Monatsarchiv für Juli 2007

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zeigt her eure füße socken

der hans wurde neulich mit einem stöckchen beworfen und präsentierte daraufhin seine socken. mitnehmen und irgendwann bearbeiten, dachte ich mir. mitgenommen habe ich es. bearbeitet wird es jetzt.
das sind meine lieblingsstrümpfe. 

struempfe.jpg

ich reiche weiter an patsy jones.
und an frau tok, weil … Sie wissen schon.

(das bild steht übrigens nicht auf dem kopf, sondern zeigt meinen blick auf meine beine.)

Geschrieben von emily am 19. Juli 2007 | Abgelegt unter geknipst, gefangen | 14 Kommentare

das acht-dinge-stöckchen

neuer tag, neues stöckchen. heute ist es eins, das mir die schoko-bella freundlicherweise überlassen hat. ich darf acht dinge über mich preisgeben, die Sie bis jetzt noch nicht wissen. obwohl ich schon reichlich über mich geplaudert habe, ist mir nach längerer bedenkzeit doch noch bisher unerwähntes eingefallen.

Jeder Spieler, jede Spielerin beschreibt acht Dinge von sich. Wer das Stöckchen zugeworfen kriegt, schreibt das alles in seinen Blog rein, mitsamt den Regeln. Nun überlegt man sich, an welche acht Personen resp. Blogs man das Stöckchen weiter reicht. Schlussendlich schreibt man bei den Betreffenden einen entsprechenden Beitrag/Kommentar in den Blog.

  1. vor ein paar jahren besaß ich ein miniterrarium, in dem schnecken lebten.
  2. ich war noch niemals in new york. da muss man doch mal hin, oder?
  3. das verhältnis zu meiner mutter ist nicht das beste. uns trennen etwa vierhundertsiebzig kilometer autobahn, weshalb wir uns auch nur selten sehen. zum glück. diese frau schafft es schon am telefon, mich in richtung wahnsinn zu treiben.
  4. wenn ich mit röckchen im PT bin, dann vergesse ich manchmal das “untendrunter”.
  5. ich habe geschichten geschrieben, die ganz eindeutig nicht jugendfrei sind.
  6. vor achtzehn jahren waren meine haare kurzzeitig orange. knallig orange. leider gibt es davon kein bild.
  7. ich kann mich über die kleinsten kleinigkeiten - bespielsweise eine kreuzspinne in ihrem netz oder eine ganz besonders hübsche blüte - riesig freuen. mir fällt das selber gar nicht auf, aber die kollegen haben es mir schon mehrfach gesagt. also wird’s wohl stimmen. 
  8. obwohl es dringend nötig wäre, meine heimische stereo- und kinoanlage von einer vier jahre dicken staubschicht zu befreien, traue ich mich nicht an diese aktion ran. das sind viel zu viele kabel, und ich beführchte, dass danach außer dem fernseher kein einziges gerät mehr mit mir spricht. es reicht schon, dass der receiver die funktion “tuner” verweigert und ich so was von keine ahnung habe, woran das liegt.

ok, jetzt wissen Sie aber wirklich so gut wie alles von mir. die spielregeln verlangen, dass ich das stöckchen nun acht weiteren personen an die rübe werfen muss. Sie haben mächtig viel glück, dass ich mich nicht gerne an regeln halte. deshalb trifft es nur bina.
und natürlich frau tok, weil sie neulich so laut nach stöckchen geschrien hat :D  

Geschrieben von emily am 18. Juli 2007 | Abgelegt unter gefangen | 15 Kommentare

pädagogisches geschwätz - das zeugnisstöckchen

es ist schon fast vier wochen her, da wurde von der hochgeschätzten miss jones ein stöckchen ins leben gerufen. sie präsentierte uns die beurteilung, die einstmals in ihrem zeugnis stand. das fand ich hochinteressant und lagerte das holzteil deshalb bei mir ein, um es irgendwann zu verheizen. heute ist es so weit.
am ende des ersten schuljahres wurde folgendes über mich geschrieben.

S. arbeitet fleißig, zielgerichtet und gewissenhaft. Sie ist aktiv, sehr selbständig und verläßlich. Sie arbeitet bei der Anfertigung ihrer Aufgaben sinnvoll und sauber. Ihre Mitarbeit im Unterricht hat sich im Laufe des Schuljahres immer mehr verbessert. Sie ist sehr verträglich, hilfsbereit und einsatzfreudig.

nach der sechsten klasse sah das ganze so aus. 

