Monatsarchiv für Juni 2007

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vorher-nachher-küchenbilder

ein paar kleinigkeiten sind noch zu machen. an die wand über der essecke soll ein schienensystem, an dem ich bilder, kalender und so weiter aufhängen kann. eine uhr in magenta wünsche ich mir. vielleicht lässt die sich mit meinen kontakten zu t-mobile organisieren. und es fehlt weiterhin der schacht für den dunstabzug. doch auch das kriege ich noch hin. ansonsten ist sie fertig - meine küche.
ach so, falls sich jemand nicht ganz sicher ist, die oberen bilder zeigen den alten zustand, die unteren den neuen. und es handelt sich wirklich um den gleichen raum :)

Geschrieben von emily am 20. Juni 2007 | Abgelegt unter gelebt, geknipst, geplant | 20 Kommentare

morgen, kinder, wird’s was geben

ich verrate aber nicht, was es ist. das wäre nämlich viel zu einfach. Sie dürfen ein bisschen raten. ist ja schließlich dienstag und damit zeit für eine frage.
also, was gibt es morgen hier in meiner welt???

Geschrieben von emily am 19. Juni 2007 | Abgelegt unter gefragt | 16 Kommentare

die grüne bedrohung

da gebe ich mir die allergrößte mühe, damit aus den kleinen pflänzchen auf meinem balkon ein prächtiges blütenmeer entsteht, zupfe verwelktes ab, gieße, dünge, spreche mit ihnen - und was muss ich heute sehen? blattläuse. viele blattläuse. das darf ja wohl nicht wahr sein! diese lästigen viecher bedienen sich uneingeladen an meinen zöglingen. aber nicht mehr lange. sie dürfen zwar noch mal ordentlich zulangen, der giftcocktail wird ihnen aber nicht bekommen. in ein paar tagen fallen sie alle tot vom stengel. selber schuld. sie hätten ja auch woanders hingehen können.

Geschrieben von emily am 17. Juni 2007 | Abgelegt unter gelebt | 10 Kommentare

EAT ME, DRINK ME

der herr axel ist zutiefst enttäuscht, weil ich nächsten samstag beabsichtige, mit dieter thomas kuhn ein paar schmalztriefende schlager zu trällern. damit er und der rest der welt nicht an mir verzweifelt, war ich heute supervernünftig und investierte ein paar euronen in das neueste werk des für mich wahnsinnigsten genies aller zeiten - brian h. warner alias marilyn manson.
heilige scheiße, ist das ein geiles album!!! schande über mich, dass ich es nicht gleich am tag der veröffentlichung käuflich erworben habe. die elf titel sind DER hochgenuss für meine empfindsamen gehörgänge. sie klingen bei weitem nicht mehr so aggressiv, wie man das von früher kennt. vielen eingefleischten fans der ersten stunde wird das schwer missfallen. mir nicht. wenn ich bei worten wie I love you so much, you must kill me now eher melancholie und einen gewissen druck auf die tränendrüsen verspüre als den wunsch, gegen irgendetwas zu treten oder jemandem ein getränk ins gesicht zu schütten, ist das doch nicht wirklich schlimm. aber keine angst, die lyrics sind nach wie vor typisch manson, und auch das gewohnte f*** you fehlt natürlich nicht.
und was sieht der mann auf dem cover wieder lecker aus!!! diese in tiefes schwarz getauchten augen. dieser appetitlich rote mund. warum hängt von ihm eigentlich noch kein poster in lebensgröße in meinem schlafzimmer? *seufz*
hach, ich bin ganz … hingerissen. mir fehlen die worte. kaufen Sie sich das album am besten selbst, drehen Sie die anlage ganz laut auf und genießen Sie es.

Geschrieben von emily am 16. Juni 2007 | Abgelegt unter gehört | 4 Kommentare

etwas neues in meiner welt

in der sidebar befindet sich seit heute ein kalender mit events, auf denen ich mit an sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit anzutreffen bin.
das wollte ich Ihnen nur mal eben sagen …

Geschrieben von emily am 15. Juni 2007 | Abgelegt unter gelebt | 10 Kommentare

bevor ich ein kleine kaffeepause einlege …

… erzähle ich auf michael’s wunsch etwas über meine kaffeetrinkgewohnheiten.

Deine erste Tasse Kaffee, wann trinkst Du sie?
aufstehen, wasser in die maschine füllen, filter und kaffeepulver dazu, anschalten und das lebenselixier genießen, sobald es durchgetropft ist. ohne kaffee geht bei mir gar nichts.

Wieviele Tassen trinkst Du täglich?
fünf bis sechs große tassen (entspricht zehn bis zwölf kleinen) schaffe ich problemlos.

