aus drei mach zwei

wenn Sie wüssten, wie es in meinem wohnzimmer gerade aussieht …
ich habe hier drei rechner stehen, alle geöffnet. drei OPs am offenen herz. sozusagen.
MAX (entschuldigung, aber frauen neigen dazu, elektrischen geräten namen zu geben und sich mit ihnen liebevoll zu unterhalten) gehört mir und läuft im prinzip gut. er ist aber nur ein pentium II mit mageren 350 MHz und beschämenden 12 GB festplattenplatz. Sie haben richtig gelesen. auch im jahr 2006 gibt es noch menschen, die mit so etwas arbeiten (müssen). dafür ist das OS, wie Sie alle wissen, noch ganz frisch.
FREDERIC, der bis zum nachmittag dem kollege O. gehörte, ist die nummer zwei der heutigen runde. er läuft auch gut und ist mit 700 MHz und 14 GB festplatte für meine verhältnisse ein vertreter der luxusklasse. ich wollte ihn zu meinem neuen MAX machen, aber er hat kein diskettenlaufwerk und akzeptiert weder das von MAX noch das von CHARLIE. und Sie wissen ja, wofür man so etwas hin und wieder braucht.
CHARLIE, rechner nummer drei, hat ein defektes netzteil. ihm fehlt außerdem jeglicher arbeitsspeicher. und mit 8 GB festplatte ist er noch schlechter dran als MAX. ich habe also beschlossen, CHARLIE zu opfern und auszunehmen wie eine weihnachtsgans. ich werde seinen inhalt gerecht auf MAX und FREDERIC verteilen. dann haben sowohl ich als auch freundin C., die den FREDERIC bekommen wird, einen halbwegs brauchbaren rechner.
in diesem sinne, reichen Sie mir doch bitte mal einen schraubenzieher (oder -dreher, ganz wie Sie wollen)

Geschrieben von emily am 24. Oktober 2006 | Abgelegt unter gelebt |

10 Kommentare zu “aus drei mach zwei”

  1. Binaam 25. Oktober 2006 um 09:54 Link zum Kommentar

    Gut, das wäre mein Vorschlag: Ich assistiere Ihnen und darf Ihnen dafür über die Schulter gucken!
    Ich beneide Sie sehr um Ihre Fähigkeiten und Ihr Wissen, das sind für mich böhmische Dörfer. Dabei bastele ich doch an sich sehr gerne an technischen Geräten herum.

  2. emilyam 25. Oktober 2006 um 11:27 Link zum Kommentar

    vorschlag angenommen. ich zeige Ihnen doch gern, wie man mit festplatten, allen möglichen laufwerken und speicherriegeln jongliert, wenn Sie mir dafür mit taschenlampe und werkzeug assistieren ;-) und bitte kein neid, dafür kennen Sie sich eben viel besser in sachen literatur aus.

  3. herr axelam 25. Oktober 2006 um 11:46 Link zum Kommentar

    leider muss ich mich bina anschliessen. für mich sind die innenleben der rechenmaschinen leider auch nur böhmische dörfer. allerdings bin ich lernwillig und würde emily auch gerne über die schulter schauen, während sie operiert. ich würde dafür für die beiden damen kaffee machen und plätzchen servieren.

  4. Binaam 25. Oktober 2006 um 12:31 Link zum Kommentar

    Das entwickelt sich doch fantastisch! Liebe Emily, Sie veranstalten einen exklusiven Workshop, Herr Axel übernimmt das Catering, und ich kümmere mich um den Lesestoff für den Feierabend!

  5. Grinsekatzeam 25. Oktober 2006 um 13:07 Link zum Kommentar

    Also wenn das jetzt zum Workshop ausgebaut wird - ich könnte eine kleine Veranstaltung über Hardwarespezifikationen beisteuern. Damit der Veranstaltungsplan voll wird. :)

  6. herr axelam 25. Oktober 2006 um 14:15 Link zum Kommentar

    na das wird ja immer besser. hört sich nach einem richtig lehrreichen und gemütlichen tag an.

  7. emilyam 25. Oktober 2006 um 18:44 Link zum Kommentar

    emily kniet vor dem geöffneten rechner und streckt ihre hand nach einem schraubenzieher (oder -dreher, ganz wie Sie wollen) aus.
    bina, in einem buch die passende stelle für die literarische phase der afterwork-party suchend, leuchtet mit der taschenlampe in den verstaubten und vor hardware überquellenden rechner und reicht emily den benötigten schraubenzieher (oder -dreher, ganz wie Sie wollen).
    grinsekatze erklärt allen beteiligten die funktionen der hardware, die von emily gerade mit ein paar kleinen schrauben liebevoll fixiert wird.
    herr axel betritt mit freigelegtem oberkörper den raum. auf der rechten schulter, gehalten von seiner rechten hand, balanciert er eine kiste coca cola light. und in der linken hand hält er ein silbernes tablett mit kulinarischen köstlichkeiten.

    oder wie stellen Sie sich das vor?
    und wer schreibt eigentlich das protokoll für die nicht anwesenden kleinbloggersdorfer?

  8. herr axelam 25. Oktober 2006 um 23:14 Link zum Kommentar

    leider kann ich das protokoll nicht schreiben - habe ja keine hand mehr frei. aber mag eine der damen noch eine cola light?

  9. Grinsekatzeam 26. Oktober 2006 um 12:21 Link zum Kommentar

    Also die Idee mit Herrn Axel finde ich super. Ich kann mir das schon so richtig gut vorstellen - auf einmal stille im Raum, alle Mädels starren mit offenem Mund in richtung Türe…

  10. emilyam 26. Oktober 2006 um 13:28 Link zum Kommentar

    herr axel, bringen Sie mir am besten gleich zwei. und viel eis, bitte :)

    tja, nun brauchen wir nur noch einen zweiten mann, der das protokoll schreibt.

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