Monatsarchiv für September 2007

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frauen und der grüne daumen

patsy jones hat ihn nicht, den grünen daumen, und macht sich heute gedanken darüber, dass manche zeitgenossen wohl die auffassung vertreten, frauen werden damit geboren und müssen sich deshalb hingebungsvoll und erfolgreich der pflanzenpflege widmen. nun, es kann durchaus sein, dass ich mit ihm gesegnet wurde. ich habe jede menge pflanzen in der hütte stehen. große, kleine, ganz in grün, mit hell gefleckten oder gestreiften blättern, mit blüten und ohne, anspruchsvolle und welche, die man kaum beachten muss. es kommt äußerst selten vor, dass mir mal eine davon eingeht und nur noch für die zwischenlagerung in der biotonne geeignet ist. eher ist es so, dass dem tod geweihte pflanzen aus der nachbarschaft zu mir in pflege gegeben werden, damit sie eventuell doch noch ihrem schicksal entrinnen können. wenn ich da so an börgets weihnachtsstern denke beziehungsweise die drei stengel, die davon noch übrig waren … (nach erfolgreicher beschneidung erfreut er sich jetzt übrigens wieder bester gesundheit.) und genau hier lässt sich die rechnung frau+pflanzen=glückseligkeit widerlegen. es gibt außer frau jones nämlich noch mehr vertreter der weiblichen rasse, die kein händchen für grünzeug haben. das liegt aber nicht am fehlenden grünen daumen, sondern vielmehr daran, dass sie sich einfach nicht für dieses zeug interessieren. und das ist ihr gutes recht. wer keine haustiere mag, der wird sich keine anschaffen. wer keine kinder will, der kümmert sich ausreichend darum, dass keine entstehen. und wer nichts mit pflanzen anfangen kann, der meidet gartencenter. sollte sich dann doch mal ein botanisches exemplar zu ihnen gesellen, braucht sich niemand wundern, wenn es jämmerlich zugrunde geht. deshalb ziehen diese frauen noch lange nicht irgendjemandes image in den dreck. umgekehrt denkt sich doch auch keiner etwas dabei, wenn männer liebevoll mit blumenerde, gießkanne und flüssigdünger hantieren und stolz darauf sind, dass ihre sprösslinge wachsen und gedeihen.
so, das musste jetzt einfach mal gesagt werden.
übrigens, frau jones, wenn es nur am wassermangel liegt, dann probieren Sie doch mal hydrokultur. damit könnte es klappen :)

Geschrieben von emily am 7. September 2007 | Abgelegt unter gelebt | 4 Kommentare

woher weiß der das eigentlich?

das horoskop in der heutigen postwurfsendung nennt sich “Wink von deinem Stern”. für die zeit vom sechsten bis zum zwölften september steht für mich folgendes geschrieben:

Momentan könnte es sein, dass Sie in Liebesangelegenheiten an einem entscheidenden Wendepunkt stehen und sich noch nicht so richtig im Klaren darüber sind, was Sie eigentlich wollen. Jetzt hilft nur, einen kühlen Kopf zu bewahren und sich selbst nicht unter Druck zu setzen. Gesundheitlich haben Sie mal wieder Ärger mit den Pfunden.

woher weiß dieser stern das alles?!?

Geschrieben von emily am 6. September 2007 | Abgelegt unter gelesen | 5 Kommentare

grobmotorische fähigkeiten

nachdem die aktion mit dem rollladen ein blutiges ende nahm, versuchte ich mich heute wieder mal an einer tätigkeit, die normalerweise den starken männern überlassen wird und bei der so einiges hätte schiefgehen können.
seit wochen war meine küche ständig geöffnet, weil die tür fehlte. mir hat das ausgesprochen gut gefallen, und am liebsten hätte ich es so beibehalten. aber bei den derzeitigen temperaturen wird die heizung bald ihren dienst aufnehmen müssen, was nur sinnvoll und effektiv ist, wenn der raum geschlossen werden kann. ich hätte natürlich einen der herren aus der nachbarschaft um hilfe bitten können, doch Sie wissen inzwischen, das ich so etwas lieber selbst erledige. es war ein bisschen schwierig, das schwere monstrum überhaupt erst mal in die küche zu bekommen. ich wollte ja weder möbel noch wände und schon gar nicht meine finger oder fußzehen kaputt machen. ich schaffte es aber schließlich doch irgendwie, das unhandliche ding um die ecke zu manövrieren. beim einhängen wurde es noch mal spannend. anheben, füße untendrunter klemmen, aufpassen, dass die tür nicht nach hinten an den schrank oder nach vorn auf meinen kopf fällt und dann oben und unten gleichzeitig einfädeln. beim dritten versuch klappte es. und es kam diesmal angenehmerweise nichts und niemand zu schaden.
na also, geht doch :)