S. lernt planvoll und bewußt. Sie strebt stets nach sehr guten Lernergebnissen. Dem Unterrichtsgeschehen folgt sie konzentriert. Dabei sollte sie mündlich aber noch reger und selbständiger mitarbeiten. Schriftliche Arbeiten fertigt sie überlegt, zügig und mit größter Peinlichkeit an.
Mit viel Einsatzbereitschaft unterstützt sie leistungsschwache Schüler beim Lernen.
S. äußert offen, ehrlich und kritisch ihre Meinung, die sie auch vertritt.
Als Schriftführer arbeitet sie im Gruppenrat selbständig. Am gesamten außerunterrichtlichen Geschehen ist S. regelmäßig aktiv beteiligt.
S. erhält die Urkunde “Für gutes Lernen in der sozialistischen Schule”.

die schulnoten erspare ich Ihnen jetzt lieber. die sind nämlich fast schon peinlich. schön, dass durch die verkettung glücklicher umstände doch noch ein vernünftiger mensch aus mir wurde.
und nun möchte ich wissen, wie der herr stard sich damals in der schule benommen hat. und natürlich die frau tok, weil sie neulich so laut nach stöckchen geschrien hat.

Geschrieben von emily am 17. Juli 2007 | Abgelegt unter gefangen | 7 Kommentare

das verbale portrait der frau E. - zweiter teil

verehrte gäste!

ein hartes stück arbeit liegt hinter uns. nachdem wir uns kürzlich über die optische erscheinung von emily äußerten, sollen diesmal ihre inneren werte zur sprache kommen. angedacht war dazu lediglich eine kurze befragung von drei personen, die emily und ihre stärken und schwächen recht gut kennen. herausgekommen ist dabei ein zehnseitiger ausdruck mit charaktereigenschaften und einer unmenge an kleinen kreuzen bei denen, die nach meinung anderer auf die dame des hauses zutreffen. wir hätten das ganze gern in klangvollen sätzen verpackt, sind aber kläglich daran gescheitert. schauen Sie nur, wie lang die liste wurde.
und hier sind sie - die “innereien” von emily, in alphabetischer reihenfolge.

abgedreht, aktiv, aufgeschlossen, aufreizend, aufrichtig, ausgeflippt
begeisterungsfähig
chaotisch
dickköpfig, draufgängerisch
ehrlich, erotisch
feinfühlig, freiheitsliebend, freizügig, frivol, fürsorglich
gefühlvoll, geradlinig, gewissenhaft, goldig, gutherzig
hemmungslos, herzlich, hilfsbereit, humorvoll
idealistisch
kinderlieb, klug, konsequent, kreativ
leichtgläubig, liebebedürftig, liebevoll
mitfühlend, mutig
nachdenklich
perfektionistisch, phantasievoll
rebellisch, romantisch
selbstbewusst, selbstkritisch, sensibel, sexy, spontan, sturköpfig, süß
taktvoll, teamfähig, tolerant, träumerisch, treu, trostspendend
ungeduldig, unterhaltsam, unternehmungslustig
verantwortungsvoll, verletzlich, versaut, verspielt, vorlaut
willensstark, witzig
zäh, zärtlich, zickig, zielstrebig, zuverlässig

nun wissen Sie nicht nur, wie emily aussieht, sondern kennen auch ihre schönen und weniger schmeichelhaften wesenszüge und können sich selber ein bild von ihr malen. und egal, was dabei herauskommt, Sie werden feststellen, dass es zwar bunt ist, doch manchmal reichlich disharmonisch wirkt und im kopf weh tut. vielleicht ist das auch ein grund dafür, dass männer lieber die finger von ihr lassen.
so viel zu diesem thema. verpassen Sie nicht die nächste folge des “verbalen portraits”, denn dann wird emily selbst ein paar worte an Sie richten und über traummänner und beziehungen plaudern.
bis dahin wünschen wir Ihnen eine geschmeidige zeit und immer lecker fleisch auf dem grill.

die redaktion dieser welt

Geschrieben von emily am 16. Juli 2007 | Abgelegt unter gelebt | 10 Kommentare

wie man sich bettet

heute beginnt also die stöckchenwoche. das erste stück holz ist noch ganz frisch, denn es hat hier bei mir seinen ursprung. ich gewähre Ihnen damit einen blick in mein schlafzimmer.

schlafzimmer.jpg

ich kann verstehen, wenn Sie jetzt schockiert sind. bestimmt hatten Sie etwas ganz aufregendes erwartet und werden nun mit einem klassischen langweiler konfrontiert. damals, als das zweite kind unterwegs war, musste etwas praktisches her. etwas, was viel stauraum bietet, aber dabei selbst nur so viel platz einnimmt, dass ein weiteres kinderbett untergebracht werden konnte. leider kann ich mir eine neugestaltung dieses raumes beim besten willen nicht leisten. wenn ich es könnte, dann wären zwei wände weiß, die anderen beiden schwarz mit einem hübschen weißen muster. es würden weiße schränke drin stehen und ein weißes metallbett mit lilafarbenem himmel. und es gäbe ganz viele spiegel. machen Sie mal die augen zu und stellen Sie es sich vor. sieht doch sehr einladend aus, oder?
und wie schläft jule?

ps. übrigens steht in der sprechblase auf dem kopfkissen “die erste niederlage jedes neuen tages heißt aufstehen.”

