Monatsarchiv für April 2007

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spiel, satz und sieg für die vernunft

mädels, ich bleibe heute abend zu hause. tut mir leid, aber Ihr werdet ohne mich zur latin dance night gehen müssen. ich habe sehr angestrengt darüber nachgedacht, pro und kontra genauestens betrachtet und meine vernunft entscheiden lassen. ich weiß, das wort vernunft klingt bei mir recht fehl am platz. aber selbst ich verfüge über eine geringe menge dieses nicht greifbaren etwas und habe sie heute ausnahmsweise auch mal eingesetzt. das ergebnis sah so aus:

pro
ganz viel spaß

kontra
ich war wegen krankheit nicht im büro und gehöre deshalb nicht ins PT.
etwas mehr erholung ist dringend angebracht.
ich bin so gut wie pleite.
im mai stehen eine unmenge termine im kalender.
die kinder wollen nicht, dass ich schon wieder weg bin.

das ergebnis von 1:5 hat mich, die unvernunft in person, davon überzeugt, auf die party zu verzichten.
manchmal habe ich fast schon ein bisschen angst vor mir selbst.

Geschrieben von emily am 30. April 2007 | Abgelegt unter gelebt | 5 Kommentare

die lösung …

… dieser frage möchte ich Ihnen nicht länger vorenthalten.
nummer eins war selbstverständlich tanya, die das stöckchen bereits gefangen hat. mape hat es sofort gewusst und bekommt dafür einen großen haufen anerkennung von mir.
bei nummer zwei hat es etwas gedauert, aber die schoko-bella konnte am ende doch den herrn grob erkennen (der hier anscheinend nur noch sehr selten zu gast ist!!!). und weil das doch nicht so einfach war, bekommt schoki natürlich einen riesigen haufen anerkennung von mir. fein gemacht. danke fürs mitspielen.

Geschrieben von emily am 30. April 2007 | Abgelegt unter gelebt, gefangen | 1 Kommentar

ein mal durchzählen, bitte!

sajonara möchte herausfinden, ob es im deutschsprachigen raum wirklich die prognostizierten siebenundzwanzigtausend aktiven weblogs gibt. er hat deshalb zum durchzählen aufgerufen. ich befinde mich im deutschsprachigen raum, und mein weblog ist aktiv. ich bin dabei :)

gefunden bei christina

Geschrieben von emily am 30. April 2007 | Abgelegt unter gelebt | 2 Kommentare

das stöckchen zum stöckchen

von la wendel wurde mir per brieftaube vor ein paar tagen ein stöckchen zugestellt. ein etwas anderes als sonst. keine fragen diesmal. es geht einfach nur um das holz an sich.
etwas zwiespältig stehe ich diesen dingern ja schon gegenüber, denn genau genommen sind sie nichts anderes als eine art kettenbrief, den die bewohner kleinbloggersdorfs sich gegenseitig reichen, vor die tür legen, zuwerfen, wie auch immer. stöckchen zu einem bestimmten thema gefallen mir meist recht gut. bei exemplaren, deren fragen quer durcheinander und ohne zusammenhang gestellt werden, verweigere ich allerdings auch mal die annahme. und manchmal kann es passieren, dass ich das holz übersehe oder schlichtweg vergesse, was mir hoffentlich niemand von Ihnen übel nimmt.
dieses stöckchen geht nun weiter auf die reise, und zwar hier hin.

Geschrieben von emily am 30. April 2007 | Abgelegt unter gefangen | 1 Kommentar

schlip-schlap der eierkuchenkoch - letzer teil

teil 1    teil 2    teil 3    teil 4    teil 5    teil 6    teil 7

die letzte geschichte, in der die kochmütze ein rettungsboot ist und beinahe alles wieder gut wird

zuerst weint schlip-schlap: nichts kann ich! nur eierkuchen, die kann ich manschen. er weint, da schwimmt die ganze küche, und schlip-schlap sitzt in der kochmütze wie in einem rettungsboot.
die spielzeugbauer aber sind lustige leute, und tränen mögen sie nicht. die farben auf dem spielzeug vertragen die tränen auch nicht.
sie kommen, helfen schlip-schlap: in dem riesenkessel kochen die kartoffeln.
auf dem herd braten die schnitzel.
im riesentopf auf dem herd kochen die bohnen.
es sind so viele schnitzel, daß jeder spielzeugbauer eins bekommt. nicht vergessen: petersilie über die grünen bohnen streuen!
dann singen alle:

“nun fanget an zu essen.
und macht die teller leer.
hat einer großen hunger,
bekommt er gleich noch mehr.”

später dann, am nachmittag, wiehern die schaukelpferde wieder, singen die winddrachen windlieder, sind die bauklötzer regenbogenbunt.
schlip-schlap aber wischt die küche trocken. er spült den riesenkessel sauber. er schrubbt die pfanne und putzt den herd. soll die sonne sich in der riesenküche schön spiegeln und feurige lichter holen. zum schluß bügelt schlip-schlap einen schneeweißen turm mit drei neuen falten - das ist seine kochmütze.
halt! wie die geschichte zu ende geht?
es kam der richtige koch - ohne schnupfen. er fragte: “kannst du kochen?” - “ich kann alles”, sagte schlip-schlap, “wenn ich lerne! eine kochmütze habe ich schon.” “gut”, sagte der koch, “ich helfe dir.”
und beide lachten: “heute gibt es keine eierkuchen!”
nur der kühlschrank in der ecke ärgerte sich, denn auch heute hatte er nichts zu kochen.

