in meinem nächsten leben …

… werd ich ganz bestimmt keine frau. mal abgesehen davon, dass die vielen typisch weiblichen probleme wie schmerzhafter eisprung, regelmäßige “technische ausfälle” und stark gefallener marktwert wegen faltenbildung im gesicht nicht gerade spaßig sind, ist es nun mal so, dass frauen fürs putzen zuständig sind. in meinem haushalt sowieso, da kann ich nicht mal theoretisch jemand anders dazu verdonnern. es gibt ja so einen blöden spruch, wenn man hinten fertig ist, dann kann man vorn wieder anfangen. ich bin noch nicht mal in der mitte angekommen, da herrscht vorn schon wieder das blanke chaos. nun ist es aber auch nicht so, dass ich eine typisch deutsche hausfrau bin, die die ganze hütte auf den kopf stellt, nur weil laut kalender freitag ist. nein, bei mir müssen genau drei zustände GLEICHZEITIG erfüllt sein, damit ich freiwillig putze.
1. ich muss dazu lust haben.
2. ich muss zeit haben.
3. es muss notwendig sein.
und dann gibt es noch eine definition für den in punkt 3 erwähnten begriff “notwendig”. notwenig ist es erst dann, wenn ich mit einem deutlich sichtbaren vorher-nachher-effekt rechnen kann.
heute waren eindeutig alle drei bedingungen erfüllt. ich habe sooooo viel geputzt, aber es ist kein land in sicht. und deshalb werde ich in meinem nächsten leben lieber irgendwas, aber ganz bestimmt keine frau.

das ZITAT des tages
“das leben”, sagte marvin schwermütig, “hasse oder ignoriere es, lieben kannst du’s nicht.”
aus meinem lieblingsbuch per anhalter durch die galaxis

Geschrieben von emily am 11. Februar 2006 | Abgelegt unter gelebt |

Einen Kommentar schreiben