so sehe ich das

drei stöckchen liegen derzeit in meinem vorgarten. bei folgendem vom herrn axel handelt es sich aber eher um einen dicken baumstamm oder anders gesagt - einen harten brocken. ich musste etwas länger überlegen, um meine antworten in möglichst kurzen ausführungen zu geben und keinen roman entstehen zu lassen. aber lesen Sie selbst.

das leben ist … wie eine party, berauschend und manchmal auch mit einem kater beim erwachen.
sterben müssen heißt … zu einer langsam verblassenden erinnerung in den köpfen der menschen zu werden, denen ich etwas bedeute.
menschen können … wundervolle begleiter sein, aber auch verletzen und enttäuschen.
menschen sollten … behutsamer miteinander umgehen.
die welt braucht … mich.
das wichtigste im leben ist … man selbst zu bleiben.
unwichtig ist … was andere von mir denken.
vergangenheit ist … ein dickes buch mit vielen kapiteln.
zukunft bedeutet … neue kapitel.
zeit ist … viel zu überbewertet. zwei gute minuten können länger dauern als zwei schlechte stunden.
liebe ist … bauchweh, herzschmerz und kopfsalat.
freunde haben ist … überlebensnotwendig.
glück ist … für mich mit worten nicht eindeutig definierbar. was glück ist, weiß ich erst, wenn ich es habe.
gefühle sind … die basis für alles.
konflikte bedeuten … nachdenken, reden, zuhören und der versuch, eine für alle verträgliche lösung zu finden.
hoffnung ist … ein luftballon, dessen schicksal andere bestimmen.
glauben können ist … für mich ohne bedeutung.
träume sind … der spiegel meiner seele.
veränderung bedeutet … ein schritt in eine andere richtung, manchmal leider in die falsche.
stagnation bedeutet … auf der stelle treten und sich selbst aufgeben.
ich brauche … liebe, verständnis und so vieles mehr.
angst habe ich vor … verlusten, seelischer und körperlicher gewalt.
mut bedeutet … sich dem leben zu stellen.
das allerschwerste ist … mutig zu sein.
es ist so leicht … jemandem ein lächeln zu schenken.
verlieren bedeutet … dass ein/e anderer/r gewonnen hat.
gewinnen heißt … der sieger über wen oder was auch immer zu sein.
perfekt sein bedeutet … langweilig zu sein.
versagen bedeutet … aufzugeben.
verlust ist … schmerzhaft.
schmerz ist … zerstörerisch und lähmend.
arbeiten bedeutet … etwas zu (er)schaffen.
geld bedeutet … für mich in erster linie existenz.
leistung ist … nicht immer messbar.
stärke ist … schwäche zeigen zu können.
phantasie kann … eine welt entstehen lassen, die nur ich sehe.
kreativität ist … eine möglichkeit, meine gefühle auszudrücken.
menschen, die andere nach ihrem bild formen wollen … sind idioten.
gesundheit für meine lieben … ist so ziemlich das wichtigste im leben.
gerechtigkeit … ist nur schwer zu erlangen.
unerreichbares … muss ich nicht immer erreichen.
mein gefühlsleben … versuche ich gerade zu ignorieren.

wer will, wer will, wer hat noch nicht??? greifen Sie zu!!!

Geschrieben von emily am 22. Juni 2007 | Abgelegt unter gefangen |

22 Kommentare zu “so sehe ich das”

  1. Herr Gam 22. Juni 2007 um 22:59 Link zum Kommentar

    puuh,ich sag nur seelenverwandt, wenn es denn sowas gibt?
    Obwohl ich bei Frage 6 Ihre Kids erwartet hätte, - sich selbst treu zu bleiben aber noch wichtiger ist, vor allem für Ihre Kids

  2. emilyam 24. Juni 2007 um 18:50 Link zum Kommentar

    natürlich gibt es seelenverwandtschaft.
    wir sollten uns kennenlernen ;-)

  3. Herr Gam 24. Juni 2007 um 19:29 Link zum Kommentar

    …wenn da nicht der Herr K wäre :)

  4. emilyam 24. Juni 2007 um 19:39 Link zum Kommentar

    wer ist herr K???

  5. Herr Gam 24. Juni 2007 um 19:50 Link zum Kommentar

    Sie waren doch gerade bei ihm oder nicht? :D

  6. emilyam 24. Juni 2007 um 20:01 Link zum Kommentar

    nehmen Sie es mir etwa immer noch übel, dass ich den gestrigen abend mit ihm verbracht habe?

  7. Herr Gam 24. Juni 2007 um 20:04 Link zum Kommentar

    ja :) , ausßerdem warte ich sehnsüchtig auf Berichterstattung:D, Sie müssen sich doch getäuscht haben oder?

  8. emilyam 24. Juni 2007 um 20:08 Link zum Kommentar

    die berichterstattung ging soeben online. und ich habe mich nicht getäuscht ;-)

  9. Herr Gam 24. Juni 2007 um 20:19 Link zum Kommentar

    ohje, meine schlimmsten Befürchtungen haben sich bestätigt :) . Ich sag es ja der Herr K steht zwischen ….
    Hätten Sie doch nur den Frosch geküsst:)

  10. emilyam 24. Juni 2007 um 20:24 Link zum Kommentar

    wenn ich den frosch küsse, haben Sie aber auch nichts davon :D

  11. Herr Gam 24. Juni 2007 um 20:28 Link zum Kommentar

    tja, aber wissen Sie, wer bzw. was aus dem Frosch geworden wäre :) )

  12. emilyam 24. Juni 2007 um 20:46 Link zum Kommentar

    waren Sie gestern etwa als frosch auf dem tollwood unterwegs???

  13. Herr Gam 24. Juni 2007 um 20:59 Link zum Kommentar

    wie komme ich nur aus der Nummer wieder raus :)

  14. emilyam 24. Juni 2007 um 21:03 Link zum Kommentar

    vielleicht kann Ihnen ja der satz “frauen haben immer das letzte wort” weiterhelfen^^

  15. Herr Gam 24. Juni 2007 um 21:04 Link zum Kommentar

    niemals:)

  16. Herr Gam 24. Juni 2007 um 21:28 Link zum Kommentar

    so nun hab ich mich mal gesammelt, wieso sollte ich denn der Frosch gewesen sein, da haben Sie mich ja ganz schön in die Ecke getrieben. Bin doch schon ein Prinz und demnach logischerweise auch vergeben.
    Jaja Flucht nach vorn, alles andere hilft hier nicht mehr :) . Schönen Abend noch, nu ist es raus. :)

  17. emilyam 24. Juni 2007 um 21:32 Link zum Kommentar

    meine letzten worte dazu: gute nacht und träumen Sie was schönes :)

  18. Herr Gam 24. Juni 2007 um 21:39 Link zum Kommentar

    ok :( Sie dann auch :)

  19. herr axelam 25. Juni 2007 um 12:20 Link zum Kommentar

    oh oh, ich möchte mich hier ja nicht in einen hitzigen dialog einmischen und möchte mich trotzdem ganz herzlich für das aufnehmen des stöckchens bedanken. sehr sehr interessant!

  20. Herr Gam 25. Juni 2007 um 13:23 Link zum Kommentar

    @axel, wieso hitzig? Man(n) hätte nur eher auf Frau hören sollen, so wegen letzte Wort und so, man(n) lernt halt nie aus :) )

  21. […] Antje hat mich auf ein umfangreiches aber sehr interessantes herrenloses Stöckchen hingewiesen… […]

  22. […] Ich hab' da mal was mitgenommen und wurde während des Eintragschreibens auch noch damit beworfen. […]

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