Monatsarchiv für Juni 2007

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ein stöckchen mit hintergrund

beim hans habe ich vor einiger zeit ein stöckchen gefunden, bei dem ich mir dachte: wenn ich mal nichts zu erzählen habe, dann ist das ein schöner “lückenfüller”.
heute ist so ein tag, an dem es nichts zu berichten gibt. es sei denn, Sie interessieren sich für eine detailierte wiedergabe meines anfalles von putzwahn, was ich nicht zu hoffen wage.

desktop.jpg und so sieht er aus, mein heimischer desktop.
weil ich so frech war und das stöckchen ungefragt mitgenommen habe, bleibt es hier liegen. wer lust hat, darf es natürlich aufheben.

Geschrieben von emily am 30. Juni 2007 | Abgelegt unter gezeichnet, gefangen | 7 Kommentare

*leer*

es ist kaum noch etwas übrig, die energie fast aufgebraucht. ich komme mir vor, als würde mich eine meute ausgehungerter vampire leersaugen. wenn ich morgens aufstehe, fühle ich mich nicht wesentlich besser als am abend davor. so viel arbeit wie die letzten tage hatte ich im büro schon lange nicht mehr. allein der gedanke, dass ich einen stapel fast geschafft habe, scheint den nächsten zu veranlassen, sich bedrohlich vor mir aufzutürmen. es muss schnell gehen. noch schneller. zwischendurch klingelt ständig das telefon. hilferufe, weil etwas nicht funktioniert. fragen, wann dies und jenes fertig ist. und immer soll, muss, will ich freundlich bleiben, selbst wenn es sich am anderen ende der leitung um einen DAU mit layer-8-problem handelt oder ein selbstverliebtes arschloch seine arroganz in voller schönheit exklusiv für mich erblühen lässt. viel zu selten wollen nette menschen zu frau doktor in die sprechstunde.
nach feierabend geht es weiter. der sohn spielt mit beim alljährlichen hort-fußballturnier und erreicht bei acht teilnehmenden mannschaften mit seinen freunden immerhin platz vier. gegen sechs sind wir endlich daheim. der haushalt begrüßt mich schlecht gelaunt. ich nehme es ihm nicht übel, denn inzwischen bewahre ich ihn nur noch notdürftig vor dem endgültigen chaos. das wochenende werde ich also dafür nutzen müssen, ihn in ordnung zu bringen.
vielleicht bleibt auch ein wenig zeit zum nachladen meiner akkus.

noch vier wochen bis zum urlaub.

Geschrieben von emily am 29. Juni 2007 | Abgelegt unter gelebt | 2 Kommentare

marc levy - solange du da bist

den film habe ich nicht gesehen.
das buch habe ich gestern abend zu ende gelesen.
sehr empfehlenswert.

“Das Glück erkennen, wenn es vor einem liegt, den Mut und die Entschlossenheit haben, es aufzuheben und in die Arme zu schließen … und es festzuhalten. Das ist die Intelligenz des Herzens. Verstand ohne Gefühl ist reine Logik, und das ist nichts Besonderes.”

Geschrieben von emily am 28. Juni 2007 | Abgelegt unter gelesen | 9 Kommentare

ganz selten …

… kommt es vor, dass ich zu hause vorm rechner sitze, und der fernseher läuft nebenbei. bis gerade eben war das der fall. jetzt ist die kiste aus. ich kann nicht mal sagen, welcher sender mir welche sendung präsentieren wollte. aber unmittelbar vor der werbepause wurde eine dermaßen dämliche frage gestellt, dass ich gequält von schlimmsten hirnschmerzen die elektrizitätszufuhr kappen musste. welches haushaltsgerät benötigt starkstrom? ist es der herd? oder ist es die sanduhr?
ich glaube, da muss ich jetzt jemanden anrufen. oder frage ich doch lieber das publikum?
kann ein mensch mit einem intelligenzquotienten oberhalb des äquators diese frage überhaupt falsch beantworten?
und wo ist bei dieser verfickten sanduhr der stecker???

