es ist ja nicht so, dass nichts los wäre. aber ich kann nicht weg. polli ist bis morgen abend unterwegs, und ich hatte ihr angeboten, dass der kleine sohn in der zeit bei uns verweilen darf. die mädels feiern heute also ohne mich. ärgerlich, aber nicht zu ändern. anstatt die hüften zu schwingen, werde ich heute abend ein paar holunderbeeren zu marmelade verarbeiten. dabei mache ich es dann wie der herr biolek, wenn er kocht, und trinke ein gläschen wein, oder vielleicht auch zwei oder so. ich habe noch eine flasche niederösterreichischen “blauer zweigelt”. wenn roter wein zu dunklem fleisch passt, dann wohl erst recht zu dunkler marmelade. beim herrn biolek lernt man ja allerhand, beispielsweise auch, dass rotwein nicht gerne in flaschen eingesperrt ist, sondern sich lieber an der frischen luft entfaltet. also werde ich die flasche gleich mal entkorken und ihren inhalt sanft in den dekanter umfüllen. der herr biolek schüttet auch ganz gerne etwas von dem wein, den er während seiner arbeitszeit genießt, ins essen. wie das die geschmackliche qualität von marmelade beeinflusst, hat er allerdings noch nicht gesagt. ob ich das mal ausprobieren soll? vielleicht kann der alfred zur abwechslung mal was von mir lernen. andererseits, wenn die alkoholisierte marmelade dann ganz furchtbar schmeckt …
ich muss mich um den wein kümmern.
und um fragen vorzubeugen - ja, das rezept für die marmelade bekommen Sie. morgen.