so was ähnliches wie shopping

meine mutter konnte es nicht lassen und meinte wieder mal, sie muss mit mir einen kleinen stadtbummel machen. nun befinde ich mich ja derzeit am arsch ende der welt. hier war noch nie viel los. daran wird sich wohl auch nichts ändern, die situation verschlimmert sich höchstens noch. der stadtkern ist ein wechsel aus erstklassig sanierten und stuckverzierten ziegelbauten und komplett verfallen häusern mit eingestürzten dächern und fehlenden fenstern und türen. es wird abgerissen nach herzenlust, momentan beispielsweise mein altes schulgebäude. geschäfte eröffnen, um ein paar monate später wieder die pforten zu schließen. nur wenige konnten sich wirklich behaupten. meist sind es die, die bereits zu DDR-zeiten existierten. eines muss man diesem kaff aber lassen. es gibt seit ein paar jahren zwei kleine läden, in denen man sehr günstige kinderklamotten kaufen kann. genetisch bedingt sind meine kids fortschreitendem wachstum ausgesetzt, wodurch die kleiderschränke regelmäßig neu befüllt werden müssen. die großmutter war heute recht spendabel und hat ihren enkelkindern hosen und pullover für die herbst-winter-saison gekauft. das ist doch mal was erfreuliches.

Geschrieben von emily am 30. August 2006 | Abgelegt unter gelebt |

2 Kommentare zu “so was ähnliches wie shopping”

  1. schoko-bellaam 1. September 2006 um 10:59 Link zum Kommentar

    das ist aber lieb. omapflichten erledigt.

  2. emilyam 1. September 2006 um 15:42 Link zum Kommentar

    genau, und diesmal hat sie wirklich großzügig eingekauft. heute waren wir nämlich noch mal unterwegs, diesmal mit den kindern.

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