Geschrieben von emily am 27. Juni 2007 | Abgelegt unter gelebt | 8 Kommentare

zeigt her eure füße, zeigt her eure SCHUH

dieser aufforderung komme ich gerne nach. ursprünglich sollten beim schuhstöckchen wohl nur die lieblingsexemplare präsentiert werden. christina hat ein klischeestöckchen daraus gemacht, denn angeblich haben frauen ja viel zu viele schuhe. ich beweise Ihnen hiermit das gegenteil.

schuhe.jpg

hinten v.l.: dockers, stiefelchen, meine lieblingsstiefel, noch mal stiefel mit schleifen hinten dran, london rangers
mitte v.l.: die alten pumas, kangaroos, stinknormale schwarze schuhe, klassische pumps, dockers mal anders, sandalen
vorn v.l.: südtiroler trachtenschuhe, lieblings-flipflops, flipflops mit strasssteinchen (sieht man leider nicht), riemchensandalen, sandalen mit bändern um die fußgelenke, meine lieblingsschuhe

das sind siebzehn paar schuhe, also ganz sicher nicht zu viele.
und jetzt wüsste ich gern, wie es in diesem schuhschrank aussieht.

Geschrieben von emily am 27. Juni 2007 | Abgelegt unter geknipst, gefangen | 14 Kommentare

sing und schwing das bein ….

… lass die sorgen sorgen sein.
genau das machen wir heute. wir singen wieder mal ein bisschen. mit meiner dienstagsfrage möchte ich diesmal wissen, welche lieder Sie zum thema tanzen kennen. hier kommen, wie gewohnt, meine zehn vorschläge.

come dancing - the kinks
dance, dance, dance - chic
dance little sister - terence trent d’arby
dancing in the streets - david bowie & mick jagger
dancing with myself - billy idol
dancing with tears in my eyes - ultravox
I don’t feel like dancin’ - scissor sisters
let’s dance - david bowie
rhythm is a dancer - snap
safety dance - men without hats

und nun schwingen Sie die beine, wackeln Sie rhythmisch mit Ihrem hintern und sagen Sie mir dann, welche titel Ihnen eingefallen sind.

Geschrieben von emily am 26. Juni 2007 | Abgelegt unter gehört, gefragt | 8 Kommentare

ein tag in münchen

um viertel vor eins wurde ich von andi und den mädels abgeholt. nach einer unspektakulären fahrt begrüßte uns die landeshauptstadt mit sonne, wolken und kräftige windböen. auf dem programm stand das alljährlich stattfindende tollwood. wir schlenderten übers olympiagelände, und ich war froh, mich bei der kleiderwahl für shirt, jeans, die alten pumas und eine kuschelige jacke entschieden zu haben. börget und susanne sahen ja ganz bezaubernd aus mit ihren kurzen kleidchen. mir wäre das aber zu unbequem gewesen. vor allem meine füße hätten sich gehörig beschwert, wenn ich ihnen auf diesem gelände solche schuhe zugemutet hätte. wir begutachteten zunächst einen teil der angebotenen waren. schöne sachen gab es da. zwei besonders extravagante ringe habe ich entdeckt, ein paar witzige shirts und einen kleinen grünglänzenden frosch, der mit diversen steinchen besetzt war und sich durch einen kuss ganz sicher in meinen märchenprinzen verwandelt hätte. nun ja, ich habe nichts gekauft und auch keinen frosch geküsst. ich war wirklich tapfer und investierte lediglich in speisen und getränke.
die zeit verging sehr schnell. um halb sieben öffnete die saturn arena ihre tore und gewährte uns einlass. und eine stunde später erschien der mann des abends - dieter thomas kuhn. der gelbe anzug saß perfekt. die fönwelle saß perfekt. auch das brusthaartoupet saß perfekt. schon beim ersten lied tobte die menge und sang lauthals mit. ich auch :) eine sehr witzige und gelungene show präsentierte uns der dieter. einer der höhepunkte war, als er in einem knallroten gummiboot, getragen von den händen seiner fans, durch die arena schipperte und dabei das passende liedchen trällerte. ich muss zugeben, dass mir die zwei stunden mit ihm wirklich gut gefallen haben. ich schäme mich jetzt auch überhaupt nicht deswegen.
bei sternenklarem himmel saßen wir nach dem konzert noch eine weile in einem der vielen biergärten und genossen die nacht und ein kühles glas gerstensaft. um zwei war ich endlich zu hause und ließ mich fix und fertig ins bett fallen.
prädikat für diesen tag: wiederholenswert!!!

