operation gelungen
patientin emily lebt noch. meine mittagspause war heute ganz furchtbar. ich lag bei der hautärztin auf dem OP-tisch, das erste mal und hoffentlich nicht so schnell wieder. hatte ich schon mal erwähnt, dass ich spritzen für eine der bösartigsten erfindungen der menschheit halte? andererseits, ohne eine örtliche betäubung hätte ich das skalpell gespürt, auch keine angenehme vorstellung. die frau doktor hat mir also einen dieser kleinen und bei mir in reicher anzahl vorhandenen flecken entfernt und das “loch” mit fünf fäden gestopft. ich habe mich dabei äußerst unwohl gefühlt und war doch sehr froh, als es endlich vorbei war. anschließend wollte ich schnell noch wasserdichtes pflaster holen. die apotheke ist zum glück im gleichen haus. mir wurde nämlich ganz komisch, so wie letztes jahr im oktober, als ich anschließend im krankenhaus erwachte. ich durfte mich netterweise außerhalb des kundenbereichs auf einer liege ausbreiten. nach ein paar minuten war ich wieder in der lage, ins büro zu fahren. und da sitze ich nun und überlege, ob ich mal einen blick unter das pflaster wagen soll. neugierig wäre ich ja schon …