Koffeinfrei oder Bohnenkaffee?
die frage finde ich … seltsam. koffeinfreier kaffee wird doch auch aus bohnen hergestellt. oder unterliege ich da etwa einem irrtum??? auf jeden fall brauche ich meine tägliche dosis koffein, sonst bin ich unausstehlich und bekomme kopfweh.

Zucker, Milch oder Sahne?
zu hause bevorzuge ich milch, im büro gibt es nur sahne. zucker nehme ich eher selten.

Deine bevorzugte Zubereitungsart?
am besten schmeckt der kaffee natürlich, wenn er mit frisch gemahlenen bohnen aufgebrüht wird. zu hause kann ich mir diesen luxus leider nicht leisten, aber im büro haben wir so ein genialgeiles maschinchen.

Mit wem genießt Du Deinen Kaffee am liebsten?
mit meiner allerbesten freundin

Deine Lieblingsmarke?
gibt es nicht

Wo trinkst Du Deinen Kaffee vorzugsweise?
am liebsten draußen, in der sonne

Wie sieht Deine Lieblingstasse aus?
immer noch so

Espresso, Cappuccino oder Latte Macchiato?
cappuccino

Bevorzugte Tätgkeit beim Kaffee trinken?
rumsitzen, plaudern oder auch mal nur löcher in die luft starren

ich weiß gar nicht, wem die fragen bereits gestellt wurden. das stöckchen bleibt deshalb für alle kaffeeliebhaber zur selbstbedienung hier liegen. greifen Sie zu!!!
ich gehe inzwischen kaffee trinken …

Geschrieben von emily am 14. Juni 2007 | Abgelegt unter gefangen | 4 Kommentare

applaus für petrus

sintflutartiger regen prasselte herunter und trommelte laut aufs autodach. das wasser stand teilweise auf den straßen. dicke tropfen sprangen nach ihrem heftigen aufprall vom asphalt zurück, so als wollten sie sich nicht zur ruhe legen. der verkehr verwandelte sich in ein träges kriechtier. vor dem baumarkt war der parkplatz überflutet. mit meinen hochhackigen riemchensandalen nahm ich ein unfreiwilliges, jedoch angenehm erfrischendes fußbad. der tiefgraue himmel, erhellt durch das wilde zucken von blitzen, und das nicht enden wollende donnergrollen verliehen der atmosphäre einen hauch von weltuntergangsstimmung. leider hatte der regen im osten sein gastspiel bereits beendet, als sich im westen zögerlich die sonne zeigte. ein schillernder regenbogen wäre der perfekte abschluss für dieses wetterspektakel gewesen.
standing ovations für petrus.

Geschrieben von emily am 13. Juni 2007 | Abgelegt unter gelebt | 5 Kommentare

so rot wie blut

geplant war ein abend mit freundin C. im biergarten. das unbeständige wetter hielt uns aber davon ab. wir entschlossen uns zu einer kleinen shoppingtour. sie hat auch ein paar schöne sachen gefunden. leider war für mich nichts dabei. oder besser gesagt, das kleid sah verdammt gut aus, so rot wie blut. es hat auch perfekt gepasst. es hätte allerdings zwingend den kauf roter schuhe nach sich gezogen. rote schuhe sehen wirklich geil aus, sind zur zeit aber eher selten zu finden. rote schuhe mit hohem absatz sind so gut wie überhaupt nicht zu finden. auf meinem konto finde ich auch nicht mehr viel, und es stehen im juni noch diverse events im kalender, die finanziert werden wollen. ein rotes kleid UND rote schuhe hätten am monatsende schlimmstenfalls rote zahlen bedeutet. das war es mir nicht wert. also bin ich mit nichts nach hause gefahren.
hätte ich das kleid nur nicht anprobiert …

Geschrieben von emily am 12. Juni 2007 | Abgelegt unter gelebt | 15 Kommentare

das passwort wurde erfolgreich geändert

vor ein paar tagen war es wieder mal an der zeit, bei allen möglichen foren, auktionshäusern und sonstigen dienstleistungsanbietern mein passwort zu ändern. bei mir gibt es immer eins für alles, denn ich muss mir im büro schon genügend andere merken. das bisherige benutzte ich schon sehr viel länger als üblich. doch weil es im zusammenhang mit herrn S. stand, musste es nun doch weg. (Sie haben richtig gelesen. diesmal bin ich wirklich konsequent bis ins letzte detail und verpasse mir quasi selbst eine gehirnwäsche.)
nun gehöre ich, wahrscheinlich berufsbedingt, zu den menschen, die nicht irgendetwas simples verwenden, sondern eine kombination aus groß- und kleinbuchstaben mit sonderzeichen und/oder zahl. wie ist das denn bei Ihnen mit passwörtern? benutzen Sie auch ein universelles? wechseln Sie es regelmäßig? und halten Sie es für sicher oder machen Sie sich darüber gar keine gedanken?

