lasst uns froh und munter sein


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und hier kommt der angedrohte bericht über die weihnachtsfeier.
ich schaffte es tatsächlich, innerhalb von zwei stunden und damit rechtzeitig bis sechs uhr mit allem fertig zu werden. bunny hat mich abgeholt. es waren schon recht viele leute da. nach etwas small talk ging es nach oben in den saal. das übliche gerangel um die tische begann. warum wollen eigentlich immer alle in der mitte sitzen? polli und ich entschieden uns für ein ruhigeres plätzchen abseits vom rampenlicht. auf den tischen stand bereits die vorspeise, antipasti, hübsch angerichtet auf künstlichen aloeblättern. wir waren hungrig und vernichteten alles bis auf den letzten krümel. es dauerte nicht lange bis zur rede des ressortchefs. er hielt sich diesmal mit einer halben stunde erstaunlich kurz. das anschließende buffet war leider nicht der brüller. Sie müssen sich das so vorstellen: da darf nicht jeder einfach loslaufen und sich bedienen. nein, man wird tischweise aufgefordert, bekommt erzählt, was es wo zu essen gibt und lässt sich das gewünschte auf den teller werfen legen. nun kenne ich mich ja beim thema gastronomie recht gut aus und weiß, dass es kein problem ist, das essen über einen längeren zeitraum warm zu halten. der partyservice hat das aber auch diesmal nicht geschafft. und wirklich berauschend geschmeckt hat es auch nicht. na gut, wir waren ja nicht nur wegen des leiblichen wohls da. und zumindest der wein war gut. nach dem essen folgte ein kleines kulturelles programm. ein comedian aus der region unterhielt uns. lustige sache. die band, die anschließend auf die bühne kam, kannte ich überhaupt noch nicht. die standen mit kurzen lederhosen und barfuß da und brauchten eine weile, bis stimmung aufkommen wollte. ein paar mal schafften sie es aber, mich zum tanzen zu animieren. irgendwann waren die azubis der meinung, das PT wäre ein schöner abschluss des abends, und sie wollten mich unbedingt mitnehmen. großartige idee. wir tanzten bis halb fünf und amüsierten uns wirklich ausgezeichnet. allerdings wollten dann außer uns noch recht viele andere ein taxi, ich bin also wieder mal nach hause gelaufen und um halb sechs durchfroren und todmüde ins bett gekrochen.
es war eine gelungene und abwechslungsreiche nacht. ganz nach meinem geschmack ;-)

Geschrieben von emily am 17. Dezember 2006 | Abgelegt unter gelebt |

4 Kommentare zu “lasst uns froh und munter sein”

  1. herr axelam 17. Dezember 2006 um 20:44 Link zum Kommentar

    na das klingt doch richtig gut. und zum thema durchfroren: ich habe ja gesagt, sie sollen die kuscheligen pinktoffeln mitnehmen. aber auf mich hört ja wieder keiner.

  2. emilyam 17. Dezember 2006 um 21:06 Link zum Kommentar

    ich hatte ja gar keine kalten füße. mein hintern war wieder mal eisgekühlt. dünne strümpfe sind im dezember wohl doch nicht mehr so empfehlenswert ;-)

  3. herr axelam 17. Dezember 2006 um 21:42 Link zum Kommentar

    oh, damit wären wir mal wieder beim thema emilys hintern. wo bleibt herr grob?

  4. michaelam 17. Dezember 2006 um 23:33 Link zum Kommentar

    Hauptsache, Sie haben keine Erkältung :-)

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