mein vermögensberater, der geheimnisvolle herr A., war heute bei mir. nun brauchen Sie aber nicht denken, dass es ein besonders schöner abend wurde. meine nachbarin, die auch kundin bei ihm ist, hatte mich gefragt, ob sie bei der gelegenheit schnell mal etwas mit ihm besprechen kann. sie würde dann auch gleich wieder verschwinden. und weil ich nicht nur unglaublich nett, sondern manchmal auch vollkommen dämlich bin, habe ich “ja” gesagt. nachdem sie alles geschäftliche geklärt hatte, trat sie allerdings nicht den erwarteten rückzug an, sondern blieb schön brav sitzen und plauderte munter weiter. sie saß fast zwei stunden wie angewachsen da und verzog sich erst, nachdem herr A. ebenfalls seinen auftritt beendete. als ergebnis sind meine fragen fast alle noch offen, und die gute laune ist gründlich verdorben.
man sollte auch mal “nein” sagen
Geschrieben von emily am 26. Februar 2007 | Abgelegt unter gelebt |
5 Kommentare zu “man sollte auch mal “nein” sagen”
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jetzt schliessen sie da aber nicht automatisch draus, dass den herren a. eine frau prinzipiell nicht genügt…
DER herr a.? der mit der karte???
sowas blödes. konnten sie nicht irgendwe die reissleine ziehen und ein vertrauliches gespräch vorschieben??
das haste nu davon… um eine erfahrung reicher würde ich sagen.
@herr axel: nein, das schließe ich nicht daraus. er hätte bestimmt auch lieber alleine mit mir geplaudert
@christina: genau DER herr A. ist das gewesen. geldangelegenheiten sind immer vertrauliche gespräche. ich hätte da schon etwas mehr taktgefühl von der nachbarin erwartet.
@schoki: noch mal passiert mir so etwas auch ganz sicher nicht.
tja, liebe frau emily, das genau ist ja bei den meisten menschen das problem: taktgefühl - fehlanzeige…
ich kann schon nachvollziehen, warum sie die dame nicht vor die tür eskortiert haben. allerdings denke ich auch immer, dass man das eigentlich tun sollte. (wobei ich ja mit dem gestrigen abend auch das gegenteil bewiesen habe…)