Geschrieben von emily am 26. April 2007 | Abgelegt unter gelesen | 3 Kommentare

wer kann das nur sein?

in doppelter ausführung wurde ich von schoko-bella und legolas mit ein und demselben stöckchen attackiert. für alle, die es noch nicht kennen: es werden zwei personen aus kleinbloggersdorf mit jeweils drei worten vorgestellt. mitraten, um wen es sich handelt, dürfen natürlich alle. die beiden beschriebenen sind nach auflösung des rätsels die neuen eigentümer des stöckchens und ihrerseits an der reihe, sich treffende worte für zwei bewohner unserer virtuellen gemeinschaft auszudenken. ich präsentiere Ihnen:

1. hörbar, kaffee, gänseblümchen
2. sonderbar, schnute, raumschiff

das ist jetzt, glaube ich, nicht wirklich schwer. also ich wüsste zumindest sofort, wer gemeint ist. und Sie?

Geschrieben von emily am 25. April 2007 | Abgelegt unter gefangen | 9 Kommentare

wenn zähne denken könnten

am gestrigen nachmittag stand ein gastspiel beim zahnarzt auf dem programm. mit einem guten gefühl gehe ich da ehrlich gesagt nie hin. ich hasse es, einem mann hilflos ausgeliefert zu sein, der sich in meinem mund zu schaffen macht. und diesmal hatte ich außerdem ein kleines problem. eins meiner beißerchen reagiert zur zeit sehr empfindlich auf kaltes und heißes und überhaupt alles. autsch. der herr doktor machte also seinen kontrollgang und untersuchte dabei diesen speziellen kandidaten etwas genauer, konnte aber nichts auffälliges feststellen. seine nette assistentin stellte mir daraufhin die standardfrage nach einer schwangerschwaft, steckte mir dieses unangenehme ding, dessen namen ich nicht weiß, in den mund, begrub mich unter einem schweren schutzschild und machte eine röntgenaufnahme. es war nichts zu sehen. na prima, dachte ich mir. aber dann meinte der herr doktor, dass ich den zahn unbedingt beobachten soll. wenn es sich nicht nur um eine temporäre überempfindlichkeit handelt, sondern öfter und längere zeit weh tut, dann müsste er den patienten aufbohren. er benutzte ein sehr hässliches wort. wurzelbehandlung. nein, bitte nicht so was. da krieg ich doch lieber noch mal ein kind. ganz im ernst. der gute mann darf viel mit mir machen, aber eine wurzelbehandlung ist ja wohl das allerletzte. das ist vorsätzliche quälerei und sollte per grundgesetz verboten werden. na gut, so weit ist es ja noch nicht, dachte ich mir. und was machte mein zahn? er musste natürlich gestern abend über sein ihm eventuell bevorstehendes schicksal nachdenken und grübelte recht schmerzhaft. du kleines miststück, wage es ja nicht, mich noch mal meines schlafes zu berauben! ich lasse dich entsorgen!
(nicht vergessen: zum drogendealer gehen und einen vorrat antischmerzpresslinge besorgen.)

wie ist denn eigentlich Ihr verhältnis zum zahnarzt? gehen Sie regelmäßig zu ihm? haben Sie angst vor dem mann in weiß und seinen foltergeräten? und wenn ja, kennen Sie ein wirksames mittel dagegen?

Geschrieben von emily am 24. April 2007 | Abgelegt unter gelebt, gefragt | 9 Kommentare

scherben bringen glück

was ist das denn für ein blödes sprichwort??? der sohn ist heute in so ein ding getreten. die wunde ist nicht sehr groß, hat aber trotzdem ganz schön geblutet. und weil man an der stelle, wo die fußzehe aufhört und der ballen anfängt, unmöglich ein pflaster anbringen kann, ziert den fuß jetzt ein dicker verband, und das kind läuft etwas seltsam.

Geschrieben von emily am 22. April 2007 | Abgelegt unter gelebt | 7 Kommentare

qualität muss sein

Das schöne an Sexphantasien ist, dass sie meist dort bleiben, wo sie entstanden sind: in den Köpfen geschlechtsreifer Männer mit oder ohne Kiesauffahrt. Bietet sich nämlich überraschend die Möglichkeit, dass eine oder gleich mehrere solcher Phantasien Realität werden, führt dies bei handelsüblichen Männern der Güteklasse 2 in der Regel nicht zu sexuellen Höchstleistungen, sondern zu kompletter Hilflosigkeit, verbunden mit sofortigem Atemstillstand und Verlust der Muttersprache.

aus “resturlaub” von tommy jaud.
danke herr jaud. das erklärt wirklich perfekt, warum mir kein handelsüblicher mann der güteklasse zwei, sondern nur allerbeste qualität zwischen die beine kommt :D

Geschrieben von emily am 21. April 2007 | Abgelegt unter gelesen | 13 Kommentare

früher war alles anders

als beschriftung für das dritte auswahlkästchen habe ich jedenfalls “vielleicht” in erinnerung :D

Loveletter.jpg

Geschrieben von emily am 19. April 2007 | Abgelegt unter gelacht | 9 Kommentare

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