Geschrieben von emily am 16. Juli 2007 | Abgelegt unter geknipst, gefangen | 19 Kommentare

zum wochen-ende

wie doch die zeit vergeht. schon wieder sonntag abend.
ich langweile Sie jetzt aber gar nicht mit meinen erlebnissen der letzten beiden tage, die ohnehin nicht gerade der brüller waren, sondern kündige nur etwas an. nächste woche ist hier themenwoche. ich dachte mir, was mit los wochos und jede woche eine neue welt funktioniert, das kann ich doch schon lange. also werde ich von montag bis freitag, eventuell auch länger, die stöckchenwoche abhalten und mit holz um mich werfen. ziehen Sie schon mal schutzkleidung an und begeben Sie sich in die richtige position zum fangen ;-)

Geschrieben von emily am 15. Juli 2007 | Abgelegt unter gelebt | 6 Kommentare

lust heute abend …?

die alex fragt an, ob ich auf vorglühen bei ihr mit anschließender fotosession im PT lust habe. was für eine frage!!! da vergesse ich doch glatt, dass ich mir einen ruhigen abend auf der couch machen und mich frühzeitig dem schönheitsschlaf widmen wollte.

djerome.JPG

ich stimme mich schon mal mit einer komposition erlesenster klänge meines haus-und-hof-DJs auf die bevorstehende nacht ein.
ich wünsche Ihnen ein heißes sommerwochenende!!!

Geschrieben von emily am 13. Juli 2007 | Abgelegt unter gelebt | 3 Kommentare

heute ist …

… freitag, der dreizehnte. seien Sie vorsichtig. schauen Sie ein mal öfter nach links und rechts, bevor Sie die straße überqueren. fallen Sie beim fenster putzen nicht von der leiter, beim fahren nicht aus dem auto und beim laufen nicht über Ihre eigenen füße. legen Sie am besten selbige und den rest von sich irgendwo ab, und tun Sie nur das allernotwendigste. passen Sie einfach gut auf sich auf!!!
wir begehen heute außerdem den steuerzahler-gedenktag. rein rechnerisch gesehen durften wir seit jahresbeginn jeden cent in die schatzkammer des staates legen und brauchten uns in keinster weise um die kohle kümmern. unsere stets freundlichen, ehrlichen und dem volke wohlgesinnten politiker nahmen uns diese last ab. heute mittag um elf uhr vierzig wird alles anders. dann müssen wir das viele geld nämlich selber behalten. wie werden wir damit zurecht kommen? ich fühle mich reichlich überfordert. und Sie?

Geschrieben von emily am 13. Juli 2007 | Abgelegt unter gelebt | 11 Kommentare

lyrix >>> marilyn manson “they said that hell’s not hot”

I kill myself in small amounts
in each relationship it’s not
about love.
just another funeral and
just another girl left in tears.

and I’m waiting
with the sound turned off
I’m waiting
like a glass balloon
and I’m fading
into the void and then
I’m gone, I’m gone, I’m gone…
they said that hell’s not hot
they said that hell’s not hot

I gave my soul to someone else
she must have known that
it was already sold.
it was never about her,
it was about the hurt.

I’m waiting …

I kill myself in small amounts
in each relationship it’s not
about love.
just another funeral and
just another girl left in tears.

and I’m waiting …

Geschrieben von emily am 12. Juli 2007 | Abgelegt unter gehört | 2 Kommentare

immer wieder und dann noch einmal

haben Sie letzte nacht etwas geträumt? vielleicht sogar etwas äußerst seltsames? so wie ich?
die meisten meiner träume verpuffen beim erwachen. manchmal bleiben ein paar bruchstücke übrig, die aber spätestens mit der ersten tasse kaffee weggespült werden. vielleicht entgeht mir dadurch die eine oder andere wirklich gute geschichte. mir bleibt allerdings auch jede menge seelischer problemmüll erspart. der traum von letzter nacht war beispielsweise so einer. an den erinnere ich mich noch ganz genau, obwohl ich ihn lieber vergessen hätte.
ich befinde mich in einer leichenhalle, die sich als nicht enden wollender gang vor mir erstreckt. die fächer sind alle ein kleines stück geöffnet. hunderte, tausende toter fußpaare ragen heraus, mit kleinen zettelchen, die hin- und herflattern. ich laufe an ihnen vorbei und höre, dass jemand hinter mir ist. als ich mich umdrehe, bleibt er stehen. ich blicke in seine meerwasserblauen augen, aus denen blut rinnt. es läuft ihm über die wangen, tropft auf seine schultern und durchtränkt das schneeweiße shirt. ich will ihm die roten tränen wegwischen, doch er macht kehrt und rennt davon. dann beginnt der film von neuem, immer wieder, wie eine endlosschleife.
liebes unterbewusstsein, ich finde es ja löblich, dass du zu mir sprichst. erzähl mir nächstes mal aber bitte etwas schönes. danke.

Geschrieben von emily am 11. Juli 2007 | Abgelegt unter gelebt | 9 Kommentare

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