Geschrieben von emily am 12. Juni 2007 | Abgelegt unter gefragt | 16 Kommentare

ich kann nichts dafür

polli ist schuld. sie wollte gestern nachmittag nur mal schnell auf einen kaffee vorbei kommen. es wurden sechs stunden daraus, in denen wir über paris, wo sie ein paar tage war, und alle möglichen anderen dinge plauderten, pizza aßen und zuschauten, wie die sonne im zusammenspiel mit den wolken phantastische kunstwerke an den himmel zauberte. polli hatte irgendwann die verrückte idee, bei einer der vielen singlebörsen nach einem mann für mich zu suchen. ich scheine gerade einen wirklich verzweifelten eindruck auf meine umwelt zu machen. anders kann ich mir ihr bestreben, mich auf jedem nur erdenklichen weg ins unglück treiben zu wollen, nicht erklären. na gut, ich registrierte mich, tippte ein paar daten in mein profil, und los ging’s. heiliges kanonenrohr, was man da alles findet. sage und schreibe einhundertsiebenundsiebzig vertreter des mächtig starken geschlechts, vom biedermann bis zum selbstveliebten, wurden mir präsentiert.
hier ist eine erste analyse mit den wichtigsten typen.

otto normalo: besonders häufig anzutreffen ist der mann marke “treue seele, tausendprozentig zuverlässig, bausparvertrag”. gegen all diese dinge ist prinzipiell nichts einzuwenden. das ist mir aber zu - wie soll ich sagen - normal, langweilig. diese männer sind rund und glatt wie ein überraschungsei, bieten aber keinerlei spannung und spiel und sind auch nicht süß wie schokolade. die sind so vorhersehbar. ich könnte mit so einem typ sicher ein geregeltes und sorgenfreies leben führen, mit häuschen im grünen und sex am samstag abend. aber das ist eine furchtbar deprimierende vorstellung, für mich zumindest.

napoleon: kleine männer, also deutlich unter einhundertachtzig zentimetern, neigen dazu, mit ihrer körpergröße ein problem zu haben und ihren mangel an selbstbewusstsein mit diesem blödsinnigen gelaber von ”inneren werten” kompensieren zu wollen. natürlich sind die wichtig. aber zu denen werde ich nur durchdringen, wenn auch die äußeren mindestanforderungen erfüllt sind. das auge isst schließlich mit. und ich gehöre nun mal nicht zu den frauen, die zum korrigieren ihres makeups eine glatze als spiegelersatz benutzen wollen und diese danach dankbar und liebevoll an ihren busen drücken. ich will einen mann, bei dem ich mich auch dann noch gefahrlos anlehnen kann, wenn die absätze meiner schuhe mal ein bisschen höher sind.

der kleine feigling: warum veröffentlicht ein mann statt seines eigenen bildes eins von adrian brody? ist er ihm so ähnlich, dass er meint, mit seinem lügenmärchen durchzukommen? ich glaube nicht. in wirklichkeit sieht er wahrscheinlich so scheiße aus, dass er mit der veröffentlichung seines konterfeis das system zum absturz gebracht hätte. getoppt wird das nur noch von dem typ, der sich das gesicht eines sunnyboys vom  lebensgroßen poster geliehen hat, welches im zimmer seiner schwester hängt. und was sucht er damit? eine frau im alter von dreiunddreißig und dreiundfünfzig und einem lebendgewicht von fünfundsiebzig bis einhundertzwanzig kilo. der will ganz einfach nicht erkannt werden. feige sau! zeig dein wahres gesicht!

ähm, ja: schlussendlich gibt es noch den typ, der gut aussieht und sich interessant beschreibt. kein durchschnitt. irgendwie anders. er hebt sich positiv von der masse ab, landet damit in meiner favoritenliste und kriegt vielleicht - VIELLEICHT - wenn er glück hat, wenn er verdammt viel glück hat, post von mir.

fazit: die auswahl ist theoretisch groß. praktisch schaffen es aber nur die wenigsten, dass ich ihnen mehr als einen ersten blick opfere. über die frage, ob ich zu anspruchsvoll bin, mache ich mir übrigens keine gedanken. NEIN, ich bin keineswegs zu anspruchsvoll, nur ein kleines bisschen wählerisch. aber das wird ja wohl erlaubt sein. ihr männer seid das schließlich auch.
ob ich mich bei einem der herren melden werde, das ist noch sehr ungewiss, denn eigentlich bin ich nicht auf der suche. eigentlich stehen männer mir im moment bis oberkante unterkiefer. eigentlich solltet ihr alle - ALLE - einen großen bogen um mich machen, mich nicht blöd anschauen und schon gar nicht blöd anquatschen und mich vor allem in keinster weise provozieren. haltet euch einfach an diese spielregeln und lasst mich in ruhe. danke.

Geschrieben von emily am 8. Juni 2007 | Abgelegt unter gelebt | 15 Kommentare

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