anschauen, in denen ganz vorhersehbar das licht ausgeht und ein triebtäter, massenmörder, ein von grund auf schlechter mensch jemanden niedermetzelt … wenn Sie zeitgleich einen flohmarktähnlichen zustand in Ihrem wohnzimmer schlichtweg nicht ertragen können … dann lassen Sie einfach alles so wie es ist. lümmeln Sie sich mit buch und/oder schokolade und/oder einer flasche wein, prosecco, jack daniels oder was auch immer auf die couch … oder schauen Sie sich im TV einen viel zu bösen film an, in dem ganz vorhersehbar das licht ausgeht und ein triebtäter, massenmörder, ein von grund auf schlechter mensch jemanden niedermetzelt … oder gehen Sie raus und metzeln Sie selbst jemanden nieder schreien Sie die wundervoll sternenklare nacht an … oder schnappen Sie sich jemanden, mit dem Sie mindestens drei stunden am stück zum verrücktwerden guten sex praktizieren können. aber lassen Sie um gottes willen diese regalumräumerei, staubfängerhinundherschieberei, wievielekerzenbrauchtdermenscheigentlichhinterfragerei. lassen Sie es einfach. ich fühle mich in meinem flohmarktwohnzimmer gerade nicht sehr wohl. ich kann den kram jetzt aber nicht auf den dachboden bringen, weil ich viel zu oft viel zu böse filme schaue, in denen … Sie wissen schon. die wundervoll sternenklare nacht anschreien? da draußen lauert vielleicht auch so ein schlechter mensch oder der blutrünstige bär, von dem ich neulich schon wieder geträumt habe. und sex? zum verrücktwerden gut? fällt aus wegen personalmangel. und was mache ich jetzt? ich werde eine große decke über die kisten und kartons werfen, damit ich das elend nicht mehr sehen muss. dann lümmel ich mich auf die couch und schaue ganz gepflegt und vielleicht mal ohne tränenvergießen die rückkehr des königs zu ende. (öffentlich-rechtliches, donnerstag, herr der ringe … muss ich nicht verstehen.) und dann begebe ich mich ins bett. ohne schokolade, wein, prosecco oder jack daniels. ohne jemanden, mit dem ich mindestens drei stunden am stück … lassen wir das thema. ich nehme nur ein buch mit und etwas zum kuscheln. und dann möchte ich bitte einen schönen traum geschenkt bekommen. […]

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