Geschrieben von emily am 24. Juni 2007 | Abgelegt unter gelebt | 5 Kommentare

wenn …

… ich eine wirklich gute kamera hätte, dann wäre das bild natürlich viel besser geworden. vor allem könnten Sie den regenbogen dann komplett sehen.

rainbow.jpg

Geschrieben von emily am 23. Juni 2007 | Abgelegt unter geknipst | 8 Kommentare

so sehe ich das

drei stöckchen liegen derzeit in meinem vorgarten. bei folgendem vom herrn axel handelt es sich aber eher um einen dicken baumstamm oder anders gesagt - einen harten brocken. ich musste etwas länger überlegen, um meine antworten in möglichst kurzen ausführungen zu geben und keinen roman entstehen zu lassen. aber lesen Sie selbst.

das leben ist … wie eine party, berauschend und manchmal auch mit einem kater beim erwachen.
sterben müssen heißt … zu einer langsam verblassenden erinnerung in den köpfen der menschen zu werden, denen ich etwas bedeute.
menschen können … wundervolle begleiter sein, aber auch verletzen und enttäuschen.
menschen sollten … behutsamer miteinander umgehen.
die welt braucht … mich.
das wichtigste im leben ist … man selbst zu bleiben.
unwichtig ist … was andere von mir denken.
vergangenheit ist … ein dickes buch mit vielen kapiteln.
zukunft bedeutet … neue kapitel.
zeit ist … viel zu überbewertet. zwei gute minuten können länger dauern als zwei schlechte stunden.
liebe ist … bauchweh, herzschmerz und kopfsalat.
freunde haben ist … überlebensnotwendig.
glück ist … für mich mit worten nicht eindeutig definierbar. was glück ist, weiß ich erst, wenn ich es habe.
gefühle sind … die basis für alles.
konflikte bedeuten … nachdenken, reden, zuhören und der versuch, eine für alle verträgliche lösung zu finden.
hoffnung ist … ein luftballon, dessen schicksal andere bestimmen.
glauben können ist … für mich ohne bedeutung.
träume sind … der spiegel meiner seele.
veränderung bedeutet … ein schritt in eine andere richtung, manchmal leider in die falsche.
stagnation bedeutet … auf der stelle treten und sich selbst aufgeben.
ich brauche … liebe, verständnis und so vieles mehr.
angst habe ich vor … verlusten, seelischer und körperlicher gewalt.
mut bedeutet … sich dem leben zu stellen.
das allerschwerste ist … mutig zu sein.
es ist so leicht … jemandem ein lächeln zu schenken.
verlieren bedeutet … dass ein/e anderer/r gewonnen hat.
gewinnen heißt … der sieger über wen oder was auch immer zu sein.
perfekt sein bedeutet … langweilig zu sein.
versagen bedeutet … aufzugeben.
verlust ist … schmerzhaft.
schmerz ist … zerstörerisch und lähmend.
arbeiten bedeutet … etwas zu (er)schaffen.
geld bedeutet … für mich in erster linie existenz.
leistung ist … nicht immer messbar.
stärke ist … schwäche zeigen zu können.
phantasie kann … eine welt entstehen lassen, die nur ich sehe.
kreativität ist … eine möglichkeit, meine gefühle auszudrücken.
menschen, die andere nach ihrem bild formen wollen … sind idioten.
gesundheit für meine lieben … ist so ziemlich das wichtigste im leben.
gerechtigkeit … ist nur schwer zu erlangen.
unerreichbares … muss ich nicht immer erreichen.
mein gefühlsleben … versuche ich gerade zu ignorieren.

wer will, wer will, wer hat noch nicht??? greifen Sie zu!!!

Geschrieben von emily am 22. Juni 2007 | Abgelegt unter gefangen | 22 Kommentare

kaum erwähnenswert, weil …

… furchtbar langweilig, war die gestrige gaynight. wenn das PT so ein spezielles event veranstaltet, dann sollten schwule und lesben doch bitteschön hingehen. ich war schließlich auch da, obwohl ich ganz eindeutig heterosexuell orientiert  bin. das desinteresse war wirklich beschämend, und die allgemeine stimmung aufgrund der geringen anzahl an gästen nicht sonderlich berauschend. bereits um halb eins zog ich es vor, mich nach hause zu begeben.
vielleicht wird es beim nächsten mal wieder besser. vielleicht.

Geschrieben von emily am 22. Juni 2007 | Abgelegt unter gelebt | 5 Kommentare

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