Geschrieben von emily am 5. September 2007 | Abgelegt unter gelebt | 7 Kommentare

ein stöckchen mit dienstagsfrage

der hans, ja der kann’s. mit stöckchen um sich werfen beispielsweise. diesmal hat er unter anderem mich attackiert.

warum bloggst du?
weil ich der welt etwas zu erzählen habe. ich könnte mit meinem seelenstrip natürlich auch ein aus papier gefertigtes tagebuch vollkritzeln, aber ich bevorzuge die kommunikation mit anderen. und weil ich nicht immer und nicht über alles reden kann oder will, schreibe ich eben.

seit wann bloggst du?
seit damals.

selbstportrait
siehe hier und hier und hier.

warum lesen deine leser dein blog?
keine ahnung. betrachten Sie das einfach als meine dienstagsfrage an Sie und schreiben Sie mir doch bitte in die kommentare, warum Sie immer wieder den beschwerlichen weg zu mir auf sich nehmen. danke.

welche war die letzte suchanfrage, über die jemand auf deine seite kam?
thunfischpizza - danach wird übrigens öfter gesucht. an dieser stelle möchte ich mich bei allen entschuldigen, die dazu nichts finden können, weil sie bei einem passwortgeschützten eintrag landen. falls es Sie tröstet, es geht in der geschichte nicht wirklich um pizza.

welcher deiner blogeinträge bekam zu unrecht zu wenig aufmerksamkeit?
ich messe die aufmerksamkeit nicht an der anzahl der kommentare. ich glaube, dass jeder eintrag genau die aufmerksamkeit bekommt, die er verdient.

dein aktueller lieblings-blog?
sag ich nicht :D

welchen blog hast du zuletzt gelesen?
diesen.

wie viele feeds hast du gerade im moment abonniert?
keinen einzigen. ich lese doch sowieso alle blogs, die an der pinnwand hängen und zusätzlich einige, die unter beobachtung stehen.

an welche vier blogs wirfst du das stöckchen weiter und warum?
das stöckchen machte vor einiger zeit schon mal die runde, weshalb die meisten von Ihnen die fragen inzwischen beantwortet haben dürften. ich lasse es einfach mal liegen für alle, die noch nicht daran herumgeschnitzt haben. greifen Sie ruhig zu! 

Geschrieben von emily am 4. September 2007 | Abgelegt unter gefragt, gefangen | 6 Kommentare

DR. GREY, BITTE IN DEN OP!!!

in den nächsten wochen werde ich die montagabende brav zu hause verbringen. ich werde dafür sorgen, dass immer ausreichend taschentücher, schokolade und gut gekühlte getränke vorhanden sind. die klingel wird ignoriert, und ans telefon gehe ich nur, wenn Siewissenschonwer versehentlich meine nummer wählen sollte, was unwahrscheinlicher ist als vom blitz getroffen zu werden. und während mich kerzenschein in ein wohliges licht taucht, werde ich mit einer kuscheligen decke gemütlich zusammengerollt auf der couch liegen, mich freuen und lachen, traurig sein und ganz sicher sehr viel weinen. in den nächsten wochen sind die montagabende fest für mich reserviert. für mich und die dritte staffel der einzigen serie, bei der ich keine angst habe, dass der fernseher implodiert.

taschentücher - liegen bereit.
schokolade - mmmh, mit nüssen.
martini - kalt genug.

nur noch ein paar minuten …

Geschrieben von emily am 3. September 2007 | Abgelegt unter gelebt | 8 Kommentare

nichts ist zu wenig

wenn nichts los ist im städtchen, dann kann man den abend entweder gelangweilt  mit der x-ten wiederholung irgendeines films auf der couch verbringen oder selber etwas auf die beine stellen. es war nichts los im städtchen. und weil ich keine lust auf meine couch hatte, musste aus dem nichts etwas anderes gemacht werden. also beschlossen börget, sonja und ich, dass es an der zeit ist, die mikros anzustöpseln und wieder mal die nachbarn stimmbänder zu quälen. der elektriker meines vertrauens gesellte sich überraschenderweise für ein stündchen zu uns. der von ihm mitgebrachte wein passte hervorragend zum chili à la emily, das ich gekocht hatte. später kam mit nachbarin alex noch eine weitere gesangliche verstärkung. es war eine wirklich geschmeidige angelegentheit. und sogar die kinder hielten durch bis nach mitternacht. sie gaben diesmal ihr bestes und bewiesen, dass sie musikalisch betrachtet gar nicht so untalentiert sind. so wurde aus dem befürchteten nichts doch noch ein wunderschöner abend.
ich werde jetzt mal den geschirrberg bewältigen und im wohnzimmer die beweisspuren der letzten nacht verschwinden lassen.
schönen sonntag :)

Geschrieben von emily am 2. September 2007 | Abgelegt unter gelebt | 5 Kommentare

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